7
E
Aummer 247
Ein im Brandtal gegen die Talstellungen
angesetzter feindlicher Angriff wurde abgewiesen.
Wir haben zwei Offiziere, 159 Mann gefangen
genommen und zehn Maschinengewehre
und sonstiges Material erbeutet.
Sabselicker Kriegeschaup#n
In Albanien nichs Neues.
Etellvertreter des General
n Sbter. — 15
· · #. #
WIB. Wien, 22. Ol##.
bart:
Amtlich wird verlaut-Mestlicher
Kriegsschaupletz
Mh des benerals #ei Bsllerie
GraherloKarl.
An - ungarisch-rumänischen Grenze dauern
die heftigen Kämpfe unvermindert fort.
An mehreren Stellen wurden die rumaänischen
Truppen geworfen.
Heeresfront
des Generalfeldmarschalls
rinzen Leopold von Bayern.
An der oberen Strypa erfolgreiche Vorfeldkämpfe.
Deutsche Truppen erstürmten die rufüschen
Stellungen am Westufer der Narajowka
und warfen den Feind über den Fluß zurück.
Nur ein kleines Geländestück ist noch im Besitz
des Oegners, An Gefangenen wurden 3 Offi
ziere und 745 Manmn eingebracht.
Italienis###### Kriegss##aupla.
Der Tag verlief ruhig. Südlich des Toblino-Zees
wurde die anscheinend vom Sturm
losgerissene Hülle e ines italienischen Fesselballons
angetrieben und geborgen.
Sflösstlicher Kriegsschanplatz
Bei den k. u. k. Truppen keine Ereignisse.
Der Stellrertreter des Chefs des Generalstads.
von Sdset, Felbmarschalleulnant.
Die Etmordnng des õserreichischen
Minssterpräsidenken
Wien, 22. Oktober.
Ministerpräsident Graf Stürglh wurde am
Samstag mittags das Opfer eines Attentats.
Wättend Graf Stürgkh im Hotel „Merßl und
Schadn“ das Mittagessen einnahm, trat der
Schriftsteller Friedrich Adler an den Tick heran
und gab in rascher Aufeinanderfolge drei
Schüsse auf den Ministerpräsiden: en ar. Graf
Stürgkh wurde in den Kopf getroffen und war
sosort tet.
Graf Stürgih saß, wie alltägli ch, im Speisesaal
des Hotels Meißl u. Schadn in Gesellcchaft
des Statthalters Grafen Toggenbura sowie des
Barons Aehrental, des Bruders zres verst.
Mmisters des Aeußern. * oar en hatten die
Mohlzeit gerade b.e d te.kscenetSchk.ft·
iteller Dr. Frie) !•s2 der Sohn des
Neichsratsabgeor###.. Dr. D#ktor Adler, der
drei Tische en. ferrt taß. piögzich auffi nd, und
drei Schritte rorwärts auf den Tisch, wo“ Graf
Stürglh saß, zuging und drei Nevolverichöise
abfeuerte. Graf Stürglh sank sofort tot zusam.
men. Graf Toggenburg drang mit einem Sessel
auf den Täter ein und der Oberkellner ver-Morgenrot!
2#
Roman von Wilhelm v. Trotha.
4 (Va#bri p#s#en.,
„Soiiite cc Müter 3nn. wenn ich
mal aue!“
- in ruht das brare Weib schon
den in der örde unjeres lieben
Pomme:ll! Hier kte sie sich nie mohlgefühlt
ur kden Weischen zurechtgefunden.“
Bal illstanden die beiden ror dem
Lokale um ½m irunden mit anderen, gleichesinnten
au nilchen Männern in dessen
Innern.
VLoitte u.ar nach dem Abgang der beiden
Männer a#. nes der offenen Fensier, das
rach dem V enwalde zu lag, geireten und
sah hinaus in -u linkenden Sommertag. Die
Schwalben zr- Ferten und sihten au un Aluge
ihre kunsten isn, die aien dusteien stark,
und die Berge winkten ven "5n drüben olluntch.
gedämpit berüber.
Ploplich äuckte sie in Fuig fmmen,
und ihr Gelcht belan ###n schurigeipganten
Ausdruck, denn in die friedliche Sie der
Natur erscholl, alles dieses êurückdrängend,
droben vom Kranzosenkrenz her ein scharfes,
hartes:
Toc — tack — tack — tack — tack — tad
— 1
Das waren die Töne deutscher Malchinengewehre!
