Contents : Rosenheimer Anzeiger. 63. Jahrngang (63)

Baterlanbes  Wersandte  Erini

  .  W—.

*  preche  Ihnen  EW  meinen  en

s  aus.  v.  Hindenburg,  Gerrralfeldmarh


Miesbach,  26.  Febr.  Im  Distrikisrat  sprach
sich  Gutebesiter  Weindl  gegen  die  heuer  wieder
in  Kraft  tretende  neue  Sommerzeit  aus  und
wies  besonders  auf  die  Schädigungen  hin,  die
der  Landwirtschoft  dadurch  entstehen.  Der  Antrag.
  8  bg-  die  S  bei  Einneuen

  Somme  doch  an  der
alten  J  Festhemen.  sand  einseenige  Annahme.

Miesbach,  26.  Febr.  Die  südbayerische  Lieferungsgenossenschaft
  des  Schneidergewerbes  erricktete
  in  Miesbach  eine  Sammelstelle  für  Militãrarbeit
  und  bettaute  damit  den  Schneider
meister  Simon  Beham,  Miesbacher  Hof.  Die
Lieserstellen  von  Otterfing,  Holzkichen,  Weyann,
Miesbach,  Hausham,  Schliersee,  Fischbachau,  liesern
  ab  1.  März  ihre  Militärarbeit  an  dieser
neuen  Lieferstelle  ab  und  erhalten  bei  pieser
auch  die  Schnmitteile  für  weitere  neue  Arbeit.

Freilaffing.  26.  Febr.  Jüngst  ist  der  dritte
Sohn  der  Bahnarbeiterswitwe  Krautenbacher
auf  dem  Felde  der  Ehre  gesallen.  Drei  Tage
fräter  traf  die  Reklamation  beim  TruppentL#per
  ein,  wonach  Krautenbacher  als  letzter
Sohn  binter  die  Kampflinie  hätte  geitellt  werden
  sollen.  Bemerkenswert  ist,  daß  zwei  Söhne
der  bedauernswerten  Frau  innerhalb  nier  Tagen
  dem  Krieg  zum  Opfser  gefallen  sind.

Syerischee  —

Der  Banyerische  Landes-Feuerwehr-Ausschuß
#Krat  Sam#stag  in  seinem  Münchener  Heime  zu
seiner  67.  Sipung  zusammen,  der  als  Vertreter
der  Staatsregierung  Oberregierungsrat  Schneider
  beiwolmte.  Nach  dem  Bericht  des  zweiten
Vorsigenden  Magistratsrates  Fisc.  er  (Munchen)
über  das  Jahr  1916  ist  die  Zahl  der  Feuerwehren
  in  Bayern  von  7845  auf  7848  gestiegen,  so
daß  nur  noch  209  Gemeinden  ohne  Feuerwehren
  sind.  Trotz  der  Zahlreichen  Einberufungen
ist  die  Tätigkeit  der  Feuerwehren  nicht  erlahmt.
Wo  der  WMitgliederstand  sehr  zurückgegangen
war,  wurde  durch  Aufnahme  Jugendlicher
nadhgel,olfen.  in  anderen  Fällen  auch  weibliche
Oilsekräfte  herangezogen  und  ausgebildet.  Neden
  dem  Feuerwehrdienst  haben  sich  die  Feuerwehren
  noch  im  Hilfsdienst  der  freiwilligen
Krankenrflege  und  in  der  militärischen  Jugenderzichung
  betätigt.

