Metadata : Rosenheimer Anzeiger. 63. Jahrngang (63)

Aummer  218

zu  bewälkigen.  nge  die  in  Friedenszeiten  laum
von  ein  bis  zwei  Dußzend  Reisenden  besett  waren,
mwurden  von  Hunderten  ven  Har  nherfahrern
beslürmt.  Sehr  gute  Einnahmen  haben  diejenigen
Strabenbahnen  gehabt,  die  An  benlinien  nach
landnirrtschafttichen.  VBe  irken  besihhen.  Hier  ha-1
  sich  die  Einnahmen  ausf  manchen  Streen
—]ieihes-  zuma;  auch  in  einmen  Städlen
  ein  Aufs  chlag  des  Fahrpreises  um  3312  Progent
  prfolg#.  ist.  Eine  Abnahme  des  Verlehr
ist  noch  nicht  zu  bemerlen,  denn  di:  Ob#t-  und
Kartosfeiversernun  9  veranlatt  heute  noch  tausende
  Stadtdewohrner  aufs  Land  zu  fahren.
London,  20.  Seit.  In  einer  Fabril  in  OÖst-Londen
  ist  amn  Donners  tag  morgens  Feuer
ausgebrochen.  Das  Feuer,  das  eine  Expiosson
unter  auigestapelten  Chemikalien  verursachte,
gerstörte  eine  gane  Fabril,  die  sich  über  ein  Gebiet
  von  Ucre  ausbreitete.  Benachbarte  Fabrilen
  und  Hunderte  von  Däusern  wurden  beschädigt.


 

pr  »  -  -  «
Besitz-MARGAR-Staatstatssißung.


Unter  dem  Vorsitze  des  Königs  findet  am
Samotag,  den  25.  Sextember,  vormiltags,  in
der  Könilich  Reiiden  eine  Slaatsral-sitzung
statt,  die  sich  mit  den  Vorlauen  befasen  dürfie,
melche  dem  näcte  Woche  beginnenden  Land
lag  unterbreiiet  werden  sollen.

—.

½  RK.

Hünchen,  20.  Sert.  In  der  Humb  oldtitraße
wurden  dasr-.  zuriie  ge  Kind  eines  im  Felde
ilehenden  ahrtechmierse  und  die  Pflegerin  des
Kindes,  bie  Cujährige  Mime  Oitilie  Müller
insolle  Gausdrtaa  ituna  lebles  ansgefunden.  Das
Vnd  vor  l  .  Nunme#r  auch  die
Pilenerin,  le  den  arn  zu  salliei#en  vergeskr
  hatie,  ini,  Kranlenhause  au  den  Folgen  der

 

 
  

 

—

S##

    

   
 
  

 

#s.

 

 

S#hiiche  Vechrchten

  

vom  Cune,  30.  Zert.  #e  ieischverforung
  Vaeru:  irn  schen  die  grösiten
S#rrie  Nics  Grüher,  als  man  erwarten
durfte.  ##gen  hie  Flgen  der  tiesen  Ein- 



sia
grilse  in  unsere  Viehir-  stiinde.  die  gemacht  werden
  minien,  um  die  lehte  Fi  zige  gewäh--ren
  u  lönnen.  Wie  die  Verhälln.##eo  ureit  liegen,
  ergibt  allein  schon  on#  der  Talsache,

aas,  in  Miinchen  die  FAeischdersorgunge  auf
Crund  der  aurgegebenen  Karken  nicht  mehr
mun  inl.

