Peganum
jum, n., —6; -za [§ 24, 2, n.]: wilde Raute,
Harmelkraut. — Dgas-ide (gr.), f.; —: Muse.
(Cos,) us, m., uv., (□ses); —se [8 24, 2: das
gestügelte Musenpferd (s. Hippogrypb, vgl. Hirpokrene;
Bellerophon; Meruse 2c.), auch bildl.: Rasch
den P. gesattelt! Görner Kl. Erz. o. Nam. 17; Ip.
Wahrh. 3, 357; Platen 4, 269; P. im Joche. Sch.
9/ ; V. Ov. 1, 273; Mit Fittigen fliegend, Pegasos.
250 2c.; auch: ein Sternbild. — Deg-#
(gr.), f.: -ai, -àä: Quelle, bes.: Heilquelle, Mineralwasser;
auch die Vertiefung im innern Augenwinkel,
Thränensee (s. Läcus lacrimälis). Jiäter,
m., -6; uv. s8 24, 2, tri!: Brunnenarzt.
Sialris, f.; —eyn: ärztl. Anwendung v. Heilquellen,
Brunnenkur 2c. iätrisch, a.: zur Pegiatrie
gehörig, darauf bezügl. 2c. — Deghin (gäl.):
Geld („augenscheinlich aus penny“). CGlobus 7,
310a. — Pegli (it. vetji): st. per (s. d.) gli (s. d.).
— Pm (gr.), n., -s6; -ta 24, 3. u., iisl:
etwas Zusammengefügtes, ein aufgeschlagnes Gerüst
2c. —f##m., —(e)s; 0: Schriftgranit. —
Dego-Iôg (gr.), m., -en, (—);: —#n: Kenner der
Mineralwässer. Dazu: P##f.(Brunnenkunde 2c.);
visch, a. -mänt, m., en, (—#; -en: Jemand,
der aus Quellen 2c. wahrsagt. Dazu: P-iẽ, f.;
p-isch, a. — Pegre (frz. räg'r), f.; —#: „Faulenzer",
Gesammtheit v. Dieben: Basse ibaßl u.
haute Iötl p., niedre u. hohe. Gartenl. 17, 64 1a
Pehlle)w-an (pers.), m., —§, —en; -en: Die
Krieger lin der parsischen Heldensage] heißen auch Pehlwanen,
d. i. Markgrafen, ein Ehrentitel, der sräter auf
alle Ritter ausgerehnt ward 2c. Nosenkranz Psch. 117;
Daß der Schah in die hilflose Lage gerathe u. der Pehlwan,
der Majordomus, der erste Kriegsbeld zu seiner
Rettung auszlehe. Uhland Schr. 1, 180 2c., auch
(türk.): Pehl iwan: Kampfbelr. Hammer 10, 363 rc.;
Der Meister in diesen Ringspielen heißt lin Bagdad!
Pehluwän. Pttetmann Or. 2, 307; Peliwane
(türk.), einen Seiltänzer od. gymmnastischen Künstler bezeichnend.
Gerhard Wil. 2, 271 2c., vgl. auch: Der
Petschel Pehlewan, ein persischer Tartuffe der Posse.
Rosenkranz PGsch. 398. -i, n., —#: 0: Die Zendavesta
(das lebenrige Wort) in der Zenrsprache od. im
„Pehlvi-, einer aus Persisch u. Semitisch gemischten
Sxrache, die auch Huzvaresch genannt wird, verfasst.
114; G. 4, 193; Eine todte Sprache, das „Pehlwi“
genannt. .. Sie diente zu der Zeit, als die Parther u.
die Sassaniden in Persien herrschten, statt des Zend als
beilige Sprache des zoroastrischen Glaubens 2c.. Wahrscheinlich
.., daß das Pehlwi die Sprache der alten
Pariher war. Kriegg 1, 119; Pazend „Fuß des
Zend“) ist nach ihnen lden Parsis in Zeed] der Name
der spätern Zend= od. der ältern Pehlewisprache.
Diese, die P.-Sprache, wird in der Derisprache Hazwaresch
genannt: Deri [„Hofsprache“! aber ist rer
Name der jetzigen Sprache der Parfi, welche erst seit
einigen hundert Jahren sich unter ihnen gebildet hat u.
ein Jargon des Neupersischen ist, aber auch einige ältere
Formen bewahrt hat. Petermann Or. 2, 206; Eine P.=Inschrift.
