Full text : Rosenheimer Anzeiger. 63. Jahrngang (63)

Anmmer  212

FBerschiebe2e  Nacrichten.

Perlin.  In.  Sepl.  In  Selsingen  (Lannover)
  uieb  ein  Schäser  sene  Herde  vor  einem
herannahenden  Geantter  in  einen  mil  Heu  gerfullen
  Starel.  Ein  V  lit  Ktrahl  seht  e  den  Siadel
in  Brand.  wobei  der  Schäfer  mit  den  40  Schasen
  umiem.

lnn.  13.  Sepl.  Die  Kriminalposizei

vernafiete  die  Fran  eine:  l#kesigen  Magistrats.
aiemen,  die  6  dgeschafle  Aleicher  Art  wie
Ftan  L#up#  ind  Letiiu  seil  ein.  20  Jahren  belrieb.
  Alan  nd  lei  Durchsuchung  der  Wol  nung
Ai  #breftrn  iin  üohnibccheinen  im  Velrage  von
ul  e  eine  1  hlien  Minion  Mail.  Die  Schubden
uten  eine  Millton  Marl.  Die  Frau
zar  ur  rrüngten  Duanlchene  summen  alle
*  WB  t.6  um  heus  Geld  darauf  w.eder  zu
n  «.  «lkxicemnuwnhecujsi«"-rie
  er  re  igunn  seienommen.  Ur'prung-177,.
  J  a  mr  der  erdumt  von  Leb#  onsmitleischie- 



Brei- 



 

iu  Ue  .  Vei  der  Tausiuchung  fand  man
Sarmaus  e  u  im  Werie  von  einer  halben  Mil-5
  im  vir.  u#i  eine  grofe  Menge  von

 

Schr  oPdr  i  verihrein  unen.  Die  Flan  machte  sich
esnrer  t.  nat-um  uuunpuysaskm  einem  Po- 



 

 

Resen  eimer  Anzeiger

Rott  a.  J.,  13.  September.  Die  Küchen-Ausseherin
  #i#o  Lang  in  der  Anstalt  Haar
Wurde  mit  dem  König.  Ludwig.  Kr  uz  ausgezechnet.
  Sie  at  Line  Tochter  des  Oeko'nem#n  Lang
in  Rott  a.  J.  ·

urg,  13.  Sept.  Bürgermeister  Ertl,
der  als  Major  im  Felde  steht,  wurde  mit  der
Krone  zum  Militär-Verdienfterden  4.  Klasse
ausgereichnet  u.  erbielt  einige  Tage  darauf  das
Eiserne  Kreuz  1.  Klasse.

Wasserburg,  13.  Sept.  Der  „Wasserburg
Aus.“  schreict:  Der  Fremdenverkehr  in  Wase
Turg  Hatte  im  heurigen  Sommer  einen  gewalligen
  Umfang  angenommen.  Man  hötte  oft  die
Frage,  ob  wir  denn  fähig  sind,  uns  und  die
Menge  Gäste  zu  ernähren.  Und  tadellos  hat
sich  diese  Magensrage  zu  aller  Zufriedenheit  gelöst.
  Wir  sind  nicht  verlungert  und  die  Frem
den  erbiellen  auch  ihre  Sache.  Wir  haben  nur
den  einen  Wiu:  isch.  daß  sie  diese  Gastireu#  idschaft
in  der  tnappen  Zein  damit  lohnen,  daß  sie  auch
iim  Frieden  wiederrommen.  Und  wenn  das  der
Fall  wird,  dann  genügie  die  Reklame  der  gulen
  Bewirkung.