Hassan,  20.  Sert.  Die  hichige  Iumtast-D#rauerei.
  .  C..,  rbn  Db  Furch  mans  die  BrauetA
  den  Fran;  Krininner  in  Henger-  #ig.  1  um
den  angeblichen  Preis  von  260000  Ml.  Das
Lierlanisgeselt  umian  den  Nrauerr  ibelrieb
EIIE  Oelan:  mie  und  rund  120
Tanwert,  (rnnd,  sawmie  zuei  Gantwirtschaften  in

sanenlirä##en.  Ferner  laufie

#  öllnach  I.:  8  Schu
die  Insadter  iictei  die  Neumayer-Vrauerei
*

  

 

       

 

1

  
 

  

  

    

 

 

1
"

  

 

    
 
 
   

samt  in  #  Leendo.  Graf
Deym  Veauerei  Georg
Schad.l  in  Ar.

Regenshurg,  Seit.  Ver  Bäergehilfe

 

Josch  wohnhaft  in  Steinwen,  brachte
am  Dienlagabend  in  der  Wohnung  seiner  Geliebten.
  der  3.;  Jahre  alten  Juliane  Niederer
aus  Wengenbach,  mehrere  Schüsse  in  den  Kepf
bei.  Er  rintete  dann  die  Wasse  gegen  sich  selbst,
sodaß  auch  er  am  K.  pjie  schwer  verletzt  wurde.
Veide  wurden  in  schwerverletztem  Zuitande  in
das  Distritteirantenhausr  nach  Stad  tamhof  verkractn
  1.  Der  Grund  zur  Tat  is,  daß  die  Mutter
Vauer  von  einer  Ehe  zwischen  beiden  nichts
wissen  wollte.

Tudwigshafen  am  Mein,  20  Sext.  Ein
Siseschulgen  sollte  einen  die  Schule  schwänzenden
  Jungen  in  die  Schule  führen,  wurde
aber  in  der  Geliertstraße  ven  den  zwei  Brüdern
  Abel  überfallen,  verprügelt  und  mutie,
nochdem  die  beiden  einen  Revolver  82gen,  fluchten
  Eine  halbe  Stunde  später  trasen  die  beiden

    

Rowdies  den  gerich  #tebekannten  Schmmacher
Hammelmann.  Sie  gingen  zusammen  auf  den
Postplatz  und  begegueten  irt  wieder  dem

Hilfsschutzmann.  Sie  mibhandei  ten  den  Schutzmenn,
  schlugen  ihm  eine  Sodaflasche  auf  den
Kopf  und  bedrohlen  ihn  mit  dem  eigenen  Säbel.
  Er  mußte  wiederum  flüchtig  gehen.  Hammelann
  und  der  eine  Abel  lEnlien  verhaftet
verden.  Nachtruüglich  stellie  „sich  heraus,  daß
d  soubere  Kleeblatt  eine  Nacht  vorher  im  hiesigen
  Hauplbahnhof  einem  Reisenden  eine  schwere
  lederne  Handlasche  mit  Ehwaren  gestohlen
hatten.

P#.l  -
DIESELBEN-Icin
Endorf,  20.  Sept.  Die  hiesige  Ortssammelstelle
  lonnte  als  Ergebnis  der  Opfertagsamming.
  ein  schönes  Resultat  des  patriotischen  Sinnes
  der  Beoölicrung  feststellen:  die  ansehnliche
Summe  von  fzak  796  Sie  verteille  sich
auf  Endorf  und  die  umliegenden  Gemeinden,
wo  überall  emsige  Sammler  und  Sammlerinnen
tälig  waren,  wie  folgt:  Endorf  Mari  200,  Antwort
  und  Mauerkirchen  Mark  57,  Halfing'  Mark
133.92,  Hemhbof  Mark  114.  30,  Expositur
Hirnsberg.  Naliachen  und  Piezing  Marl  150
(verzichtete  auf  das  zustehende  Drittel),  Höslmang
  Marl  102  und  Krottenmuhl  Mark  39.60.

 

Eoseneimer  Anzekgen

Trostberg,  20.  Sept.  Bon  dem  Genuß  gisti—
ger  Schwammerl  sind  hier  nehrere  Personen
cran#t,  besonders  die  Metzgrei=  und  Gasthof
besitzersgattin  Therese  Hoser.  Rasches  ätztliches
Eingreifen  beseitigte  die  Lamme  ahr.

