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allgemeinen National-Freiheit ausmachen. Der Alliagsgang
und die große historische Analogie ist, daß, wo Adel und
reiche Familien des Landes nach und nach abhängig werden,
nach und nach verarmen, da der Weg zur allgemeinsten Unterdrückung
gebahnt ist. Die große historische Analogie ist,
daß selbst auch jener Rufer aus dem Staube herauf nur mehr
um seinelwillen als um Anderer willen ruft; sein kleines Ich
ist leichter befriedigt, als das Freiheitsbedürfniß großer Familien
des Landes.
Zwar sind zu Cöln und zu Basel, zu Basel und zu
Augsburg noch gegenwärtig unadeliche Männer im Domkapitel;
aber ob gerade desto besser für diese Domkapitel, hat
noch kein Forscher ausgemacht. Auch ist dort ihre Anzahl
gesetz= und observanzmäßig firirt. Wenn also die ser Wesiphäli-=sche
Frieden gelten solle, so wäre doch wohl auch vorerst noch die
Anzahl jener unadelichen Participanten nach Lokalverhältnissen
in einzelnen Stiftern zu firiren. Und so trefflich die Mischung
denn seyn dürfte, so nätzlich dem Adel die kollegialische
Erinnerung wäre, so oft auch bei wichtigen Vorfällen
das Licht vielleicht dann überginge aus der Region
der unadelichen Kapitularen in die höher scheinenden Regionen
des Uradels — die Folgen dieser großen Veränderung sind
doch, immer unabsehbar. Wie wir bei dem bisherigen Spiele
fuhren, das wissen wir; wie wir bei dem neuen gefährlicheren
Spiele fahren würden, steht erst noch auf künftiger Erfahrung.
Was kümmern aber den unschuldigen Eregeten einer
Stelle des Westphälischen Friedens große und weit greifende
Folgen, die eine zu lange vernachläßigte und endlich vollzo,
gene Verordnung des Westphälischen Friedens haben möchte?
Wie soll er, der bloß deutet, die Worte des Andern, die er
nur deutct, verantworten? Wenn irgend einem hier Ver-