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UAummer 31.
Ueheim
ist im Inseratentell der heutigen Nummer
eine wichtige Bekanntmachung des Stadtmaginrats
veröffenklicht. Wir machen an dieser
St#lle besonders darauf aufmertsam.
—.
eFür den „Schützengraben“ im städt.
Schlachthof sind uns von einer „Eutfern—
ten“ fünf Mart mit der Bestimmung übergeben
worden, sie dem „Schützengraben“ im städt.
Sälachtliof auszusolgen fur eine Nosenheimer
Krie gerfrau, welche an Sielle der Spenderin
fur unsere Tapferen näht. Wir haben den
Betrag seiner Beitimmung zugeführt und danken
beitens dafür. Diesee Vorgehen verdient
Nachahmung!
Der Veteranen und Kriegerverein
Tält morgen Sonntag seine ordentliche Generaire
erfammiung in „Bräu am Anger“ ab.
Mit Rücksicht auf die kirchliche Andacht um
4 Uhr is der Beginn der Versammlung erft
auf 5 Uhr sengesetzt worden.
Eine M iraliederversammlung! häit
der Sterbelasseverein des in
Rosenbeim cm Somtag, den 134. Februar ab.
Sie findet nachm. 3 Uhr iu Thaliers Brauerei
natt.
Bahnunfall. Am 1. Februar wurde vom
Lolalbadnzug, der um 7.25 Uhr aus Frasdorf
in Rosenheim eintrifil. in der Nahe der Station
Land! auf der Straßenüberfahrt zur Kunstmühle
Niniierwalder ein Schlirtenfuhrwert über
falre#Verlet wurde niemand.
5 DBindenlurg denkmal in Rosen
brim. Dem Mussenlezu#nger Hindenburg iin
jezt nuck in Nosenheim ein Denl#ai gesetzt.
Draui en am Kix serling sieht es, Lei allen einen
tressischen Cindruck hinterlasiend. DLervorgegan
gen inn es aus der Kunulerlland des Lotomo-!
tioführers D an., weli###e# in 4-ralterifchent
Zügen aus Schne: Zeschaffen hal. Es wirlt!
fra#####ut und sendet der Bemenderer gar viele.“
Desh.. l maximu-IMl·«kd«1-1Iis«althlcrlsam»Nichtinskrlssastnklsdauum
Ben
flügelten Rad“.
Für die Kriegzlücre. Aus Haussrauenkreiten
wird und ge- rieben: In ver gegenwäriigen
Haut-en der Karvioleinfuhr sei darauf
aufmertliam gen bacht, daß die Blätter und“
tiele dier ei WHUsel»ourtemtlrmucnd—·
bu- undtc Blatter werden fein gescknitten.)
die Stiele von allen Faiern befreit und gleich,
dem Strunt in Jleine Stucke geschnitten, mit!
oder ohne Röecken gut # weichgekocht und mit heller
Mehlsck-witze als Suppe oder Gemüse an-,
gerichtet. Es empfiehlt lich, etwas retzen Specke
mitzuloch en.
Ricchliche Nacheichten.
Das päpfstliche Friedenusgebet.
Den rap#tlichen Anordnungen entsprechend
bleibt morgen Sonntag vom Beginn des Pfarramtes
an bis zur Schlußandacht um 4 Uhr das
Allerheiligste ausgesetzt. Nach dem Pfarramte
wird der Pialm Miserer# mei Deus gesungen!
Um 4 Uhr wird der hl. Rosenkranz gebetet und
das vorgeschriebene päpi#tliche Gebet verrichtet. -
Denn-HainlilcklzulsqenltlasuLskotcfton
und Segen. Belitunden: 1Uhr latb. Männervercine,
2 Uhr Kinder. 3 Uhr kath. Frauenvereine.
Wer die hl. Sakramente empfängt, kann
einen volllommenen Ablaß gewinnen.
Kath. Stadipfarramt.
Maßt und Thealecr.