Vad  Töls,  13.  Sept.  Einem  hiesigen  Mez-Lermeister
  wurde  vom  Bezirtzam  der  Betrieb

 

liletlsamne-  einen  Tanfendmarlie-  in  in  die  gesperrt.  Jent  erliärt  di  eler  im  „Tölzer  Kur“,
“  dri  u  Hauztsechlich  aur  dielem  Grundedaß  er  jee#reit  bereit  ült.  dem  Wahrheitsbemeis
ersolete  die  Go  ie.  Erit  die  weileren  Er-  dafür  in  erbringen,  dafe  aus  jedem  Wehgereite
mirl#  ein  ergaben  daonn  den  Veweis  der  Jtrieb  Fleisch  an  Hotels,  und  Fremdenbeirier
aieirunein.  geliefert  wurde.
S—!  .  (
DREI-Fest  Revis-Magst  DAMAGES-XENIEN-H«:«plWspdjcnzmsp«lu«A..lu«dieHumoroondsquetlchumtsn

:·.-oz  HmoxmuxdnanseinesEkuspuqhu-lr-rsnmkl)jcstcl)m.tli.

 
 
  

Ihmlu-,nms’luanch
nnnT  W  tal.  e  Mänchen  J.
dem  Feinde“,  me  er  seiner
en  berichtei,  eum  Leuinint
-örgert  wormren.  Das  inm  sicher
d  rmesen.  Der  „Baner.  Pest“  wird
en  sen  mwenn  sie  schreibt,  daß  Kraus
Cinn  ar  and  tüchlizer  Mensch  sein  muß.  Dag
ren  i  eid  im  wehren  Sinne  des  Wortes  sein
#iund.  n  s..  on  baras  erve.  daß  er  Inhaber

**m•rm  mit  Krone  und
Fn  iln.  (Coldenen  Milnrärverdienitmedaile
  un)  d  Giser#en  reus  2.  Uund  1.  Klasse
ist.  #  in  hn  dem  Tuchiigen!

—

Micin.
tiil

   
 

  

türverdientkreuzes
der
»

 

  

 

THIS  WITH-g

 

J?:.-:1,;·7-sesch.  ge  sprang  das
ElIIzZöft  achen  de#  Wotariq#ebuch
EIE  unberger  in  jugendlicher,
##ileneun  uns  d  ordere  Trtiretl  des  leu-1

  vou  en  nuch  Steck  sahrenspring

  en  lam
Ir  adet.  bdio  iem  das  rechte
.  nist«  —·1-is-r..k-nl-cnsut
i:·s-rhnls«  in  das  Kranien
##  ½“  p  dan  verletere  Bein  abgene#m.
n  murs-g  Ver  rnr  des  Kindes
run  rezim  im  Deer#  dienst.

Sept.  Der  Schloßherr
eml  Kicht  har  sich  zum  Kuraufent.
ch  Bad  N  inen  al.  „begeien  und  hit  im
Veohnung  genemmen.

  

sicht

lie  henaschen,  13.
WVananbobrs
hall

AXA.uk

rin:

¾

HNolle#mor,  121.  wu  rnn  Gemeindeoffiziant
UFrn  m  et  urd:  Marlkt’eitelär  in  Tannu
  in  Schwalcc=  und  ha  seinen  Posten  be-Uhrrre
  n.  n  seiner  Stelle  wurde  Assi-1
  wiche!  Venter  in  Penberg  Gemeindebo#ssiriunm
  in  Kilbermoor.

 
      

  

in
Ollrber  1910  Gefreiter  Ruhsamer  der  6.  Kompa#nie
  1.  Insanteric.  Regimente,  Knecht  von
Schaidrring.  V.  A.  Nosenh:im,  unter  chn  ersnen
Tronimelseuer  sejert  an  die  Auegrabung.  Da
sich  der  Offizier  jedoch  selbst  hatte  retien  können,
sörderte  des  Gefreiten  stundenlang:  Arbeit,  die
allrin  durch  die  wütende  Beschießun  19  erzwungen:
Unterbrechungen  erlit,  nur  noch  zwmei  Leichen  ven
Infame  riĩten  zu  Tag:,  doch  wurde  seine  auch  vor
dem  Einsatze  des  eigenen  Lebens  nicht  mrült
schresend:  Opserwillizkert  mit  der  Silbernen  Medaille
  bejohnt.

 

Ealcisacheichten.
Rosenheim,  14.  September.