Cacherting,  20.  Sext.  Inder  Mussenmühle
gerieten  beim  Essen  zwei  Sechen  übers  Kreu:.
Schüsseln  und  Stühle  wmurdenals  Kampfwafsen
benützt  und  da  die  Wirlung  ur  Niederringung
des  Gegners  noch  immer  zu  scwach  war,  373  der
eine  das  im  Grisse  fell  jlehe  nde  Messer  und
nachte  seinen  Landemann  durg  einen  Siich  in
die  Lende  klamr  funfähg.  Der  Messerheld  ist  verhaftet,
  der  Verletzte  liegt  im  Kranlenhaus.
Vei-l  Sriel  en  mit  einem  Jadgewehr  wurde
der  8  jährige  Knabe  Ludweg  Vordermayer  von
Unterbrunnham  von  einem  Kameraden  erschofsen.
  Die  Eltern  des  Erschoffen  n.  die  13  Kinder
hatien,  werden  sehr  bedauck.

Salinenbelrieb  und  Ta  felnsparung.

Unter  Hinweie  darauf,  daß  die  Forstabteilung
des  Finanzministerium  sich  außerstande  ertlärt
habe,  eine  vermehrte  Torserzugung  heuer  noch
durchführen  können,  wird  in  einer  Zuschrift
an  die  „  N.“  die  Amggung  gegeben,  den
bLanerischen  —  mm  nicht  ganz  einzustellen,
  so  doch  wesentlich  einenschränken  und
sich  datit  mit  außserbanerijchen  Steinfalz  ube
helten,  das  andersu.)  auch  zuKoch-  und  Sreüe
weck'n  Ver  vendung  fc.  I  senheimer  Saline
  lönne  dadurch  ailein  ella  2000  Wanggone
Torf  zu  Hausbrand;  zurcken  —  2  der  Staal
lönne  beim:  Verlauf  dieses  dorfes  bei  den  ge—
genwürtigen  *i  mehr  als  angemessen  zu  bezeicmnenden
  Tertpe  sen  auc  urch  breistenn  ir
rend  urlen.  Eine  Einschränmg  der  Salzer#:n
gung  hüite  sich  schon  in  Frideene  eiren  enrseh
len,  da  ein  Fünftel  bis  ein  Viertel  des  Sole
Versads  §*  als  Biehfalz  'm  Algabe  gelangi#e-Tie

  Verwirklichung  dieses  Varl  schlages.  Wii
nicht  um  für  die  Arbeiterschef:  unserer
hndern  für  gam  Aiesenheim  von  einse  refheern

Meulung  Indesien  geht  er  Zufcrif,  an  die

 

  

 

6

  

—

 

"„M.  .  N.“  von  falsmen  Veraus-  sehzungen  aur
Bao  siändiger  Stelie  wis  nämlich  jolgenee
Darn  räalung  der  Verltältuisse  in  unseren  Salinen
gegele:
Die  B.  erichi  aäge  und  Versute.  unser  einhemi

 

sches  Fiedesals  dur.  )  Sti#  zu  ersetzen,  dur
zi  den  Kaliu##rlen  milgermmen  wird,  gebhen
schon  auf  längere  Ferit  zurit  und  sind  in  der

Haurtsache  cuf  nerd  ur  ad  miteldentsche  Kalige
sellsch  asten  zurül  usühren,  ##  ihren  Ablatz  auch
in  Bayern  mehr  und  mehr  ausde#nen  we  allen.
ÖOl  die  Bevöllerung  damitemen  quten  Tansen
muckten  Wine.  isi  iu  bezwesein,  da  das  Zis  de
Jalz  qualit.  v  höher  als  N  Steinfal  zu  benerlen
  i#1.  Wollte  man  uriuch  daran  den
lea,  die  hrei  Salinen  in  No#nh#  in,  Neichennall
und  Berchtesgaden  slüll  nlegul,  so  müs  I:  man
damit  rechnen.  daß  diese  Kinomaß:  lahme  auch
im  Frieden  sortnefülhrt  wedden  müßte,  da  die
Kaligesell  sihafte.  bei  Verttegsal  schlussen  ".  ensalls
  darauf  br#een  würdcb,  auch  im  Erieden
weiler  licfern  zu  dürfen.

