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1712. Friedrich II, der grosse König von Preussen, als Sohn
des Königs Friedrich Wilhelm I. und der Königin Sophie Dorothea,
zu Berlin geboren.
1742. Kurfürst Karl Albert von Bayern wird zum Kaiser gewählt.
1799. Die Festung Ehrenbreitstein wird an die Franzosen
übergeben.
1814. Die Franzosen werden im Gefecht bei Bar-sur-Aube
geschlagen; das Blücher’sche Corps besetzt Brienne.
Die Russen schlagen die Franzosen bei Lüttich.
1858. Abschluss eines Münzvertrages zwischen den Staaten
des Zollvereins einerseits und dem österreichischen Kaiserstaate
mit Liechtenstein anderseits, wodurch ein gemeinsamer Münzfuss
(der 30 Thalerfuss) nicht aber ein gleichartiges Münzsystem
herbeigeführt wurde.
1861. Preussen schliesst im Interesse des deutschen Handels mit
dem Taikun von Japan einen Handelsvertrag ab, der den
Schiffen unter preussischer Flagge den Verkehr mit jenem
Reiche eröffnet.
1863. Bismarck giebt dem Wiener Hof den Rath, sich aus
Deutschland zurückzuziehen und den Schwerpunkt seiner
Monarchie nach Ofen zu verlegen, wenn er nicht erfahren
wolle, im nächsten europäischen Streite Preussen auf
der Seite seiner Gegner zu finden.
Aber Oesterreich war weit entfernt, diesem Rate folgen zu wollen;
— drei Jahre später sollte durch „Blut und Eisen* der Bimarck'sche
Rat zur Wahrheit werden!
1871. Jules Favre beginnt im Namen der Regierung der Nationalvertheidigung
die Unterhandlungen mit Bismarck.
35. Januar.
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1077. Das Reichsoberhaupt der Deutschen, der mit dem Bannfluche
des Papstes belegte Heinrich IV. erscheint, aller Zeichen
seiner Würde entkleidet, baarfuss, im härnen Gewande, ohne
Obdach, ohne Trank und Speise, in Canossa vor Gregor VII,
drei Tage lang dessen Verzeihung erflehend.
1348. An vielen Orten in Deutschland wird ein heftiges Erdbeben
verspürt. Man bezeichnete es als der Vorbote der darauf folgenden
Pest, welche sich von Osten nach Westen heranwälzte.
1559. Christian II. von Dänemark (der Böse) stirbt auf Schloss
Kalundsborg auf Seeland.