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Fustinian bätte doch auch mit dem guten rdmischen Bischofe
menschlicher versahren sollen. Aber, wie es bei solchen Halbberren
gehr, als der rdmische Bischof war, sie selbst gingen im
Respekt gegen einander nicht mit guten Beispielen voran. Ein
rômischer Bischof, der kurz vor Vigilius regierte, verdammte
die Redensart: Einer aus der Dreieinigkeit sey: gekreuzigt
worden und habe gelirten; drei seiner Nachsolger
aber irklärten seine Meinung für gottlos, ketzerisch und
rasend. So wenig gaben sie sich selbst unter einander Respekt.
Man konnte nicht Gesetze geung machen gegen die einreißende
Simonic bei den roͤmischen Bischofswahlen. Sie mißbrauchten
das dem rômischen Klerus eingeräumte Vorrecht,
die Bischöfe wählen zu dürfen, und da sie Confirmationsgeld
an die kaiserliche Kanzlei zu brzahlen hatten, bedienten sie sich
oft dieser Gelegenheit zu Bestechungen. Sie betrugen sich,
wenn sie von dem oftzothischen Könige gebraucht wurden, selten
treu und wachsam genug, und da die Longobarden nach
Italien kamen, wollten sie den Politiker machen, bald mit
den Griechen es halten, bald mit den Longobarden es nicht
verderben.
Unmöglich war persdulicher Respekt zu erhalten, da sie
sich so oft in Ansehung dessen vergriffen, was Orthodorie sey.
Wie man sich im Orient zu zanken anfing, ob schicklicher
gesagt werde, daß in Christo ein oder zwei Willen
seyen, sagte der rômische Bischof: er habe an einem
genug. Die Nachwelt entschied sich bei genauerer Untersuchung
für zwei Willen. So oft nun nachher von einem oder
zwei Willen geredet wurde, wurde immer dem rômischen Bischof,
der einen MWillen angenommen hatte, geflucht. Die
Päbste mußten bei ihrer Stohlbesteigung immer ein Glaubensbekenntniß
ahlegen, und immer stand, in diesem; Aum:
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