Dalei  daif  nicht.  übersehenme  (rden,  daß  in  unseren
  Salinen  grote  Kapxilnien  inveiiliert  sind,
die  ver  zinst  und  amortisiert  2erden  müssen.  Aussülle
  in  bieser  Richtung  gien  zu  Lanen  der
S#uerzahler.  Die  Einstellun  des  Sudbeirietes,
Würde  zweisellos  auch  eine  schwere  Schädigung
der  drei  in  Betracht  lomenoen  Orte  (siehe
vor  allem  die  Veruendung  ver  Sale  für  Heilzmeie
  in  Vad  Reichenhal!)  bedeuten.

Die  Hauptsache  im  aber  die,  daß  bei  einer
Stillegung  roto  r  wem-Judenunichkanlunq  d:s
Sudbelriebes  die  seciwerdiude  Torsmenge  in
leiner  Weise  une  rreisregllierende  oder  sontt
für  die  Veiriedigung  des  Hausbrandktedarses
nennensuerte  Wirlung  amüben  würde.  Die
senheimer  Saline  verundet  ohnehin  zum
großen  Teile  nur  mehr  Greßkehle,  di:  für  den
Hausbrand  ungeeignet  ist,  und  oie  beiden  anderen
  Salinen  Reichenhall  und  Verchtesgaden
heizen  in  der  Hauntsache  rit  minderurriiger,
für  den  Hauobrand  ebensalls  nicht  in  Betracht
kommender  böhmischer  Bramkehle  bzw.  bayer.
Braunkohlenbriletts.  Die  Neichenhaller  Saline
verwendet  sein  neuerer  Ze  auch  in  größerem
mnsang  Waschgrie

Aus  dieser  Sachschilderun  geht  hervor,  daß
der  Vorschlag  in  den  „M.  N.  N.“  ein  totgeborenes
  Kind  ist.  Die  Intelessen,  die  dabei  auf
dem  Spirie  slenen,  sind  graß.ls  d  sie
derarlige  fragu  üro!  gige  Vechche  vertragen  würden.


Lakaituschichten.

Rosenhem,  21.  September.

—.

4/%

 

   
 

 

Auf  dem  Felde  der  Ehre  gefallen:
Michael  Jegg,  Sohn  von  Nichael  und  Johama
Jegg  in  Nicklheim,  Soldal  in  einem  Ref.-Juf.-Negiment.


Innere  Verwaltung.  Der  Beiirksamtsassessor
  Joseph  Echter  in  Vaunstein  wurde  zum
Vezirksamtmann  in  Aichac  befördert.  An  das
Kgl  Bezirksamt  Traunsein  wurde  der  Beairramteassessor
  Heinrich  Schmidt  in  SulzbLach

  auf  sein  Ansuchen  u  gleicher  Diensteseigenschaft
  versetzt.  Der  patt.  Arzt  Dr.  Mar
Britzelmayr  in  Grabenställ  wurde  zum  Vezirksarzt
  in  Birchheimbolande  ernannt.  »

 

