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Zu § 101. Woran erkennt man Thon-, Lehm-, Sand-, Humus= und Kalk-
boden? woran das Vorhandensein von Eisen im Boden? Beschreibe den Schlämm-
versuch und den Bodeneinschlag!
Zu § 102. Nenne die wichtigsten Waldpflanzen, welche die verschiedenen
Bodenarten kennzeichnen.
II. Die Lehre vom Klima.
Zu § 103. Was ist Klima und worin liegt seine forstliche Bedeutung?
Zu § 104. Woraus besteht die atmosphärische Luft?
Zu § 105. Wovon hängt die Erwärmung der Erde ab? Wie entstehen die
Winde?
Zu § 106. Welchen Einfluß auf das Wachsthum hat Wärme, Hitze, Kälte?
Was versteht man unter Frostlöchern? Auffrieren? Frostrissen?
Zu § 107. Wodurch entsteht die Luftfeuchtigkeit im Allgemeinen, der Regen,
der Thau, der Reif, der Rauhreif, der Schnee, der Nebel und die Wolken im
Besonderen? In welcher Weise wirkt der Schnee nützlich? wie schädlich?
Zu § 108. Wie mißt man die Luftschwere, die Luftwärme? Wie entstehen
die Gewitter, der Blitz, Morgen= und Abendröthe?
Zu § 109. Wie entstehen die großen Weltwinde? wie die örtlichen Winde?
Welches sind unsere herrschenden Winde? welche sind schädlich, welche nützlich und
wodurch?
Zu § 110. Was versteht man in Deutschland unter einem milden, ge-
mäßigten und rauhen Klima? welches ist das verbreitetste, welches ist das günstigste?
und weshalb?
Zu § 111. In welcher Weise werden im Buche die verschiedenen Klassen
der Standortsgüte bezeichnet? In welcher Weise sind sie von anderen Schrift-
stellern bezeichnet.
B. Waldbau.
8 112.
Einleitung.
Der Waldbau lehrt die Gründung und Erziehung von Holz-
Beständen. Die Gründung der Bestände erfolgt entweder durch Saat
oder Pflanzung, also auf künstliche Weise oder unter Benutzung von
vorhandenen Beständen, indem man ihren abfallenden Samen oder die
beim Hiebe erfolgenden Stockausschläge benutzt, auf natürliche Weise.
Ebenso verschieden wie die Gründung ist die Erziehung der
Bestände, die im Allgemeinen vom Standort und dem zu erreichenden
Zwecke abhängt; man erzieht die Bestände entweder nur zu kurzem
Buschholze oder zu mächtigen Stämmen oder zu Beständen, die beides
Westermeier, Leitfaden. 7. Aufl. 11