Die  Landes-Unterstützungskasse  Batte  159
Fälle  zu  verbescheiden,  ron  denen  112  mit
10  417  Mk.  Ausgaben  erledigt  wurden.  Am
Schlust  des  Jahres  1916  waren  284  Invaiide,
76  Witwen  mit  78  Kindern,  18  Doppelwmwaisen
und  3  Eltern  zu  unterstüyen,  wofür  79  452  Ml.
verausgabt  wurden.  Die  Sterbelasse  zählte  zu
Beginn  des  Jahres  1917  111  782  Mitglieder,
von  denen  32  349  unter  den  Fahnen  stehen.
Gestorben  sind  im  Vorjahre  2215,  gefallen  730,
neu  eingetreten  279,  ausgetreten  111  Mitglieder.
  Das  rentierliche  Vermögen  beziffert  sich  auf
7,2  Millionen  Mi.  Seit  Bestehen  der  Sterbelasse
  find  für  30  733  -Sterbesälle  11.9  Millionen
  Mark  verausgFaln  morden.  Der  Verein  Inraliden--
  und  Cenesunge  eim  be#utzt  jegt  ein  Vermögen
  von  327  45“  Mt.  und  !  a1  bieber  302
Feuerwehrleute  mit  11  6  Mi.  unler#tutzt.  Der
Aussch  uß  stimmte  dann  dem  Antrage  der  Kommission,
  die  Verbandsbeiträge  #ur  Feuerwein  ren
unter  500  Mitglieder  auf  1  M...  gror#2
Feuerwehren  auf  2  Mk.  festhufenen.  -  uim:  nig
zu,  ebenĩo  den  Vollzugsbestimmungen  für  die

neuen  Sarzungen.
eid  lo

Wein##lesd  lon  der  Ausst  sb.  durch  einen
Aufrur  die  Fuezuehren  zur  irkung  in  der
Aufilan  uber  die  Noĩ  der  Stãdte  aufzufordern,
  belonders  hinsid  tlich  der  Abgabe  der  Lebensmittel
  durch  die  landwirtschaftliche  Bevöllerung,
  der  Unterbringung  der  Kinder,  der  möglichst
  regen  Beteiligung  der  Landbevölkerung
am  der  Kriegsanleihe  und  der  Warnung  vor
Zurückllaltung  des  Kleingeldes.  Oberregierungsrat
  Schneider  unterstützte  den  Antrag  aufs
wärmste  und  bezeichnete  es  als  eine  patriotische
Mlicht  der  Feuerwehren,  bei  dieser  Aufkiärungarbeit
  mitzuwirken,  um  das  wirtschaftliche
Durckhalten  zu  ermöglichen.

Hinsichtlich  des  Kriegshilfsdienstgesetzes  soll
das  Kriegsamt  ersucht  werden,  Feuerwehrleute
moglichst  nur  in  den  Orten  mit  Hilfsdienst  zu

beschäftigen,  in  denen  sie  ansässig  find,  auf  daß
der  Feuerwehrdienst  nicht  Schaden  leidet.  Die

die  mit  weiblichen  Hilfskräften

in  Feuerwehrdienst  gemacht  wurden,  werden  allgemein
  als  günstig  bezeichnet.  Die  Frauen  haden
  sich  in  vielen  Gemeinden  freiwillig  dem
Feuerwehrdienst  zur  Verfügung  gekttellt,  naer
entich,  wo  Not  an  Mamnirbpch.  Ein  Bedürf- 



,  die  Feuerwehrpflicht  au
us  Met.  „dèn.  Lebt  jedos.  Vict.  Es  wurde  viel.
mehr  ####u#d,  uvun.  —  unJp  Ilein#  hren  in.
manchen  Gemeinden  mehr  *  werden,
als  des  bisher  der  Fall  m
1  *  9

—.—  —

auch  auf  die  Frauen  #½t  mit  seinen  Zuh#rern.  herustre

Rosenheim,  27.  Febr.

Auf  LemB  Felde  r  Ehre  gefallen:
Lorenz  Litzldorf,  Landwehrmann
  n  aAnen  Inf.  i  Inhaber  des
Eisernen  Kreuzes  2.  Kl.;  Sebastian  Schandl,
Gütlerssohn  aus  Hahending,  bei  Nanoth#bern,
Soldat  in  einem  Inf.'Reg.

Auszeichnungen  im  Felde.  Der  Sanitätsunteroffizier
  Mar  Hanner  aus  Rosenheim,
der  in  einem  bayr.  Res.-  Irf.  Re-  steht,  wurde
mit  dem  Milftärverdienfikreuz  3  Kl.  mit
Krone  und  mit  Schwertern  ausgereichnet;
Eiserne  Kreuz  2.  Kl.  ist  ihm  früher  schon  verliehen
  worden.