Drüben non der Abeinseite kommend, ver.
nahm sie deutlich scharfes Pferdegetraopei. Rich ·
lig. da bagen sie schon um die Echke: eine
Schwadron deutscher Dragoner lam von einer
suchte, Adler den Revolver zu entwinden. Dabei
gingen zwei weitere Schüsse los, von denen
der eine den Kellner und der andere den Baron
Aehrental leicht am Fuß verletzte. Baron
Aehremal fing den Grafen Stürg auf. Als
die Schüsse sielen, stürzten sofort die anwesjenden
deutschen und ösierr.= ung. Offiziere auf
den Täter und zogen ihre Säbel. Der Tüter
gab seinen Namen an und sagte: „Ich bitte,
meine Herren, ich weiß, was ich getau habe. Ich
lasse mich ruhig verhaften. Auf die Frage eldes
Offiziers, warum er dies getan habe, antwortete
er: „Das werde ich vor Gericht selbst
zu verantworten haben.“
Graf Stürgih hatte unmittelbar, nachdem
er von der An gel getroffen worden war, ausgelitten.
Die Lescie blieb, so wie sie nach dem
Niederstürzen gefallen war, liegen, bis eine
behördliche Kommission erschien und den Tatbestand
aufnahm. Indessen wurde Frhr. von
Aehrental verbunden und der Attenläter abgeführt.
Die Nachricht verbreitete sich mit
Blitzesschnelle durch die Stadt und hat überall
die tiefste Teilnahme mit dem Getöteten und
die größte Entrüstung gegen den Attentäter
hervorgerusen. Dem auf so tragische Weise
aus dem Leben Geschiedenen wird die gesamte
Bevölkerung der Monarchie ein ehrendes Andenken
bewahren.
Dr. Fritz Adler ist in Wien 1879 geboren,
lonfessionslos und verheiratet. Er hatie in
Wien und im Ausland siudiert und sich auch
zu Studienzwecken in der Schweiz aufgehaiten.
Sein Vater ist der Reichsratsabgeordnete Dr.
Viktor Adler. Die Famisie des Attentäters befindet
sich seil zwei Jahren in der Schweiz-Fritz
Adler war Chefredakteur ver Zeilung
„Das Voll“, die bei Kriegsausbruch eingestellt
wurde und gab nunmehr die Monatsschrift
„Der Kampf“ heraus, deren Chefredalteur
er war. „Der Kampf“ war eine
wissenschaftliche Zeitschrift. die sich mit den
Problemen der sozialdemokratischen Bewegung
befaßt. Fritz Adler war auch Sekretär der
deutsch-sozialdemokratischen Partei, befand sich
aber in vielfacher Beziehung im Gegensatz zu
ihr. Er ist wohlhabend und gilt als besonders
radilaler und exaltierter Eigenbrödler. Mit seinen
radilalen Anschauungen hatte er nur wenige
Anhänger und wenig Anklang bei der Parlei
und war deshalb zur Aktionsunfähigkeit nerdammt,
die er sehr schwer empfand. Mit seinen
Ansichten stand er fast immer im Widersvruch
zu der sozialdemokratischen Parteileitung
und war sogar mit seinem Vater zerworfen.
Nach all seinen Anschauungen und seinem Verhallen
ist nur der Schiuß zulässig, daß es sich
bei dem grausigen Mord um die Tat cines Fanatilers
handelt. Er ist mit einer Russfin verheiratet.
Er hat sicherlich keine Mitwisser oder
Mittäter gehabt und das Attentat siehl n keinerlei
Zusammenhang mit eltwaigen Strömungen
oder Stimmungen in Wien.
Graf Stürgkh war am 30. Oltober 1859 in
Graz geborgen. Er gehörte früher im Abgecordnetenhaus
der Vereinigten deutschen Linken an,
wiurde 1909 Unterrichtsminister. Im Jahre
1911 trat er mit dem Kabinett Bienerth zurück
und wmurde am 3. November 1911 Ministerpräsident.