Bauverwaltung.  Der  Banamimann  u.
Vorstand  des  K.  Lanobauamtes  Nosenheim
Hans  Widerspick  wurde  zum  Regierungs=  und
VBaurat  bei  der  K.  Regierung  von  Mittelfranlen
  belördert.  Zum  Bauamtmann  und  Vorilano
des  K.  Landbauamtes  Nosenheim  wurde  der
Bouamtmann  auser  dem  Stande  und  Voriland
der  Baudiemüstelle  für  den  Neubau  des  Kraustianeums
  in  München  Luduig  Ullmann,  zurbeit
  im  Felde,  ernannt.  Herrn  Negiermuus
und  Baurat  Widerspiit  beglücka  ünschen  wir  zu
seiner  Vesorderung  auf  das  Veke,  vernehmen
ab#er  gleichreitig  seinen  Weggan  aus  Nosenheim

  nur  mit  größtem  Vedauern.  gert  Regierungsrat
  Widerixit  nurde  zum  I1.  April
1916  auf  die  Leitung  des  K.  Land  aulenbl,

Rosenheim  berusen.  Wenn  er  auc#  nur  lurze
Zeit,  in  die  noch  seine  militärische  Einbernsung
fiel,  hier  mirkte,  so  war  es  ihm  dech  gelungen,
auf  dem  ihm  unternellten  Gebiete  eine  überaus
ersr  rietliche  und  erfolgreiche  Tätigkeil  zu  entfalten,
  die  ihm  allgemeine  Anerlenmung  sichern
ird.  Daß  er  jebzt  Nosenheim  verläßt,  um
allerdings  bei  der  Regierung  in  Mittelfranlen
  einen  größeren  Wirlungstreis  zu  überneh
men,  wird  in  den  Beamtentreisen  Rosenheims
ebesso  bedauert  w#erden,  wi:  vzm  Ossiziers  lorpe,
in  dem  er  sich  chensalle  als  Hauptmann  d.
gröj.ter  Beliebiheit  erireut.  In  seiner  l
Tätigleit  aus  dem  Gebi  teie  de  staatlichen  Bau-Wesens
  lilden  elucche  giose  Vauten,  die  unler  seiner
  Leitung  ausgesührl  murden,  bedeulsame
Martiteine.  Wir  demen  dabei  namentlich  an
die  grose  Henanflalt  in  Wasach  und  an  oie
schwäbische  Kreisirrenauftalt  in  Günurg,  die
iim  Zahre  1917  dem  Lelrieb  übergelen  Ue#det
lonnle.  Heberhunz!  gil  Heir  Regierungstat
Widersrit#  alt  einer  der  bedentendren  heimische#
Damstn#tten.  der  jederteit  sich  vor  allem  au  n
die  Forden  nag  der  Kleingem  erbes  sehr  angele.
Seine  Um  tergebzuen  schätzen  in
t#  wohlwellunden  Vor  #esehen,  de  in
Feihrung  entgegenbringen.  Zu  sevr
  irtungsireis  begleiten  ihn  uniere
*.  Dem  neuen  Voritand  des  Kal.
Rose  heim,  Heren  Vauaminiann

 

  
  

 

 

 
 

sie  Löczeie
nem  neut
een  Wün'
Lambauamt

   

 

 
  

Ludwing  N7o  gehi  der  bheite  hiuf  als  Archileli:
  :  er  in  der  Erbue:  u.  a.  der  neuen
belaniie  Gariens  in  Münden.  Sein  Aruder
ist  1  und  RNaurat  bei  der  aberiten

Jannar  1914  bie
und

Vaul  ehörde  und  mar  —8  l.
zum  1.  Serleumer  I!5  Venammam
Vorftand  des  KN.  anoanawele  Rrsenheim.

Dieeorderung  Zeichue  Krie

–  :
10½

 

 

asanleihe!