Diözesannachricht.  Anweisung  erhielt
der  Koadfuror  in  Flintsbach  Pr.  Joh.  Hilz  als
Vikar  der  erledigten  Pfarrei  daselbst.

Cewerbebanl  Rosenheim.  Auf  die
heute  abends  7  Uhr  im  Cafe  Wendl  slattfindende
Generalversammlung  der  Gewerbebank  Rosenleim
  sei  an  dieser  Stelle  nochmals  aufmerksam
gemackt.

Neue  Bestimmungen  für  Kleiderbezugsscheine.
  Nach  einer  Belanntmachung
im  „Reichsanzeiger“.  werden  die  bieherigen  Beugsscheine
  der  Reichsbelleidungsuelle  (für
Web.,  Wirk-,  Strick-  und  Schuhwaren)  durch
neur  erseht.  Vomr  1.  Aoril  ab  dürfen  Gewerbeneilende
  Bezugsscheine  der  alten  Muster  A
und  1  nicht  mehr  annehmen.  Weiter  tritt  auch
benr  Verschärfung  der  Bestimmungen  für  die

sertigung  der  Bezugsscheinc  ein  und  schließ-5
  wird  den  Gewerbetreibenden  verboten,
einon  anderen  als  den  durch  die  Ausfertiiusestelle
  bewilligten  Gegenstand  auf  den  Beugs
  id.  ein  abzugeben:  es  ist  z.  B.  unzulässig,
an  Stelle  eines  bewilligten  sertigen  Stückes
Stoffe  algugeben.

Haferzulagen  für  Zugochsen  und
Külte.  Während  der  Frühjahrobestellung  werden
  in  verstärktem  Maße  Ocksen  und  Zugkühe
mr  Feldarbeit  herangezogen  werden  missen.  Da
von  ihrer  Leistungsfähigleit  der  Erjolg  der  Bestellung
  abhängt,  bewilligte  dus  Kriegsernähtungsamt
  wieder  eine  geringe  Haserzulage  für
diese  Spanmiere  und  zwar  dürfen  in  der  Zeit
vom  1.  März  bis  31.  Mai  1917  #ndiC##  Feldarbeit
  verwendeten  Ochsen  und  an  die  in  Ermangelung
  anderer  Spanntiere  zur  Feldarbeit
verwendeten  Kühe,  unter  Beschränkung  auf
höchsie  ns  zwei  Kühe  für  den  einzelnen  Betrieb,
mit  Genehmigung  der  zuständigen  Behörde  je
1  Qemner  Hafer  verfüttert  werden.

Cefunden.  Ein  Schlüssel  wurde  gefunden;
akzuhdlen  im  magistratischen  Geschäftszimmer
kr.  2.  7

%

 

Emcüche  Bachrichten.

Erledigte  kirchliche  Stelle.  Die  latholisce
  Pfarrei  Flintebach,  BA.  Nosenheim,
Erzdiozese  München-Freising,  mit  3  Schulen  und
Lelh  „rträften  fohne  Exxositur  Peiersberg.
Fassions-Reinertrag  1279.98  Mk.  Die  Baulast
an  den  Pfründegeb.  ãuden  obliegt  dem  Pfründebesitzer.
  Der  lünftige  Pfründeinhaber  hat  die.
Wendung  der  zu  Lasien  seines  Vorgängers  feslgestellten
  Baufälle  um  die  eingeschätzten  Summen
  zu  übernehmen.  Das  Witlum  umfaßt:  9,
Hektar  Aecker  und  Wieslen  und  11,85  Hektar
Walvungen;  zuletzt  verpachtet  die  Neer  und
Wiesen  bis  auf  2  Helktar  Garten.  Absitzfrislen:
jahrlich  460  Mik.  bis  1931  für  die  Pfarrhofbausckuld
  (werden  vergutet!.  Die  „Bewerbungsfrist.
leträgt  zwei  Wochen  vom  22.  Februar  an.  Die.
Bewerbungen  sind  unmittelbar  bei  der  K.  Reblerung
  von  Oberbayern,  Kammer  des  Innern,

einzureichen.