Fohbttätigteftstons
nier die drei Künstler
er noch übert
und des
– —
Zum großen
êzert#. Es in 111
Schmid-Li#ndner, Pelsahnte *ise
scknonglicke Worle er Anert. nun
Lobes auszufprecken; rue sie ich doch in
der deurscken Musikwelt des besien NRuses. Um
ubrigens jedweoem Irrtum vorenbeugen, möch
ten wir solgendes zur Kenntnis bringen: *
Nanie Petschnitoff ibnnte in Manchem, der da
Kon: zertprogtamm für den großen baterländi:
scken Abend liest, der am . Februar hier statt
findet, zZweifel erwecken, ob der Träger dieses
Namens aud ein Deutscher ist. Demsegenüber
können mir mirt Bestimmtheit feinneiien, daf
Alerander Peticknikoff, der weltberuhmte Geie
ger, seit 22 Jahren Reichsdeutscher und seit
mehreren Jalren Münchener Burger is, dem
der Titel „Kal. bayer. Professor der Mufit“
verliehen wurde. Wir freuen uns außerordent
lich, diese gottbgnadeten Künstiier in znisn
Stadt begrüßen zu dürfen und zolien dem Drei
gestirn, das jeine vwilt auch hier in Rosenheim
dem wohltätigen Zwecke in uneigennützigstet
Weise zur Verfügung siellt, im Voraus unseren
innigsten Dank «
— — —
Aus dem GSerichtnlasle.
-trafkammer des Landgerichts Traunstein.
Traunstein, 4. Febr. Am Kirchweihsonn
tag kam es im Gasthaus zu Farnach, Gde.
Söllhub#en, Uu einem Streit, bei welchem der
Dienstknecht Ludwig Aichinger, der zuvor von
einem Gast ins Ohr gebissen wurde und sicht
bedrän ugt fühlte, mit dem Messer um si slist
Der Sckreiner Leopold Steiner von Farna
erhielt einen gefährlichen Stich in den Unter-Wachen
arbeits
leib, der ihn mehtert unfhi
rrden Mehlverkauf in Nosen-
machte; der Dienstlnecht Felir Hochleilner wurde
durch zwei Stiche leichter verletzt. Da Aichin
ger vorgab, duß er in der Aufregung handelte
und einen Ueberfall zu befürchten hatle, wurde
er freigesprochen. Auch der Gütlerssohn Jhsef
Maier, welcher ihm das Messer lich, ging straf.
frei aus. Der VBauer Luduig' Hillebrano
von Mehlweg laufte im Ot#toder auf dem Viehmarkt
in Saltturg eine Kalbin um 3/(010) Kro
nen, ohne sie ror dem Heimtrausport von dem
Tierarzt untersuchen zu lassen. Er zahlt jetzt
50) Marl Geldserale, außerdem wurde die Kalbin
eingerogen. Der Taglöhner Johann Gabler
aus Roi jenheim sta im Stochammer ein Hemd,
as von einer Wädicherei überbracht morden
mar. Da er rückfällig ist, bünzt er den Diebstahl
mit drei Monaten und 15 agen Gesängnis.
gen Beumtenbeleidigung wurde Ludwig
Mezenleitner von Großkar l.nenseld vom Schöffengericht
Aibling zu drei Wochen Gefängnis
derurteilt. Seine gegen dieses Urteil einge
legte Berusung wurde verworfen, da Metzen—
leimer zum Termin nicht erschienen war.
Vergnügungsenzeiger.
Lichtspiele Helios (Deulscher Kaiser,
rdkeben in Italien“, diese neueste altnetle
Darbielung auf dem Gebiele der Kinematogra
#ie gelangt Samolag und Sonntag zur Vorjabrung.
Der Film, ausfgenommen ron E. On
bert, seigt die schreckliche Katafrrophe in den
Abru. en, bei welcker zirka 311000 Menuschen
ums Leben lamen. Man sieht die Orte der
Katastroxhe, Ueberreste ron Häusern, Straßen,
Rettungsversuche an lebendig Begrabenen u###.
Ferner lommt zur Vorführung Wlictels esserne
Faust“ Kriegs- Aliegorie 191.] 15, sowie auf
rielsadles VBerlangen zum ur#ederhelten Maie
„Puloerdunpf und Kugelregen“, außerdem noch
interessante alluelle Ansnalmen vom Krlegsschaupkatze.