Auf  dem  Felde  der  Ehre  gesallen:
Willibaid  Ne#llmaier  aus  Waͤperkurg,  Beamter
  der  Vayer.  Vereinsbanl  in  München,  Offi
ziersaspirant  in  einem  Ref.-Juf.-Neg.,  Inhabe#
des  Eisernen  Kreuze:z  2.  Kl.;  Joh.  Vapt.  Sinzinger,
  Haurbesiter:  sobn  aus  Waiserlurg,  Fah
rer  in  einem  Feid  Arl.-Reg.

  

Im  Lu  file  mof  acfallen  in  der  Leut
nam  d.  N.  Ougo  F.  Geiger  in  1,  Feld.  Art.  Neg.
Er  war  der  älleste  Sohn  des  Herrn  Hauptmanns
d.  L.  Franz  Geiger  aus  Vischofswiesen  bei  Berchtesgaden.
  Kompagniesührer=  im  Umladelem—
mando  Resenheim.  Leuinant  Geiger  war  zu  einer
Jagd#taffel  kommandiert  und  hatte  sich  als  wagemuriger
  Fliegeroffizie:  bereits  die  beiden  Eiernen
  Kreuze  und  den  Muiärverdienitorden  4.
Kl.  mit  Schwertern  erworren.  Vor  ellichen  Menaten
  ührte  ihn  von  Münche#  aus  ein  Uebung:-sing
  zu  einem  Vesache  unserer  Stadt;  er  landeie
  damals  bei  der  Sanierung  zanstall,  freudig
begrüßt  von  seinn  Vater.  Jetzt  i  cr  als  tapferer
  Heid  für  sin  Baterland  gestorben.  Ehre  sei-  


 

 

7.  ·  n
Vos  einsämen  Menschen.
Run####s  Krit  Gauße#:

51  ————

Entschlosten  buckte  er  sich  und  entledigte
lsich  semer  Stiefel.  Susanne  scharfte  ihm  warnend
  ein,  nicht  in  der  Mitte  des  Ulurs  zu
geben,  weil  dort  die  Dielen  knarrten.  Er  solle
dicht  on  der  Wand  entlang  schleichen,  aber
kurz  vor  dem  Durchgang  zum  Vorderflur  nach
rechte  ausbiegen,  damit  er  nicht  gegen  die  dort
liehende  Trupe  stoße.  „ch  will  leuchten“,  sagte

sie  zueent.
webrte  ab  ein  nein,  kein  Llcht!“
ur  1%  untel.  Motrgung  blibe
4  InrA-m  um  ein'  Augen  erst
w  u.  u.  und  kihite  sun  Lann  lastend
an  „  (.3  42  „uuu.
t  #n  Bzer  mu  vi  aiegen  Seine
ITD  'd  »r!«-ume(.-Ic
Er  «srn«1.hchnok
ii·:.-  an.  Glihende,  flim-Witeiln
  un  unten  tanzten  vor  ihnen
eer  #c  Fhe  janten  ic  nicht.
seine  Lande  nach  cimmal  tastend
Klotztit  ber  i.  Drten  lie  etwa  Oartes,
:  n  darauf  klirrend  und  polternd  zu
Suz  unnuritc.

n  der  Küwme  her  tönte  ein  entsetztes,
nur  iInusam  unteror  ü  auchreien.  Und
anch  uner  Böoligange  Lippen  rang  sich  ein
ähnulicher  Lm##u.  Ur  stand  einen  Manem  wie
erstarrt.  Dann  aber  sprang  er  schnell  entschlossen
  in  den  Vorderflur  und  preßte  seinen
Korper  in  die  Lücke  zwischen  dem  dort  stehenden
  Schrank  und  der  Wand.

Gleich  dorauf  urde  auf  dem  Hüinterflur

 

 

   
   

eme  Tür  geossfnet.
Lichtschein  und  vernahm  die  efragende  Stimme
seines  Vaters:  „Ist  hier  jemand?“:

Der  Lauschende  wagte  nicht  zu  atmen  und
hörte  den  Schlag  seines  Herzens.  Nun
dieselbe  Frage,  nur  lauter,  zürnender:  „Ist
hier  jemand'  Dann  mmutenlange  Stille  und
Dunkelbeil.  Und  wieder  der  mane
Lichtschein  und  ein  lueeT  gemessener
Schiitt  nach  dem  Vorderflur

Wolfgang  zitterte.  Wens  sebi  dle  Mutter,
von  ihrem  Schlafzimmer  lon#went.  aus  der
Mohnstubentür  #trat!  Si  e  harte  Worte
hucehn  musien.  Worte.  d  forderten
uüber  ihr  Nachtwandeln.