Nut  and  Thener

Sepp-Summer-Abend  in  Rosenheim.
  Der  ite  Sepp-Summer-Abend  findet
  am  Donnerstag,  den  1.  März  im  „Deutschen
Kaiser“  siatt.  Wer  Sepp  Summer  isst,  ist  beleits
  bekanmt.  Wir  wissen  von  ihm,  daf;  er  Gu
Kriegsbeginn  mit  seinen  vier  jüngeren  Brüdern
ins  Feld  zog;  zwei  Brüder  fielen,  einer  geriet
in  Gefangenschaft  und  ihm  zerschmenerte  l

r*

russische  Granate  das  rechte  Bein.  Im  L
zarett  lernte  der  begabte  Sänger  so  7*
folgreich  die  Laute  spielen,  das  er  heute

einen  ersten  Ruf  genießt.  Durchdringender
Ceist,  eiserne  Energie,  hervorragende  musikalische
  Begabung  unhd  ein  vorzüglicher  Humor
stehen  ihm  zur  Seite  und  sind  seine  Begleiter.
Du  seinen  s  geht  er  gar  vielfach  sne
t  Vorliebe  wandte  er  sich  den  A
kersedi  Volksliedern  zu,  dann  aften  Se.
derreimen,  alten  deutschen  achts=  und  Neu-Felegesängen.
  Nicht  minder  lieb  hat  er  die  Lieaus
  dem  Weltkrieg  emomnen.  und  hier  üst.
7  in  1  Sotbctenire  16  eits  am  Ziele;  #  er  es
doch  in  Freud  und  erschöpfend  ebt.
Er  #  ein  prächtiger,  eigonortiger.  sinse  nn,
„durch  seinen  Humor  sesten
n,  einen

tt  —  ee  e  ,  als  ——

Vertreter  der  Lautentunst,  dem  man  tegt,
gem  folgt  und  —  eho.  darfen  wir  ouch
iten  Se

 

len  —-—

(Von  K.  Oelonomierat  Hermam  Behr,
Bad  Tölz)
4  (Schlut.)

Ist  also  der  Boden  durch  die  „Ausstocler"
eingeebneit  und  von  den  größten  Steinen  befreit,
  so  gibt  man  der  zum  Andau  geeigneten
Hiebsläche  e  inen  tiefen  Eggenstrich  der  Länge

inen  der  Quere  nach,  säe  dann  auf  diesen
“s  Boden  den  Hafer  breitwürfig  mit  der
Hand,  nicht  mit  der  schine,  weil  dieselbe
Gefahr  laufen  würde,  an  den  einzelnen  Stockresten
  und  an  den  event.  noch  vorhandenen
Steinen,  die  in  diesen  Böden  siets  mehr  poe#
weniger  zum  Vorschein  lommen,  in  Trümmer  zu
gehen  oder  bei  größeren  Unebenheiten  die
Saat  nicht  richiig  zu  decken  instande  wärec,  was
bei  Hafer  unbedingt  nötig  ist,  weil  das  obenauf
  liegenbleibende  Korn  nicht  anwurzelt,  also
nicht  in  die  Erde  hineinzuwachfen  vermag  und
somit  für  die  Produktion  als  verloren  zu  betrachten
  ist.  Wan  sät  also  mit  der  Hand  #uf  die
rauhe  Fläche  und  pflügt  n##n  mit  einem  einscharigen
  Pfluge,  wenn  es  angebt,  kann  man|auch
mehrscharige.  Pflüge  nehmen,  den  Hafer  nicht  zu
tief  unter.  Jetzt  gibt  man  obenauf  noch  einen
oder  wei  Egnenstriche  und  das  Saatfeld  ist  sertiggestellt.


Sieht  das  bestellte  Grundstück  auch  etwas
bunt  aus.  so  tul  das  gar  nichts  zur  Sache,  der
Haser  mird  mit  diesen  Böden  sckon  fertig-und
seine  reiche  Wurzelrerzweigung  wird  die  Nährstofsquellen
  schon  aufzufinden  wissen.