 

s

anIcUHHIs  ng  des  Schneil—

 

zugeverlebre.  die  wi-  .  einer  ln#ze  -
dieser  TLage  aln  numittei  rar  EIII  an
lündigten.  tritl  bereit  maroen  Samstag,  den
22.  Sentemi#er,  in  Kraft.  Sie  in  für  die  Sirede

 
 
 

RNosenheim  dollndlen  s.hneidender  Wirlung.
  *:  cuf  weileres,  voraussichtüch  aber  nach
für  die  Dauer  eg  gegenwärtigen  Sammersaheplans
  valso  bir  1.  Nevember)  müssen  ausgelas
sen  werden  der  2ien  10  (München  ab  7.50
Uhr  früb,  Rosenheim  an  63.51  Uhr  vormillags),
ferner  der  Schnellzug  132  „Rosenheim  ab  11
Uhr  voerinitlags.  München  Optbf.  an  12.10  Uhr
mitlage!).  Wir  aben  alio  fel11.  ouf  der  Strei#e
Nosenlkeim  München  in  beiden  Richlungen  vormuagZs
  leine  Schnellzug?  verbinkung  meler;  der
½enfte  Schnellzug  geht  erit  nachm.  4  Uhr  von  R.=senheim
  nach  München  ab,  während  der  erie
Schnellzug  aus  München  erft  nachm.  2.37  Uhr
in  Rosenheim  eintrifft.  Ueber  Grafing  hat  man
also  ven  morgens  5  Uhr  bir  mittags  12.25  Uhr
leine  Fahrgelegenheit  nach  München,  nährend  in
Münch  en  nur  morgens  6  Uhr  und  m  itlags  12.10
Uhr  ein  Zug  nach  Rosenheim  abgeht.  Infolgedeisen
  uird  oie  Strecke  Rosenheim-Holjlirchen-München
  meeder  start  von  Rsenheim  aus  benützt
werden,  da  hier  um  3.20  Uhr  ein  Zug  abgeht,
der  um  11.11  Uhr  in  München  eintrifft.  Die
Neuerung  bringt  eine  wesentliche  Einschränkung
im  Personenverkehr,  ist  aber  durch  die  Anforderungen
  der  Kohlenversergung  Vayerns  und  den
gesteigerten  Massengüterverkehr  bedingt.

Die  Anbauer  von  Frühlartoffeln
werden  auf  die  im  Anzeigenteil  veröffentlich##
Belanntmachung  des  Stadtmagistrats  aufmerksam
  gemacht.

Seulung  der  Zucht-  und  Nutzviehpreise.
  In  den  nächlien  Tagen  werd  eine  brdeutende
  Senkung  füur  alle  Nutzo#t  ehgattungen
vorgenummen  werden.  Der  Preis  für  Zugochsen
**“  ienen  der  Schlachlochsen  angepaßt  u.  auch
der  Preis  für  Milchkühe  wird  gesenkt  werden.
Dabei  werd  besonderen  Wünschen  aus  dem  Allgäu
  Nechnung  griragen  werden.

Die  Schuarsschlachtungen  haben  nach
einer  amtlichen  Mitreilung  einen  unerfreulichen
Aufschuung  genommen.  Die  Bayer.  Fleischverorgungsstelle
  hat  bei  ihren  Erhebungen  in  dieer
  Richlung  au#  festzuseellen  versucht,  ob  Kem.
missionäre  U:i  Belieferung  der  Schwarzschlächler
beteiligt  sind.  Vi=  jetzt  hat  die  Fleischverforungsstelle

  nur  die  Mitwirkung  eines  einzigen

ufläusers  festitellen  lönnen.  Die  angesehzte  Belohnung
  für  Aufdeckung  von  Schwarzschlachtungen
  hat  bereits  Erfolge  gezeitigt.
Die  Fleischversorgung.  Bei  einer
Pressekonferenz  im  Staateministerium  des  Innern
  erörterte  der  Vorstand  der  Bayer.  Fleischversorgungsstelle
  den  derzeitigen  Stand  der

 

Samstag,  22.  September  1917

Kleischocrsorgung.  Die  Anlieferungen  für  die  Ji-Vilberollernng
  gingen,  namentlich  in  den  S#td.

