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Gerade aber diese, dem deutschen Publikum hier zuerst
vorgelegten Urkunden, von denen ich die erste Nachricht durch
die Guͤte meines Freundes des Herrn Professor Reuß erhielt,
und um deren allgemeine Bekanntmachung durch eine Uebersetzung
ich ihn bat, gerade diese sind es, die zur Grundlage
einer jeden mehr pragmatischen als empfindsamen Geschichte
der spanischen Inquisition dienen müssen. Das deutsche Publikum
wird ihm gewiß Dank wissen, der allgemeinen Forschung,
die sich bisher bei Limborch und Bakern herumtrieb,
Materialien hingegeben zu haben, die so voll Spuren
und Winken sind, daß man in vielen Fällen ganz andere
Dinge wahrnimmt, als man bisher wahrzunehmen glaubte,
und in noch mehreren Fällen manches gleichsam halb verrätherisch
hervorblicken sieht, wofür der Geschichtforscher mehr weitere
Beweise als weitere Versicherungen nbthig haben wird.
Freilich sind es, wie jeder sieht, eigentlich mehr urkundliche
Ercerpte der wichtigsten Dokumente, als daß die Dokumente
selbst hätten geliefert werden können. Es sind nur
zweckmäßige Auszüge aus den Instruktionen, welche die Inquisstion
theils als königliche Normatife, theils auch als Verhaltungsbesehle
ihres Chefs des „Großinquisitors erhielt. Es
sind die Auszüge, die man zur allgemeinen Notiz der Inquisitoren
selbst nothwendig fand. Es sind nur die Hauptpunkte,
wornach sich der tägliche Geschäftsgang bei der Inquisition
vamente por su Parte todas las instrucciones quc tocan a los
inquisidores: E a otra Porle les quc tocan a cada une de los
obciales, 7 ministros del santo olicio; las duales se copilaron
en la mancra qduc dicha es par mandalo del Illuslrissimo y
reverendissimo Sennor Don Alonso Manrique Cardenal de los
doze apostolos, Arcobispo de Serilla, inquisidor general de
Epanna. En Madrid. En la Imprenta renl Anno 1630. Fol.