Man  wird  finden,  daß  bei  dieser  Bestellungsart
  der  Hafer  in  Körnern  und  Swoh  siinen
  Ertrag  brinqt,  wie  man  dies  selten  zu  seben
  Gelegenheit  haben  wird,  und  jeder  Landwirt
  wird  bedauern,  daß  er  diesen  Boden  micht
länger  bewirtschaften  darf.

Das  nun  „in  der  Fruchtfolge“  dem  Haser.
bau  gehörende  Feld  wird  frei  werden  und  wird,
wie  sckon  erwähnt,  um  die  Größe  der  ange
Lauten  Waldfläche  zum  weiteren  Kartoffelbau
verwendet.  Es  ist  also  der  eigentliche  Kartof  ·
felschlag  und  ein  Haferkartoffelschlag  in  der
Fruchtfolge  vorhanden.

Die  Zuteilung  der  Waldfläche  erfolgt,
stelle  ich  mit  die  Sache  vor,  nach  Wunsch  de
hiefũr  sich  interessierenden  Landwirte,  die  den
Boden  dann  mit  ##  afer  anzubauen  haben.
Sollte  wider  Erwarten  ein  Teil  des  Waldbodens
  übrigbleiben,  uas  ick  aber  bezweifle,  so
könnte  man  durch  Sackhverständige  einen  landwirtschaftlichen
  Grostbetrieb  einrichten,  wie  er
seit  zwei  Jahren  an  der  Front  in  vortrefflicher
und  mustergültiger  Weise  von  seiten  der  Militärverwallung
  ausgeführt  wird.

Wollte  man  bei  diesem  Mehrbetrieb  der  Anbaufläche
  glauben,  dah  es  an  Arbeitskräften  fehlen
  werde,  so  ist  das  nicht  Zutreffend.]Wir  haben
bisher  allen  Grund,  zufrieden  zu  sein,  wenn  auch
mandmal  Schwierigkeiten  bei  der  Bestellung
vorlagen,  so  sind  alle  Früchte  geerntet  worden,
wenn  nur  die  Betriebsleiler  energisch  u.  schaffenslustig
  waren.

Hat  nun  der  Wald  einen  Verlust  oder  Entgang
  an  Holz  für  frätere  Zeiten  durch  den  einmaligen
  Anbau?

Nein,  höchstens  nur  einen  scheinbaren,  denn
die  für  das  Jahr  1917  benimmten  Waldpflanzen,
  die  für  die  Hiebfläche  benötigt  find,  verbleiben
  ein  weitereo  Jahr  im  Pflanzaarten  u.
werden  nun  anstatt  zwei=  oder  dreijährig  mit
drei  oder  vier  Jahren,  also  1913,  ausgepflanzt.
Die  Pflanzen  haben  also  ein  Jahr  länger  im
Pflanzgarten  gestanden  und  sind  dier  weiter  gewachsen,
  anstatt  auf  der  Standflä

Für  die  neue  Wald-Saat  wärc  in  diesem
Falle  ein  weiteres  kleines  Stückchen  Land  zu
richten  und  anzureihen,  da  in  diesem  Jahre
die  hiefür  bestimmte  Fläche  noch  nicht  frei  ist.

Wollte  man  dieser  Art  der  Anpflanzung  —
nach  einem  Jahre,  also  19168  —,  nickt  huldigen,
  so  könnte  man  in  die  Waldhafersaat  im
Brühjahr=  auch  gleich  den  Waldsamen  mit  einsäen
—  jede  Saat  für  sich  -#  und  man  hälte  dann
im  Perbsf  1917  die  kleinen  Waldpflänzchen  in
den  Haserstoppeln,  wo  sie  unter  derem
Schutze,  bei  genugender  Licht=  und  Luftzufuhr,
sich  gut  entwickeln  könnten  und  bald  den  ganzen
  Schlag  grün  überziehen  würden.

Ferner  lönnte  in  Erwägung  0  werden,
  ob  man  nicht,  wie  dies  i  irge  beil.
weife  geschieht,  die  Hecbitpflanzung  anwe
den  wollte,  dann  ker  s  Enfalk=  —  *
terungen.  sich  ergeben.

Zuweilen  ãt  man  in  solches  Waldhaferkand
—  in  den  chaflen  f