Sekunden,  die  ihm  Unendllchkeiten  deuchten,
verstrichen.  Der  schiurrende  Schritt  erstarb.  Und
aus  einem  dumpfen  Murmeln  klangen  die
Worte:  „Eln  Krug  .  waßhrscheinlich  die

9  a

Dann  hub  das  Schlurren  wieder  an,  entsernte
  sich  und  war  gleich  darauf  in  der  Küche
eu  vernehmen.

Mit  beißem  Enisetzen  dachte  Wolsgang:
„Wenn  nun  dort  noch  Sufanne  sleht!“

Aber  sie  war  gleich  nach  dem  Poltern  in
ihre  Kammer  gebit  und  mit  den  Kleidern  in
das  Bett  geschlüp

tun  hörte  6.  au  n  Schritt  in  der
Küche.  Um  Gottes  -  1  Herr  würde
doch  bel  #  nicht  autloien
2

Sie  antwortete  nicht,  Vbeche  sich  bis  zum
Halse  zu  und  suhlte.  wie  ihe  der  Angseschioclh
aus  allen  Poren  drang  .  .  .  Nun  wieder  das
Klopsen.  Und  daun  ein  herrisches,  lautes
„Susanne!“  deisen  Schall  durch  das  ganze

 

mie  Haus  liek.

necrknesul.  ei::

nem  Andenken!  Herr  Hauptmann  Geiger  sieht
noch  einen  zweilen  Sohn  im  Felde  stehen.

Auszeichnung  im  Felde.  Leutnant  d.
*.  Augusft  Rösch  wurde  mit  dem  Eisernen  Kreuz

Kl.  auogezeichnet;  das  Eiserne  Kreuz  2.  Kl.
n  ihm  früher  schon  verliehen  worden.  Er  ist  der
Sohn  der  Lekomotioführerdswitwe  Fanny  Rösch
in  Nosenheim.

Beförderung.  Der  Vizcwachimeiner  Kar!

Teusker,  Zollob:  rlontrol:  eur  in  7  3.

J.  bei  einer  Munitionskoionne  in  Kumänien,
wurde  #im  Leuinant  befördert.

Fach'eich  Znlur  für  Gesellen  und
GOehiisen  kanmlich  in  mit  der  hies.  WBe-Fachzeichenlurs
  für
Gesellen  und  Gelsen  namenkiich  der  Vangewerbe
  verunden.  Für  diesen  Kure  findet  der  Unlterricht
  an  Sonntagen  10  12  Une  satt.  Auch
Gesellen  rder  Gelinfen  ven  auswärts#  werden  zugelaffen.
  Die  Einschreil  ung  erfolgt  nächsien
Soimar  10  Uhr  im  Nalschulgebäude.

Frische  Zwerschgen.  Die  vom  Kommunal-
  W  Resenheim  Stadt  in  Auosicht  gestellien
  Iuce  ischoen  sind  nunmelr  unterwege  und
dürsien  Sam-tag  oder  Sonntag  hier  einireffen.
Sie  kemmen  I  fori  nach  Eintreften  am  Samstagnachmittag,
  Somiagvormittag  oder  Montag  am
Sladilagerhaus  zum  Verlauf.  Eine  weitere  Ausschre
  ibung  lann  wegen  Kürze  der  Zeit  nicht  mehr

 

erfolgen.

Herstollung  von  Semmeln.  In  der
Mittwoch-  Sitzung  des  Ernährungsbeirales  im
Staatsministerium  des  Innern  wurde  u.  a.  auch
die  Möglüchleit  der  Herstellung  von  Semmeln
unter  Rücksichtnahme  auf  dae  he  urige  Ernieergebnis
  eingerend  besprochen.  Zur  Besprechung
u  aren  auch  Vertreter  des  Mller-  und  Bäfer-Gewelbis
  zur  ogen  worden.  Die  Frage  bedarf
l  ist«-Oderi»r.u-Ii.1nsqun’sdc5cupunlth
urch  gründlicher  Durcharbeitung,  wenn  es  er-Melicht
  werden  soll.  Semmein  nicht  nur  vor-!

  sandern  jüc  das  gante  neue  Wirt.
ꝛu  den.

