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Ist's dein Beruf ein Tier au töten,
Vollaiele sicher deine Hfliclit;
Denk' an des eignen Todes Nöten
Und quòl das arme Onfer nichlit!
Nicht um den Wolilgeschmack æu heben,
Bereite je dem Tiere Qual,
Das uns zur Nalrung Gott gegeben,
Venn Gott dir segnen Soll das Mat!
O lähme nicht des Vogels Schwingen,
Gönn' ihm den Flug in Gottes Lickt;
Zuwar wird er noch im Käfig singen,
Docsti — was er leidet, ahnst du nichsit.
Der Võgel Nestoer sollst du Schonen,
Und bringt der Winter bittre Not,
So streue du, es wird Sich lolhnen,
Den armen, lieben Vöglein Brot.
Der Wurm selbst, der im Staub sich windet,
Er sei verschont vor deinem Tritt;
Denn auch dos kleinste Tier empfindet
Die sũße Lust des Lebens mit.
Des Tieres Schafz sei deine Sache;
Denn uwenn es auch nicht reden Rann,
Ruft das gequãlte Tier um Rachsie
Mit stummem Blick den Himmel an.
Vie glũcklich ist der Freund der Armen,
Der Freund der Tiere groß und kKlein/
Denn wer mit ihnen hat Erbarmen,
Dem wird auch Gott barmlneræig sein. Franæ Bonn.
26. Ein armes Dorf.
An einem schönen Honntage des Jahres 18. hatte der größte
Teil der Einwohner des Dorfes Schönfeld die Leiche eines Mitbürgers,
eines einfachen Fabrikarbeiters, zur letzten Ruhestätte begleitet.
Jon den Zurückgekehrken blieb nahe der Kirche ein Häuflein
um einen Mann stehen, der sich dem Geleite ebenfalls angeschlossen
hatie, ein Mann von vorgerüchten Jahren, aber noch von der
üstigkeit eines Lierzigers.
Es war der Doktor Auer, dessen Namen man im ganzen Dorfe
mit Achtung nannke. Als NRegimentsarzk hatte er in den Kriegsjahren
fast alle Feldzüge mitgemacht und sich durch Geschicklich-