Der Welltkrieg.
Der amtliche
Großen Hauptquartier
Tagesbericht aus dem
war bei Redaktionsschluß
um 3.15 Uhr noch nicht eingetroffen.
Holland und die Blodierung
Englands.
Am sierdam, 6. Febr. Gestern vormittag
javd eine Sserordenllche Sigung des Minilerrats
statt, in welcher die amtliche deutsche
Veianainachum, wodurch die englischen Gewäf.
ser als Kriegsgebiet erllärt werden, besprochen
wurde. Wie man erfährt, legte die Regierung
noch nicht endgültig ihre Stellungnahme
sest, da über einige Punkte der beutschen Denkschrift
noch Aufllärung erbeten werden müsse.
Die holländiscke Presse äußert Besorgnisse vor
den neuen Gesahren für die neutrale Schiffaß rt.
„RNieuws van den Dag“ sagt: Wir sigen zwi—
schen zwei Feuern. Der Haager „Niews Coulan“
weist auf die heute gemeldete englische
Diohung schärferer Maßregeln gegen den deutschen
Handel hin, die auch nur auf die neutrale
Schiffahrt Bezeug haben könne. In den Blättern
iommt jedock die Auffassung um Auodruc,
dab man die -iffahrt nicht einstellen werde.
Der „Roterdamsche Courant“ schreibt, daß
man, wie eine Frlundigung bei den großen
Schiffahrtögesellschaften ergeve, vorlaufig eine
abwartende Haltung einzunehmen wünsche. Die
engleische Regierung werde wahrscheinlich Gegenmaßregeln
ergreifen. deren Umfang und
MWerlung auf die Sicherheit der Schiffahrt sich
angenblicklit, noch nicht beurteilen lasse. Es
sei besonderd zu berücksichtigen, dah die Maßregeln
Deutscklands gegen die Inleressen Englands
und nicht gegen neutrale Handeleschiffe
an sich gerichtet seien, und daß Deutschland geneigt
sein dürfte. auf die Interessen der Neutralen
soweit wie möglich Rücksicht zu nehwern.
(
Die Blodade und die Neutralen.
Basel, 6. Febr. Zu der Vlockadeansage
der deutschen Regierung schreibt der „Baseler
Anzeiger : D##Deheimbefehl der englischen
Admiralität muß die Lage außerordentlich komplizieren.
Die Aussichten sind nicht sehr erfreulich,
aber vielleicht führt gerade die Verschärfung
der Situation schließlich dazu, daß sich die
Neutralen endlich aufraffen und auf der Achtung
ihrer Rechte bestehen. Es handelt sich um
ernstere Dinge, als bisher angenommen wurde.
Die zunehmende Teuerung spricht eine deutliche
Sprache. (3)
England, Hollano und
e Rheinmündung.
London, 5. Foan In der gestrigen Sitzung
des Unterhauses wurde die Frage an die
Regierung gestellt, ob die holländiscke Regierung
vor dem Ausb ruch des Krieges der deutschen
Negierung die holländischen Rechte in den
Gewässern des Rheines abgetreten hätte, ferner,
5 und was für eine Wirkung in diesem Falle
nach der Ansicht der britischen Regierung dies
auf die Stellung Hollands als neutralen Staat
hätte. Grey erwiderte: Die freie Schiffahrt
auf dem Thein wuxde durch drei Verträge ge-
sichert, 1. durch einen Anner zu der Wieue
Kongreßalte von 1815, 2. durst den Vertrag
vom 31. März 1831 zwischen Baden, Bayern,
Frankreich, Hessen, den Niederlanden und Preußen
und endlich durch den Vertrag vom 17. Ok.
tober 1368 zwischen Frantreich, Bayern, den
Niederlanden und Preußen. Die britische Regierung
kennt kein anderes Abtommen über
die Rechte der Uferstaalen. (N. I
Ein gemeiner Vorschlag.
