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wieder eingeführt werden. Hiermit war die Tages—
ordnung erschöpft. Nachdem einer der ältesten Ver—
trauensmänner dem Vorstande für seine mühevollen und
selbstlosen Arbeiten namens des Buchheide-Vereins den
Dank ausgesprochen hatte, wurde die Versammlung
geschlossen.
Carl Küster, Stettin.
pommern-Bund zur Förderung
: Rheimaflichber Kunfl und Arf#
Berlin-Steglitz, Pollfeinische Str. 52 II.
Unter dem Zeichen unseres heimatlichen Greifen
haben wir eine Vereinigung, den
Pommernbund zur Förderung heimatlicher
Kunst und Art
gebildet, der an alle pommerschen Landsleute die
Bitte richtet, sich zunächst zu unseren zwanglosen geselligen
Abenden einzufinden.
Der Pommernbund will allen Pommern
in und um Berlin und ihren Angehörigen,
welche die alte Heimat lieben, einen Sammelpunkt
bieten, wo sie allezeit Landsleute finden, mit denen
sie die Fäden, die sie mit Jugend und Heimat verbinden,
weiterspinnen können. Aus dem verwirvenden
Getriebe der Großstadt wollen wir uns treffen
am den Quellen lieber Erinnerungen und uns
in fröhlich-freundlicher Gemeinschaft unsere pommersche
Eigenart bewahren helfen.
Unser höheres Ziel ist aber, die Geistesschätze,
die aus pommerschem Grunde erwachsen sind, zu
heben und zu verbreiten. Unsere pommerschen Dichter,
Denker und Künstler sollen im Pommernbund
eine freie Gefolgschaft finden, die sie versteht und
ihnen zur verdienten Würdigung verhilft. Keine
Kunst kann unser Gemüt so tief erfassen und genießen,
wie die,, welche aus unserer eigenen Heimat
heraus geboren ist. Und unser pommersches
Heimatland kann sich vor der Welt sehen lassen mit
seinen Staatsmännern, Heerführern, Dichtern, Mustkern,
bildenden Künstlern und Gelehrten.
Regelmäßige zwanglose Zusammenkünfte
mit eingestreuten Darbietungen
heimatlicher Kunst und
eigentliche Pommernkunstabende
sollen diesem Zwecke dienen. Zu dem
vielen Guten, das uns der große Krieg bringen
wird, gehört bereits, daß er mit heiligem Sturm
die elende Verehrung alles Fremden, das sich in
unserm Lande unerträglich breit machte, hinwegfegte.
Wir schämen uns jetzt, dem widerlichen Ge-Unser
Dommerland
plärre einer fremden Dirne als Offenbarungen einer
Muse gelauscht zu haben, vor der die Stimme des
tiefem, herrlichen deutschen Gemütes schweigen
mußte. Daß das Wort der deutschen
Kunst wieder dürchdringe und nie
wieder verstumme, das soll auch des
Pommernbundes heiliges Streben
sein.
Nichts Wahres, nichts Ernstes kann die Kunst
schaffen, die fremde Geister nachahmt. Großes, Lebendiges
und Bleibendes kann nur geboren
werden, erwächst aus der innigen Lebensverbindung
des Geistes mit dem Lande seiner Heimat,
mit der Liebe seiner Jugend, mit den Quellen des
eigenen Wesens. Wer die Unterschiede zwischen den
Eigenarten der deutschen Stämme verwischen will,
fördert nicht die deutsche Einigkeit, sondern hilft,
das deutsche Volksbewußtsein zu verwischen. Jeder
Stamm wachse also in eigener Schönheit und freue
sich brüderlich an der Schönheit anderer Stämme.
Nur so kann der deutsche Geist seine mannigfache
Kraft und Herrlichkeit frei entfalten. Je tiefer der
Baum seine Wurzeln senkt in den mütterlichen Heimatgrund,
desto höher und voller kann seine Krone
zum Lichte streben.
Stolz, stark und schön steht im deutschen Geisteswald
der Pommernbaum. Ißhn liebevoll und treu
zu pflegen und in seinem Schatten fröhlich zu sein
in herzlicher Geistesgemeinschaft, das ist der Zweck
des Pommernbundes:
Pommersche Ohrt tru gewohrt!
Marie-Luise Bartz. P. Bendlin.
mann. Max Guhlke. A. Homburg-Sydath. Prof.
Dr. Kück. G. Laux. Martin Meyer-Pyritz. Helene
von Wittken. Erich Müller-Steglitz (Schriftführer).
Dr. Hans Benz-—
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Inhalt.
Bismarcklied der Pommern. Von Ludwig Hamann
Bismarcks pommersche heimat. Von Fritz Thiele, Stettin
Der Demantberg. Von C. Kamke ......
Fürst Bismarck und wir im Pommerland. Von D. Hermann
Petrich, Gartz a. O. ...... .6
Weihnachtenlmkelde............D
Derllordischelckiegindendeutschenllstleegebieten(17«
bis 1720) in Quellen dargestellt. Von Ludwig Beyer,
S'’ LUl —
Königl. Seminarlehrer 109
Haul Kichter. Von Oberlehrer Wendt, Pölitz 18
hidden und hiddensoe. Von Adolf Moeperrt 23
Ueber den Ursprung der Famisie von hindenburg. Von
pommersche Bücherschau. Von Arnold Koeppen 29
Derelnsbericht 3
Verantwortlich für die Redaktion: Ludwig Hamann. Verlag: Pommernverlag Max Mallin.
Druck: F. Hendeß, G. m. b. H., sämtlich in Stargard i. Pomm.