  

#leilung  von  Er'atsohlen.  Die
Gielenprieli  haf  Verzin  il  vom  Reichzamt
Innern  angew  eien  werden.  zur  Verteilung
an  di:  minderbemitteite  2  eövileri  ug  euunächtt
eine  Milion  Paar  Ersanfehlen  bersäilsnener  Art
zur  Verstaung  zu  stellen.  Iu  diesen  Tagen  wird
mit  der  Verieilung  von  zunäch'!  fünitundertlausend
  Paaren  bigonnen  werden.  Cs  handeit  lich
um  Ersaßsfohlen  aus  imprägniertem  Filz,  um  be
lederre  OHoslen  und  um  D#ersohien,  die  aus
ticinen  Stücken  musammengescht  sind.  Die  Sohlent
merden  an  di:  Gemeinden  üb  rwicsen  die  sie
nach  eigenem  Ermessen  an  die  mi  inderbemirtellea
Rreise  zu  verleilen  haben.  Die  Bemgspreise  der
Soblen  rzerden  etwma  um  en  Dritiel  unter  den
sonit  gehenden  leinveriaufspreijen  jiehen.
Obm  für  die  Lazarette.  Im  Anschluß
an  die  nensiche  Meiung  über  Ein  endung  von
Obü  für  Macmetaden  an  die?  Kriegslazarette  sei
roch  Fzur  Kenmunis  gebracht,  dal.  Fran  Pros.  Balorny
  Oberilintsdach.  Schweiis:  rwer:)  bereit:  ũt.
genaue  Adressen  Munchner  Lararêteb##
kür  #uwendun'  von  frischem  Obt.  Di:  Ktiegsverwundeten
  sund  seur  esceul,  wenn  sie  auch  srisches
  Obn  erhalten;  alz  de  genannte  Dame  fri
sches  Obft  einsandie,  wurde  ihr  dies  wiederholt
beitätigl.  Waögen  die  obstbauenden  Gemei
der  Verwmunderen  gkenken.  wenu  si:  Uebe  rfluß
an  Ob  haben.  eyt  ward:  ez  sich  namentlich
um  die  so  reichlich  v.  rhandenen  Virnen  handel:.
Zuschrijien  oder  Anjrag?n  werden  añ  Frau
Prof.  Vikorny  erbeten.  Sehr  empfehlenswert
märc,  wenn  für  die#en  Zweck  auch  Preisermäßigung
  eingeraumt  merden  ennte.  Die  Fracht
wird  vergütet  und  die  zur  Versendung  zur  Ver- 



  
  

 

 

 

Weolsgang  say  einen  matlen

 

fügung  gestellten  Fäsier  werden  zurüdgesandt.

 

Samstag,  15.  September  1012

Neue  Bekanntmachung.  Das  Agl.
Kriegsamnt  hat  in  einer  Vekamlmachung  vom  8.
9.  17  zur  Versorgung  des  Feldherres  mit  Nadelschnitthol
  zverfügt:  1.  Angebote  und  Lieferungen
——-  welches  der  Bew.rischaftung  der  steilv.
Intendantur  A.  K.,  Holzbeschaffungsstelie,
München.  u  urlisiirel  20.  unterstelit  iin,  hab.  n
durch  die  Holzliefcrer  Vereinigung  Bayern,
Münche,  Masseiitrase  4,  zu  er  Foigen.  2.  Für  die
Verwalung  sspesen  der  Holzlie,  ecer-  Vereinigung
haben  die  Lieiscrer  ausfzutommen.  Die  Holnieserer,
  Aneinigung  darf  zu  diesem  Jurck  bis  zu

2  Prozen  der  ieweils  zur  Auszalhlung  kommenden
  Lichnungsbefräge  zurückbehal  iten.  Etwaige
Uelerschisse  nerden  im  Verhälnis?  zu  den  gemachten
  Abzügen  bei  Auflösung  der  Hol  lieferr-Vereinigung,
  die  mit  Kriegrende  erfoigen  sell.
zurücvergücet.

