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alle Arten von italienischen Kunstprodukten enthielt und
jedem Künstler merkwürdig durch die Gemälde, Statuen,
Kopien der altrömischen Denkmäler von Korkholz, Mosaiken
2c., die zum Theil zu den billigsten Preisen verkauft
wurden.
Aus diesem Freibafen setzten wir nach einigen Tagen
unsre Reise nach Pisa fort. In dieser einst merkwürdigen
und blühenden Stadt saben wir uns ebenfalls um
und wurden an manche große Ereignisse einer reichen Vergangenheit
erinnert.
Von da machten wir eine kleine Excursion in die
Bäder von Carrara und die dasigen berühmten Steinbrüche,
in welchen der carrarische Marmor gebrochen wird.
So todt und unbelebt gegenwärtig Pisa ist, so viele
Spuren des vormaligen Wohlstandes findet man noch
daselbst, besonders in den ausgezeichneten Gebäuden. Die
gegenwärtige Entvölkerung und der dermalige Bedarf der
Wobnungen in Pisa war mir schon in unserem Gaßbof
äusserst bemerklich, indem, als wir in demselben ankamen,
uns der Kellner eine Menge Zimmer für Fremde
zur Auswahl zeigte. Da nun keines von diesen Zimmern
meublirt war, so sagten wir, er sollte dieselben zuerst
mit Betten, Tischen und Stühlen versehen, dann wollten
wir uns über die Wahl entscheiden. Ach, meine
Herren! gab er zur Antwort, das ist bier nicht Sette,
wir haben weit mehr Zimmer als Menubel, und erst,
wenn sich die Fremden die Zimmer ausgesucht haben,
welche sie zu bewohnen wünschen, werden diese mit den
nötbigen Geräthschaften verseben. Aebnliche leerstehende
Gebüude giebt es in Pisa viele, so z. B. die Börse, meb-