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gesund, daß er alle die unterwegs vorkommenden Merkwürdigkeiten
schon mit uns in Gemeinschaft seben konnte.
Außer einem kleinen Vorfall in Bologna, wo gerade der
französssche Freibeitsschwindel am höchsten war, so daß
selbst aus den Gefängnissen Freibeitslieder ertönten, hatten
wir bis Piacenza keine weiteren Unannehmlichkeiten
zu erfahren, und die in Bologna war auch von keiner
großen Bedeutung; wir wurden blos beim Auskteigen aus
der Kutsche von der daselbst liegenden polnisch-französtschen
Legion wegen unserer ledernen Käppchen als Engländer
angebalten, doch gleich wieder freigegeben, als wir uns
durch unsere Pässe legitimirten. Durch die französische
Oceupation, und durch die Umwälzung der Dinge in Italien,
begegnete mir, was zu einer andern Zeit nicht gescheben
waͤre, eine Geschichte, welche mich und meine
Reisegefäbrten in die unangenehmste Lage versetzen konnte.
Als wir nämlich bei Piacenza über den Po wollten, mußten
wir, ungeachtet die Schiffbrücke von der französsschen
Armee noch stand, auf einer stiegenden Brücke den Fluß
passiren. Es traf sich, daß schon ein Vetturin mit 3 Damen
und 2 Offizieren auf der Bräcke standen. Als wir
nun zusammen an dem entgegengesetzten User ankamen,
so stiegen iene fünf Personen in den Wagen des andern
Fuhrmanns, und fällten ihn so aus, daß wir in Besorgniß
kamen, sie möchten den Kasten auseinandersprengen,
denn einer der beiden Offiziere war ein ziemlich großer
Karker Mann, und zwei von diesen Damen konnten sich
ebenfalls einer ziemlichen Peripherie rübmen. Nachdem
nun diese Herrschaften, mit welchen wir bisher noch kein
Wort gewechselt, im Wagen saßen, ging es vorwärts,