—
Basel, 6. Febr. Der Zorn unserer Feinde
üler die neue Tätigkeit der deutschen Unterseeloote
dußert sich in frechen Vorschlägen. So
emsehlen mehrere Leser des Pariser „Temps“,
auf englische PTampfer ie einige deutsche Rriegsgesangene,
vor#zugsweise Offuiere, einzuschifsen,
da die Untersechoote diese kaum dem Tode
PFreisgeben würden. Der „Temps“ schämt lich
nicht, diesen Gedanlen als gut zu bezeichnen
Cr sürchtet aber, daß Deutschland sich an Kran.
“bösischen Gesongenen rächen würde. Außerdem
würde die Ausführung des Vorschlages so komklizierte
Vorbereitungen in den Hasenstädten
erferdern und schließlich sei cs nicht einmal
sicher, daß die deutschen Unterseeboote aus einem
solch een Grunde wirklich auf einen Angriff
verzichten. (J.)
Aus der letzten Seeschlacht.
Basel, 6. Febr. Leutnant Allen von der
Indomitable“ lerichtet in einem Vrief an seine
Mutter, den die „Basler Nachrichten“ millei
len, über die Seeschlacht bei Helgoland: Es
siecht sest, daß um 11 Uhr 15 Minuten die
„Lion“ ausscheiden mußte, da sie auf eine Mine
Leraten war. Ein Torpgedoschuß des sinlenden
. Biücher“ ging um Haaresbreite an dem Bug
der „Indomitakle“ vorbei. Die „Tiger“ be
kand sich insolge des Feuers der Deutschen wiee
zin der Hölle. Die „Nem Zeeland“ war nich!
ichnell genug und beteiligie sich sast gar nichl
an dem Kampf. Auch die „Indomitable“ und
die „Princeß Noyal“ blieben hinter „Lion“
und „Tiger“ zurüd. (J.)
Deutsche Gesangene in Marokko.
Genf. 6. Febr. Von deutschen Kriegsgesangenen
sind 4000 Soldalen nach Marokko
transportiert worden, wo sie sich in den westlichen
Gegenden befinden. Sie sind in Effek.
liodetachements verteilt, 100- 300 in Choonia
und Doukalla, 2000 in Rabat, 1500 in
Fez und 500 in Mekinee. Die Gefangenen
werden mit Erdarbeiten und Pflasterung von
Wegen und Eisenbahnlinien beschäftigt. ()3.)
Japanische Instrukteure
für die Verbündeten.
(„wenf, 6. Febr. Blätlermeldungen aus Pontarlier
zufolge sind in Marseille 118 japanische
Instrukteure eingetroffen. Ein Teil, von
ihnen ist für England bestimmt. Die anderen
Verden der franz. schweren Artillerie zugeteilt.
(Z.) 1
Hilse von Japan abgelehnt
Köln, 6. Febr. Die „Kölnische Zeitung“
gibt eine längere Erklärung der in Yokohama
erscheinenden „Japan Daily Mail“ wieder zur
Frage der japanischen Bundespflicht, die, wie die
„Kölnische Zeitung“ annimmt, nicht ohne nähere
Fühlungnahme mit den amtlichen Siellen
veröffentlictt wurde. Der Artilel lommt zu
dem Schluß, daß jeder Versuch, japanische Truppen
nach Europa zu senden, im ganzen Lande
auf heftigste Gegnerschaft stoßen werde, besondere
bei den führenden gebildeien Schichten.
Der Vorschlag einer militärischen Mitwirkung
Japans auf dem europäischen Kriegsschauplatz
habe somit keinen Zweck und in leiner Weise
irgendwelche Aussicht auf Verwirklichung. (J.)
Die russische Finanznot.
Genf, 6. Febr. Rußland lonnte die Fortsetzung
der Pariser Finanzministerkonferenz nicht
erreichen, weil sich Ribot und Grey jeder wirklichen
Zusage wegen des für Rußland dringend
notwendigen Anlehens enthalten mußten. Das
Datum der Londoner Konferenz ist noch unbestimmt.
(3.)
Die RKriegslage in Rußland.
