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diejenigen, welche darin enthalten sind, sind weder vollstaͤndig,
noch historisch getreu beschrieben. Hechts Germania sacra
et litterata konnte nach seinem Man auch nicht einmal
mittelmäßige Vollkommenheit erhalten: und man muß bedauern,
daß ein Mann, der so viel Anlage zum Hisioriker verrieth,
als Hecht, dessen lateinische Schreibart, verglichen mit dem
Latein der meisten unsrei deutschen Historiker, sich so angenehm
lesen läßr, daß dieser Mann keinen philosophischern Plan sich
emworfen, nicht mehr Zeit und Mühe auf ein Werk dieser
Art verwandte. Es ist also wahr, wir haben zwar viel Materialien
zu einer Kirchengeschichte Deutschlands, aber noch
kein Werk, wo auch nur ein Theil dieser Makerialien verarbeitet
wäre: und warum ich glaube, daß das bisher nicht
habe geschehen können, und wenn es mit einiger Vollkommenbeit
geschehen soll, sobald auch noch nicht zu Stend kommen
kann, wird sich aus folgenden Betrachtungen ergeben.
Unser Reichthum an Urkunden für Deutschlands Kirchengeschichte
und Kloster-Chroniken ist in Manchem mehr scheinbar
als wirklich: selbst auch bloß nach der Menge betrachtet, vermindert
er sich sehr, wenn man überrechnet, wie oft die nämliche
Urkunde in zebn, zwölf Sammlungen abgedruckt ist, wie
so leicht man verleitet werden kann, zwei Urkunden, die im
Grunde nur eine und eben dieselbe sind, für zwei wirklich
verschiedene Urkunden zu halten, bloß weil vielleicht ein Abdruck
unvollsiändiger oder vollständiger ist, als der andere:
welch' ein großer Theil der Kloster-Chroniken erst aus dem fünfzehnten,
sechzehnten Jahrhundert ist, also auch nicht als erste
Geschichtquelle betrachtet werden kann, und wie manche derselben
zwar der Inschrift nach Kloster-Chroniken zu seyn scheinen,
aber oft bloß dehwegen den Namen führen, weil sie einen
Mönch dieses Klosters zum Verfasser haben. Aber noch
mehr vermindert er sich, wenn man, ohne Rücksicht auf