Brohnung  für  die  M  uspe  un?
eimsicher  Sü#lachrungen.  DTie  Vayer
Fleischurforgungen  elle  hat  sich  cn'  sch  aisen,  d.  m
Beispiel  anderer  Bunders##en  solgend,  den
Person#,  die  sich  um  die  Aufdelung  beimlicher
Schlachlungen  verdient  gemacht  haten.  Veloh
nungen  zu  gewähren.  Die  Velolrnung  kann  bei
der  Miriciung  zur  Enidedlung  großer  Geteim
schlächtrreien  bis  zu  3000  Mark  gehen.

Aus  dem  Ferichlsscal.
Aergehen  im  Amte.

Banberg,  13.  Sept.  Die  Straflammer  ver
Uuzteilte  den  verhe  irateten  Forstamtsassessor
Georg  Kaerner  in  Oesdorf.  Bezirlsamt  Forch.
beim,  vegen  Beslechung,  Betruges  und  Vergehen
  im  Amte  zu  einer  Gesängnisstrafe  in  der
Dauer  von  vier  Monaten.  Beantragt  waren
sechs  Monate  und  Ausspruch  der  Unfäht  aleit  der
Bolieidung  eines  öfsentlichen  Amies  auf  dis
Dauer  von  drei  i  Jahren.  Die  Grundiage  bildet
ein  Düei  iist  Ra  das  durch  eine  Vist
tation  des  Astesserenbeiles  ve  ranlas.:  wereen
iit.  Die  Verooh  en  b«!2.1ndcndnksn.dan  Assessor
Kaermn  Vrialardeten  durch  Forikarbeiter  u
seinen  Gunilen  verrichten  lie#z  daß  er  Kunndun
der,  der  in  Foriarbeiten  angefahren  war.  f#a##-eigene
  Vewirtschaftung  verwendeie  und  einem
Bauem  Strenaumeitung  aucestellte.  der  ihm  bi
lige  Veolter  lieserie.

Su  Abeiledmi  SZosenhein.

Osiene  Sleilcu:  Hier:  1  Fulirknecht,  1
Feldlecht,  1  Spengler,  und  Justailateur,  2
Elelmonteure  s.  Hausin't  alialionen,  1  Kinooperaient,
  1  Schmied,  2  Schäffler,  2  Schunmache#.
  6  Mädchen  neb.  d.  Frau.  4  Mädchen  für
Alles.  5  Haucmoägde,  2  Küchenmägde,  1  Kochen
lernetin.  2  Zimmermäddten,  3  Zugehmädchen.
7  WMöhnerinnen.  5  Fabrilarbeiterinnen.
Aus###s:  2  Fuhrlucchle,  1  Ochsenknecht,  5
Feld#echtr,  1  Stallichweizer,  1  Unterschweier.  3
Steimeßze,  3  Wagner,  1  Schmied,  Satler.  1
Bürimmacher,  4  Schreiner,  1  Sä  2  Vier
rdauer  2  Schneider,  4  wEehnen  .  »  Mau
r#r,  immerieute,  19  gementeu#rc.  5  Erdarbei
ler.  6  Mädchen  neb.  d.  Frau,  10  rivarlöchin
nen.  2  Gasihofts  chinuen.  3  Mädchen  für  Alle-15
  JZuemäygde,  2  Zimmermäbchen,  0)  Fabrit.
arbriltrinnen,  10  Feld.  und  Stalimägde,  2
Schweifcrinnen.

 

 

 

Die  Goldsniuuls#zatellen  .
vetgsteaehrwesimsicsssseis
vollen  Goidwars.

1.  .

K.