192; Die P.-Schrift. Ausld. 38,
5 3a 2c. — Pehuenche Cintsche), m., —n; -n, uv.:
Peka 211
Sie selbst [die Eingebornen Chile's 2c.] bez. sich als
Alapu-che od. „Kinder des Landes“. Ze nach der geograrhischen
Lage thellt man sie wieder in „P.“, Leute
des Ostens; „Morache , Leute des Westens u., Huilliche“,
Leute des fernen Sürens. Globus 5, 376az Bei den
Pechuenchen. Gerhäcker.
I. Dei: s. P.-Kevil. — II. Péi# (it.): st. per
(s. d.) i. — Peie (hebr.), f.; —s: Herabwallende
P-éê (Zudenlocken). Garlenl. 13, 574a; Die Pases
lDrckf.: Prajesl, die heiligen Schlaflocken. Heine Letzt.
Gd. 251 (vgl.: Ihr sollt nicht rund abnehmen die
„ Seitenenden eures Haupthaares". Zunz, 3. Mof. 19,
27 u. s. Grsenius s. v. NE, peab. in gemein-jüd.
Ausspr. peie). — Peign-iEren (frz. renj-), tr.:
kämmen; übrtr.: Der Garten te. ist peigniert, sauber
gehalten, in Ordnung gebracht, z. B.: „Die Plätze
sind alle mit Wasser verschlämmt u. noch nicht peigniert“
— Sag Er doch: gekämmt. G. 27, 437. -oir
(-oär), m., — ; —#§#: Pudermantel, — verallgemeint:
ein ähnl. Gewand. — Pfrik (vers.), m.,
—6; —: Fuffolger (vgl. pedisequus), Lakai 2c.; in
der Türkei: Leibwächter, Lanzenträger, s. Hammer
10, 363. — Dei-Kovil (ind.), n., —8; —6:
„Teufelshaus“, Bauwerk, worin die Schanars
mit Tänzen ꝛe. die Dämonen verehren. Globus 9,
186b. — Peine (frz. pän), f.; —s: Pein, Mühe,
Sorge, Verlegenheit 2c.: En langl p., in Sorge,
Verlegenheit. — Deir-a (gr.), f.; zai, -à: Versuch,
Exrperiment. -äma, n., —#; -ta I§8 24, 3,
n., -tis]: Versuch; Erprobtes, Erfahrungssatz.
Samologfeé, f.: s. Peirasmologie. asis, f. s8 24,
3, uv. ): das Versuchen, Erproben, die Probe.
Sats)mologié, f.; —eyn: Lehre, Anweisung zum
Erxperimentieren 2c. — Peirilho-os (gr.), m.,
uv.; 0: s. Pirithous. — Deisa, f.; —: eine ostind.
Münze = /" Rupie. — Peischwa (ind.), m.,
—6# ; —#: bei den Mahratten, eine Art Majordomus,
dessen Würde allmählich erblich wurde u. in die
Fürstenwürde überging: Die Pensien Badschi Rao's,
des letzten P—s v. Punah. Westermann Mon. 3, 53 2a.
— Peitan (hebr.), m., —6; —#: Dichter v. Synagogengesängen
od. Piutim (s. d.). — Peitho
(gr.), f.; —# 0: die Göttin der Uberredung: Die
Grazie . ., P., die Uberredende. Böniger Sab. 157;
168; Mit der P., die dir immer hold war, auf den
Lippen. W. 23, 207 r2c., auch: Suada (Suadela, im
Griech. Pitbo) 2c. Uamter Myth. 187; Die Statue
der Pitho (UÜberredung). püchler Süröstl. 3, 104. —
Heiwend (pers., türk.), n., —##; —: „Fuß-Band“,
-Fessel. Hammer 10, 363.
Pejer-atiõn (lat.), f.; —en; —-: Meineid (s.
perjurium 2c.). ren, intr. (haben): einen
Meineid begehn. — Dei-or (lat.), a. [8 24, 3,-öris)::
schlimmer, schlechter, — neutr. u. adv.: pẽjus (s.
melior): Eine reformätio in pejus sod.: in düriusil;
Veränderung sder Verfassung] in pejus. Volksz. 17,
38 2c. oratiön, f.; —en; —s-: Verschlimmrung,
Verschlechterung. orikren, tr.; intr. (sein):
schlimmer, schlechter, arger — machen od. —: es
werden.
Heka, m., —#; —#: eine ind. Scheidemünze.
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