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bleibenden Befriedigung durch den Erfolg spricht sich so
ganz „der Zug nach innen“ aus, durch den er sich im Inner—
sten eins erwies mit dem Geist der Bergpredigt.
Man wird als einen weiteren Grundzug ihrer Ethik den
altruistischen Zug bezeichnen dürfen, wie er in Sanftmut,
Barmherzigkeit, Dienstwilligkeit sich genug tut. Bismarcks
Natur war bei allem herrisch sich Selbstbehauptenden seiner
überlegenen Genialität doch gütig, mindestens gutmütig.
Johanna mag Recht haben: „Bismarck ist doch hundertmal
gutmütiger als ich“ 156). Er selbst ruft einmal 1% aus:
„Du kennst meine musterhafte Geduld im Warten; aber
alles hat seine Grenzen“. Keudell gibt uns 198) für beides
ein sehr charakteristisches Beispiel. Kls dieser ihm auf der
Bahn einen schlimmen Nagel verursachte, hat der Kanzler
weder im ersten Kugenblick des Schmerzes noch auf der
langen Rückfahrt noch am folgenden Tage, als der Nagel
immer noch schmerzte, auch nur ein unfreundliches Wort
zu ihm gesprochen.
Daß er selbst aber nicht zu viel sagte, wenn er von
sich rühmte 199): „Und ich bin doch der sanfteste Mensch
von der Welt gegen die gemeinen TLeute“, dafür besitzen
wir manchen Beleg. Und es ist nicht überflüssig, angesichts
dessen, was wir später über seinen Mangel an christlichem
Sozialismus ausführen werden, sich die folgenden zeugnisse
für seine iebesgesinnung gegenüber
den lUrmen gegenwärtig zu halten.
„Ich habe mich“, schreibt er der Braut 200), „in diesem
Winter etwas mehr um die biesige AKrmenpflege gekümmert,
und wenn nicht in meinen Dörfern, so doch in der benach—