 

Wetterbericht  jür  Samstag,  15.  September.
Unbeltändia,  NegIn,  insbesondere  Süd,  und
Osttayern.  «

 

„Ja!“,  das  um  so  besser  gelang,  als  ihr
Fuircht  fast  die  Kehie  uschnürte  und  sie  am
klaren“  Sprechen  verhindert
Was  für  eine  Sache  7  das,  die  Katze  im

Hause  zu  lassen!“  sagte  nun  Warnick.  „Sie
Flur  einen  „Krug  beruntergerusien

Stehe  sojort  aus  und  jage  das  Tier
51“

„Ja.  Herr  Warnick!“
Dann  #minsenlange  Still
y  Susanne.  #ai-  thatte  sie,  in
der  aud  1m  erwart
Nun  traten  beide  auf  den  en-  Wols-6r
  sah  wieder  den  uesssn.  Lichtschein
and  iaine  Rede  und  Gegenred

"  ter  do  iegen  die  Schebenk  sagte:  sein
6  à
O  weh!“  bedauerte  Susonne.  „Der  teure
gi.  ..  Nein,  diese  Ka

„Sorgt  besser!  Daa  wird  man  nicht
2  den  SEhlaf  gestört,  den  man  glücklich  geund


„lho  u  das  sehr  leld,  Herr  Warnick.
Aber  nun  Vehen  Sie,  legen  Sle  sich  zu  Bett,
Sie  erkälten  sich  sonst  in  diesem  Zug!  Gehen
Sie,  gehen  Sie!  Die  Kate  werfe  ich  hinaus,
Sie  können  sich  ganz  ruhig  hinlegen.“

Sie  sprach  absichtlich  laut,  damit  Frau
Regina  es  More  und  nicht  vorzeitig  in  den  Vorderflur

  trei
Zum  Glück  war

Dann  Fwonte  Sue  die  Katze.
sie  wirtuich  im  Hause.
kommt  96  vom  Boden  her!“  rief
enfin  erlelchtert
Sle  lockte  noch  einmal,  nahm  sie  dann,
als  sie  sich  schnurrend  an  ihrem  Klelde  das
rieb.  und  trua  sie  zur  Hinterkür.

###ie  Germene  umnunerte  emn  schlaftrunkenes  «
ie

Wolgang  horte  das  Deffnen  und  Schließen,
  das  Knanen  eines  Riegels.  Dann  verschuand
  der  ###schein.  Eine  Tür  liappte.
Nac  ein  paar  Setunden  eine  andere:  die  Tür
zu  Eufannens  Kammer.  Und  nun  lag  da
oder  sinster  und  still
vran  jief  der  Nachtwind“  um  das  Haus
n  den  Ecken.  Dann  klagte  er
i  an  den  Vensterlöden.  llopfte
7  und  preßte  die  weige  der

 

  
   

 

 

s  rieb  und  scharrte,  als  ob
jenand  Ekttaht  ciet  Er  rüllelte  an  der
Ocnenpiorte,  sprang  auf  das  Dach  und  b
bomlachend  in  den  Schornstein  hinein.
dom  war  er  seines  Treibens  für  Minute  müde,
bock  sich  in  die  sprossenden  Kronen  der  Bäume
und  träumte  ein,  bis  ihn  der  blanke  Mond
wleder  wach  sah.

Eine  Veertelstunde  verstrich  —  Wolsgang
balle  während  ihres  schleichenden  Dohinalens
reungslos  lauschend  in  dem  Winkel  gestanden
und  den  Minuten  Flügel  gewünscht.  Sein
Auae  hatte  ich  an  die  Dunkelbelt  —
so  hem,  daß  er  klar  ungerlcheiben.  konnte.
Er  sab,  daß  die  Tür  zum  Wohnzlimmer  um
angelehm  war,  und  glaubte  ein  13#%  Almen
zu  vernebmen.

„Mutier!“  flüsterte  er.
„Wolsgang!“  kam  es  cbenso.  leise  zurück.
ilind  ei:  „  Verzeihe.  Mutte

„Sprich  nicht  vom  Verzuiben.  du  Armer!
Du  mußt  verzeihen!  Ihm.  mir,  dir  sem  Haule.=allm.
  .  Sorich  nicht  meittn:  #aite  noch
eme  kunze  Zeil,  dann  gehe  n  ###i#  in  die  Studiersue,
  dort  bô#rt  man  unes  nicht.“

 

Fortsetzung  solgt.