Seine Aufgabe bestand in erster
Linie darin, die mißlichen Zustände im
österr. Parlament zu befestigen, die Arbeitsfähigleil
des Hauses wieder herzustellen. Man
darf wohl sagen. Oesicrreich dankt es ucht zum
lleinsten Teil der versöhnlichen Tätiglkeit jeines
verstorbei#en Minssterpräsidenten, wenn allmählich
normale Zustände in den parlamenlarischen
Verhälluissen und damit eine wesentliche Besserung
in der gesamten innerpolitischen Lage im
Lande eintraten. Auch in schwerer Zeit hat der
2 Staatsmann sich mit hingebender
½½ *
2.12 ’nt keeiden Freunde um Mitternacht
mit noch anderen Alldeulschen aus dem
auf die Sla#se tren, marschierte ein #.
lallon Infanterie unter den Klängen des Torgauer
Marsches in seine Kaserne zurück. Mit
LKennerblick musterten die deutschen Männer da
am Wegerand die vorbeitiehenden Reihen, eine
nach der anderen. Sie waren zusrieden, denn
beim Scheine der elektrischen Bogenlampen
saben sie hier nur frische. lachende, braungebrannte
Soldatlengesichter, und die Gewehrläufe
blipten so hart und stählern. als wollten
sie jagen: Seid unbesorgt, wir sind in guten
Hünden. Hin, das waren Soldaten! Soldaten
eines Vollsheeres, eines Heeres, dessen Volk
weiß, was seine Armee ihm bedeutet! Lusiig
und munter sauten sie alle aus ihren iliichen
Augen heraus, und doch ging ein Hauch nefen
Ernstes von lolch einem im festen Gleichschrüt
vateriarschicrenden Bataillon nus. Wenn man
ich die Jungens ansah, daun hatte man das
beruhigende Gesihl, die warten nur auss Dreinhauen,
denn sie beizen! — Nimm dich in acht,
Franzmann, bandele mit denen lieber nicht on!
Der in einen Talt übergehende hundertfältige
Gleichschritt der dahinmarschierenden
Kolonnen war im Schweigen der Nacht verballt,
als noch einmal von den Bergen her,
wie mahnend, das Knattern der Maschinengewehre
erklang und den Deutschen zurlef:
nur ruhlsg, wir sind da, und dle
Grünen balten Wache
Und 1 Westen hieb die
Hüte d "ä Wer mein
en — e
222
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Srcer
ereich kommt
S 3 aber mit hochschlagenden
herzen einen die deutschen Männer ausein
Dl# 24. Oktober er 1816
Pflicht der Leitung der großen usgeben unter- ueverwinterung nach Südfrankreich und Mazogen,
vor die der Krieg ihn stell Shaiegen
auch während des Kolpashherr= die na
lionalen Gegensätze, die durch die Sorge um
das gemeinsame Vaterland und durch die Treue
gegenuber dem ehrwürdigen Träger der Krone
überbrückt wurden, so gab es doch der erosten
Fragen genug, denen die österr.-ung. Reglerung
unter den Wirkungen des Weltkrieges
Herr werden mußte. Hatte Graf Stürgth in
den Jahren ’sener W vor
dem Rriege mit manchen Gegnerschaften zu
lämpsen, waren die Urteile über seine Matzregeln
zur Herstellung des inneren Friedens
Frleitz so wird eine ruhig abwägende öffent-Meinung
in Oesterreich-Ungarn ihm die
schrreenairut schwerlich versagen, daß er den
Ansorderungen der Kriegszeit zur Abwendung
der Nöten im Rahmen des Möglichen im reichen
Maße gerecht geworden ist.
Mit dem Anschlag auf Graf Stürgkh feel in
Oesterreich im Zusammenhang mit diesem
Krieg der zweite politische Schuß. Der erste
traf den Erzherzog- Thronfolger und gab das
Signal zur A#ion. Der zweite, der den Ministerprdsidenten
Grasen Stürgkh traf, läßt, so
laut er durch den Tag gellt, doch keine allgemeine
Deutung zu. Es ist ein erschütternder Einzelsalk
vor dem Hin.erg und der gewaltizen Tiogödie,
mit der sie nur äußerlich durch die überreilen
und schwachen Nerren eines von politischen
Mihverständniseen besangenen krankhaften
Gehirns verlnüpft ist. Mögen die Beweggründe
des Mörders nun auf persönlichem oder
politischem Gebiele zu suchen sein, oie Entrüstung
darüber, daß ein ver lommenes Subjekt
den Staat in schwerer Stunde des Leiters seiner
Regierung beraubt, ist allgemein. Graf
Stürgkh hat sich als treuer Verbündeter des
Deutschen Reiches in der schweren Zeit des
Weltkrieges bewährt. Die Trauer über sein tragisches
Ende ist auch bei uns groß, und bie Kunde
von seinem gewalisamen Tode wurde in
ganz Deutschland mit tiefer Bewegung ausigenommen.