len,  infelge  der  Senkung  der  VBiehpreise  zurüz.
Bayern  hat  diese  Folge  vorausgesehen  und  keshalb,
  ohne  daß  seiner  Anregung  in  Berlin  staktgegelen
  murde,  dort  angeregt,  daßder  Abbau
stusenweise  eriolge.  Zweiselloc  herrscht  bei  der
Belieferung  mit  Viel  eine  Bevor;  uqung  des  Ha
ehen  Landes  mit  besserem  Schlachtvich.  Das
Minilerium  hat  deslalt  die  Angronung  erlaf

sen,  daß.  diejenigen  Gommissionäre,  die  besscres
  Vich  den  Landbezirlen  lie  zsern,  laltgellellt
werden.  Ein  weiterer  Grund  ült  in  dem  Rück

gang  des  Durchschnittegewichte  und  der  damt
verl  undenen  geringen  Schlachtau  Sbente  zu  suche:
Aus  dem  Slrasburger  Syiem  einrfi  ghmn  sich.  5
entrale  Wurftherstellung,  die  eine  besser  e  Verwertung
  der  Eingeweide  herbeifhrt,  herüberzu
Mlllmen.

BVom  Zwetsgen  marht  berichtelen  wir
nach  Munchener  2  Vlällern,  daß  letzihin  in  der
Hauptstadt  rie  Auru-  #a0!  an  Zwetschgen  ans  der
Gegend  von  Frasd  ##s.  Nohrdorf.  Achenmühle
usm.  schön  mar.  Enigegen  diesee  Münchener
Meldung  ue'rd  uis  vom  Koemmunalerband  Resenheim
  Land  mitgeleilt,  daß  durch  den  von
ihm  ausgestellten  Handel  lein  Voun  Zwetschar:
aur  dem  Berir!  Rosenheim  nach  Vr.  achen  *)  r
frachtet  wurde.  Wenn  rahdem  die  Münchener
Meldung  den  Taliachen  entiprechen  jollte,  wäte
es  also  nur  möglich.  daß  ven  ländlichen  Krei
sen  geuie  Veiehungen  ausgenützt  und  umer
der  Hand  aus  dem  Berirt  Rosenlieim  Zu  sich
gen  nach  Mänchen  geliefert  mürden:  es  beiit#
nämlich,  daß  Zuetschgen=  als  Virn  ensendungen
dellariert  wüärden  und  auf  diese  Weise  auf  an
Wärtige  Märlie  gelangten.  Im  übrigen  in
die  nueltschgenernie  in  unserer  Wegend  nich.
Überall  ##irich  gt;:  nur  wenige  boebiete  sind  da
bei  vom  belni  begamiiigt.

  

Kriegoteil
x75  innge,  6

dlung  von
Vouer.  Lande
in  d  ich  Minit  erinle:  .
Hosi,!)l«1utltnuscbxxixnci  .
»«ni·Odilldfllljcass(’«Iii!cl«ln’szklchalso-Exsentjcichiiyiiglckiliikktrssztdeik

N-  11c"’cs-.n  itmachung.  Mit  dem  15.
September  1017  ilt  eine  Velannimachung,  betr.
Veschlagnahme  und  Veitanoserhelung  ven  Nup.
ban  ütah  (rlr,  in  Kr#a#  glrn.
Diese  Veianntmachung  büdet  e
der  Belauntmachung  beir.  Beichlagualnie  una
Beslaneserh  beng  ven  Vußbrumh  ekz  und  ĩtehen
den  Muönmen,  vam  1.  Jannar  1916,  von
der  sie  sich  insoder-  unterichei  det,  als  nun
melr  Nnheumelz  in  einer  inee  Ufärte  #n##n
kdler,  einer  Mineemännr  von  1  Meter
ser  Minden  rte  von  15  Zun.  soni:
aumblocke,  aus  deien  die  vort  Veilhm#eten
iibaumiu##liler  ger-  *  .*-  Inven  n.
ie  Vichag  onisä,  nit:  hol;  ini  deng  n
miciun  en  und  Mal  jn  iche,  au-1
  iz  gefertst
agt  ahme  und  Me  er  slicht  un-Die
  fruhere  eiaunin  nachunn
siehenden  2a  ilmßäume

"1—  Zur  Anfied
n-a

     
  

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.