Wir empfinden schmerzliches Bedauern
über das so jäh herbeigefuhrte Ableben
des ösierr. Staatsmannes und sprechen der verbündeten
Monarchie wärmstes Beileid aus.
Allgen emes vom Krieg.
Der RKaiser an der Westfront.
WTB. Berlin, 22. Olt. (Amtlich.) Der Kaiser
besuchte am 20. Oktober an der Westfront
in Flandern wir#itembergische u. sächs sche Truppen,
sowie Teile der Garde und anderer preusischer
Truppen. In Brügge und Zeebrügge
begrüßte Seine Majestät Marinetruppenteile il.
besichtigte Anlagen der Marine.
Kriegsrat in Boulogne.
London, 21. Okl. (Amtlich.) wird mitgeteilt,
daß am 20. Oktober in Boulogne zwischen
französischen und englischen Regierungsvertretern
eine Besprechung zum Austausch von
Ansichten über die militärische und politische
Lage slattgefunden hat. Anwesend waren: die
französischen Minitter Briand, Ribot, Bourgeois,
Noques. Lacaze und Thomas, General
Joffre, die englischen Minister Asquith, Grey,
Balsour und Lloyd George, der Chef des
Neichsgeneralslabs General Nobertson und General
Haig. Die Minister hatten diplomatische,
militärische und Marine-Sachverständige bei
sich.
Die schwarzen Hilfstruppen in
Frankreich.
Genf, 22. Okt. In einer Sitzung der Pariser
medizinischen Mademie wurde beichioffen,
zu beantragen, sämtliche larbige Truppen zur
ander, denn aue wußten es
Ldes, deutsche Heer wachtt Bei Tage und
bei Nad
- Soe nersonntagmorgen war in seiner
ganzen wunderbaren Schonheit angebrochen.
Die Sonne übergoß mit ihrem Holdigen. Scheine
die Erde weit und brrit, und nur ein leiser.
milder Wind srrich über die meiten gesegneten
Fluren des DOberelsah dahin
rotz der späten Heimkehr klingelte der
Oberleinee schon früh um neun Uhr bei Blumes
und traf hier den eben aus Saarburg eingetrossenen
Ulanen, seinen zukünftigen Schwager,
in eisriger Unterhaltung mit dem Vater.
Nach stürmilcher Begrüfung seitens Lotte
sagte g6 dann zu ihrem Verlobten
„Habt ihr aber heule nacht lange da oben
geschbseen! Noch um Mitternacht herum, als
w Aoter heimkommen hörte, knallien eure Gebfbnoer
hing sie glückseiig lächelnd am Arm
deo schmucken Fägers, und ihre Angen schamen
stolz und strahlend in dessen frisches, eenes
Gesicht, in dem kühn ein pnar echte, klare Jügeraunen
blitzten. Höbsch lah ei aber aum aus
in leiner uchigrunen Unilorm der Maschinengewehr
abteiinnn. so daß Konrad, der Brunder,
leise murmelte
„Do onnerwetter, ist das Mädel aber höllisch
berlicbt!“
Der Bräutigam aber sagie nun eisrig:
„Muß auch sein, Kleines, denn den Franzmännern
da drüben ist nie zu trauen: wenn
die könnten, wle sie wollten, würden sie uns
heute lieber wie morgen einsoch übersollen. Cs
scheim sast so, als ob wir dem großen Kriege
nun aber doch mit ziemeicher Sieherheit entzevengehen.
Cndlich soll' mal nen frischen,
rokko zu transportieren, da das winteriiche A
ma in Nordfsrankreich bei ihnen fast aus##enlos
Lungenleiden und Juckerlranshe t####
rufe. Die Mademie erklörte, die farbigen ½%
pen ieien für einen winterlichen Grabenl
lotal unbrauchbar.
In Frankreich zum Tode verurteill.
Genf, 21. Okt. Das Kriegsgericht in Marseille
hat die 28 jährige Marie Comeno-Sauncheu.
geb. Liebenthal aus Düsseldorf, wegen an.
geblicher Spionage zum Tode verurleilt.
Die deutschen und die feindlichen
Piänder.
Haag, 22. Oktober. „Daily Throniele“ sagt
in einer Abhandlung, der Feldzug gegen die
deuischen Kolonien werde nun seinem Ende ent-Legengehen.
Die englische Presse triumphiere.
aber man vergegenwärtige sich doch einmal,
welchen Wert eigentlich die deutschen Kolonien
für das britische Reich besitzen. Der ohnehin
schon mäßige Ertrag dieser Kolonien werd:
voraussichtlich auf Jahre hinaus fortfallen und
dann, wenn die Kolonien wieder instand gesenl
sein werden, werden sie als Einnahmequellke für
den englischen Staatshaushalt kaum in Betras
kommen. Deutschland habe dagegen Belgien.
das einen Ausfuhrhundel im Werte von ?
Milliarden Franken habe, es habe Teile von
Framreich mit 80 Prozent der gesamten sran
zösischen Zuckererzeugung, mit 50 Prozent der
gesamten Eisenwarenerzeugung, mit 70 Prozen
der gesamten Textilwarenherstellung und #unt
65 mt der gesamten Kohlenförderunn
Eranlreich= in Besicz. Deutschland habe allmit
den b t etzten Gebieten Frankreichs und Velgiens
ein Pfand in den Händen, das einen Han
dels= und Industriewert in der „Höhe von achi
Milliarden Franlen darstellt. So lange abe:
dieses Gebiet sich noch in deutscher Hand befinde.
sei das Triumphieren über die Eroberung der
deutschen Kolonien sehr verfrüht.
Ein neuer Hirtenbrief d. Rardinals
Mercier.
Berlin, 22. Okt. Die Blätter berichten.
daß Kardinal Mercier, der Erxzbischof von
Mecheln in Belgien, neuerdings einen Hirtenbrief
erlassen hat. Es finden sich in ihm Mir
teilungen über die angeblichen Metzeleien ir-Armenien,
dann ein Gebet zu den Shuhemten
der Alliierten; die Unabhängigkeit Belgiens, ĩo
heißt es weiter, siehe nicht mehr in Frage wegeder
Fürbitte dieser Schutzengel bei Gott; (
folgt ein Satz: „Wir schließen in unser Gebet
vor allem auch das unglückliche Polen ein,
das auf deutschen Befehl nicht einmal von
Amerika ernährt werden darf“ Wenn der
Inhalt des Hirtenbriefes den bisher darüber
vorliegenden Meldungen entspricht, wird ei#t
Einschreiten der deutschen Verwaltung in Belgien
wohl unausbleiblich sein.
Ein engl. Pensionsminist erium.
Amsterdam. 21. Okt. Der „Daily Ch
nicle“ zufolge hat das englisch: Miniiteriun
die Schaffung eines demmächst einzurichtend:
eigenen Ministeriums für Pensionen beschloffe.
Nach Norwegen gebracht.
Kristiania, 21. Oklober. Der norwe il#r:
Dampser „Rickard With“ brachte etwao
Mannschaften von den im Eismeer versenkien
Sch'ssen, darunter die Besatzung des rumän::
schen Munitionsdampsers „Bistritza“. Im zan
zen waren 13 rerschiedene Nationalitälen en
Vord vertreten, hierunter einige Drutich:, die
aus tassischen Gefangenenlagern entkommen un
ren
robneen Tan, #nr be
.O pfui, Lornme' o. io etruas en sugen,
Freust du diä, denn wirllich aum ei ben Aien?
„Aber, Lauelind, uy #en# hi
nicht wieder unterbrah der — E
Mädchen; in seiner Summe lag dabei aber
ein Erstaunen und Fremdertiges daß 1
finnig wide und cinlemene eon- ite
„Wott ja dach, Fritz. ich 110) #a. daß di
als Soidat anders uber den Krirg denlii. n
wir Frauen #s tun; aber ihl lenner
eben immer nur mit uch —
beschäftigt und vergeßt dc i
Frauon, die wir bei r men .
Jlrtbnmnthr.ssnnscskstotu.rns,.
Inkchzunmchcnhat«-I,iuicIinksjckusnrrsda
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»Nunlmbtihrobckcennq Ists-!
Umgegckcuk.,sntcvc1,nacnt un
dann tretet euren uein inud #n.
oor einbrechender Dunkelbeit nichi zur: ick, -
UnterBlnmecundnloinsdnnnen Tnnxits
omviantrinqcpmstnndworin-bereitVer-neu
Innen,IonkdedckMuklmIndseRergennkcs
keudtgeuLllsltmedsnnennnqrnsstcst
Begitigtumndcnnuk»tech-snh
hatten balb die Sladt hinter üch: zwar mußten
eine giemlich wone Strecke die gro#e
laubsg) Landswaße veriolgen, um den Kuhlio#rg
zu erreichen, aber dus lümmerte sie weniy, und
munter flogen die Worte din und her.
–
(Fortsequng folgt.)
5#