 

  
  
   

5  „0K6  1

           
     

     

 
   

Werd#e#n:

 

terworsen  werden.
bleitt  liinsichilich  der
in  Kraft.

Sxar  Kohlen!  Deas  Kriegs  amt  bein#t
solgende  Veröffeutii  ichung:  Umfassende  Mann#tmen
  sind  gelroffen  werden,  um  den  Kohlenrerbrauch
  so  weit  zu  senle)),  da:  für  den  Industriebedar;
  und  denn  Haubbrand  die  unbeding  notwendige.
  Vrennskoffinengen  ur  Verfügung  bleiben.
  Nicht  alled  aber  lann  von  der  Verord-—
  der  Belh  örden  erw.###  werden.
Freiwillige  Mitarbeit  der  Bepölterung  ist  uneraslick.
  Jeder  einzelne  sei  sickh  llar,  daß  er
durch  Sparfamkeit  im  Kohlenverbreuch  —  el
selbverständlich  im  Verbrauch  der  wichtt-  2
Kellleuerzeng#zisse:  Gas  und  Eleuriznmät
woli  der  Gentenn  occhait  wie  sich  sell#n  ei,#n

 
 
  
 

 

 

 

Diennt  leistet.  Mhtreiche  ——2
Hellne  riparnis
von  der  Tagesrr  rese  gemacht  worden:  As  ein
*—*  iars  Mirtel  iit  die  möglichst  weitge  hende
dann  der  kurchgehenden  Arlits-zeit  zu

vnernTelr  ng  der  Arbeirsgit  bezng
  der  läglichen  Heiz-  und  Licht
I11  bierfür  leine  zwingende  Noterden
  Kohlen  vergendet.  Jeder
eeder  Kaufmann,  Jndustrielle  und
inde  moge  sich  daher  die  Frage
irt  auch  für  seinen  Betrieb  oder
#r  die  durchgehende  Arbeitszeit  ohne

e  Ziachteile  zu  ermöglichen  ist.  Die  Ver-Fusgeschähre,

  mit  iurnahme  der  Lebenomittel-Läden,
  kö.men  zwed  zmäßig!  an  vier  Tagen  der
Woche  m#t  Eintritt  der  Dunkelheit,  das  beiöt
gegen  5  Urnr,  geschlossen  werden;  zwei  Tage
genügen  sür  alle,  die  nur  des  Abends  Jeit  zu
Ein  äufen  haben.  Dem  Bedenken,  daß  an  diesen
wei  Tagen  Verlehrsauhänsungen  eintreten  werden,
  wäre  durch  entsprechende  Verteilung  der
eimelnen  Wochentage  auf  die  verschierenen  Geschäfte
  u  begegnen.

Warnung  vor  Schwindle  ru.  Männer
und  Frauen  ziehen  umher,  welche  vorengsweise
die  ländlichen  Bewohner  aussuchen  und  ihnen
vorschwindeln,  daß  die  Heeresverwaltung  in
einem  Monat  die  ganze  Leinwand  enteigne  und
dafür  nur  1.20  Mark  bezalle,  während  sie  sofort

4  Ma  bezahlen.  Diese  Schwindler,  welche  seit.
.  schon  Erfolge  hatien,  verschleppen  damn  die

einwand  und  verkaufen  sie  um  teures  Geld
ind  im  Betretungssalle  sofort
ndarmeriestation  abzguliefern.

 

     
     

in  München.  Sie
an  die  nächste