RNotterdam, 6. Febr. Die „Times“ meldet
aus Petersburg: Die Angriffe der Deutschen
gegen die russischen Stellungen an der
Bsura und Rawka nehmen einen Umfang und
eine Heftigkeit an, die sämtliche früheren Operationen
an jener Front nock übertreffen. Die
Aufsassung, die in amtsichen Kreisen herrscht.
geht dahin, daß man einer neuen Entwicklungsbhase
der deutschen Pläne gegenüberstehe. Während
man noch vor einigen Tagen voll Vertrauen
annahm, daß der Stoß gegen die österreichische
und deutsche Offensive im Zentrum
der Karpathen fühlbar werden sollte, um eine
Erleichterung für den russischen Vormarsch
gegen Siebenbürgen zu schaffen, halte man es
für wahrscheinlich, daßh die enstrengungen der
Oesterreicher und Deutschen zu gleicher Zelt in
Galizien und im Weichlelgebiet ihren Höhepunkt
errsichen. 13.1
Sonntdg, 7. Februar 1013
Die ru ssischen TViedeer lege
in den Karpathen.
Budapest, 6. Febr. Ueber den vor einigen
Tagen gemeldeten Angriff der Russen auf
Jakobeny, der mit einer Niederlage der Russen
endete, wird jetzt bekannt, daß die Russen
zu diesem Schritt durch ihre frostlose Lage gezwungen
gewesen sind, um sich irgendwie Luft
zu schaffen. Der mißlungene Versuch, der mit
der Niederlage der Russen endete, kostete ihnen
über 500 Tote und Verwundete. Die Verfolgung
dauerte bis Pozsorila. Der Besitznahme
des Moldawaer Terrainabschnittes in der Bukowina
gingen erbitlerte Kämpfe voran, welche in
einem durch Schnec und Eis schwierig gewordenen
Terrain vor sich gingen. Unsere Truppen
griffen zwischen den Gemeinden Moldawa und
Jzor an mehreren Punkten an und jagten die
NRussen in die Flucht, wobei über 600 von ihnen
gesangen wurden. (.
1500 Nufsen gefangen.
Budapest, 6. Febr. In den auf der
Toronyer-Linie in den letzten Tagen gemeinsam
auesgetragenen Kämpfen wurden etwa 1500
Russen, darunter mehrere Offiziere, gefangen genommen.
Die meisten rufsischen Gefangenen gehören
dem Landsturm an. (.3.)
Portugals Neutralität.
Mailand, 6. Febr. Nach einer Lissa
Loner Meldung des Madrider „El Liberale“
haben sich die Ojfiziere der portugiesischen Flotte
den Forderungen der Offiziere des Landheeres
ongeschlossen und den Ministerpräsidenten Ca-Uro
um Maßnahmen ersucht, die Portugale
Michtbelesligung am eurogpäischen Kriege sicher
pellen sollen. (J.)
Türkiscke Gefangene.
Mailand, 6. Febr. „Corriere della Sera“
neldet aus Kairo: Gestern sind die ersten tür
lischen Gelangenen. hier eingetroffen; 40 Sol
daten und ein Offizier. Sie waren mit Strik.
len zusammengebunden und von englischen Soldaten
umgeben. Eine grote Menge folgte
ihnen. (3.) "
Erhebung der nordpersischen
Stämme.
Konstantinopel, 5. Febr. Aus Tehelan
wird gemeldet, daß Fargam Salana, das
Oberhaupt des Stammes Talas, welcher die
Gegend von Enzeli am Kaspischen Meer bewohnt,
sich mit dem ganzen Stamm gegen die
Russen erhoben, Enzeli angegrifsen, den Zentralposten
der russischen Autompbilgesellschaft
eerstört und sich darauf ins Gebirge zurück.
gezogen habe. Auch ein Teil des berühmten
kriegerischen Stammes der Schachsewennen habe
sich erhoben 8 egen icꝛn. d.e Russen anzugreisen
und s# ·- ein. Die Erhebung
sämtlicher - Noropersiens gegen die
Russen siche bevor. (Z.)
Zurückgebliebenen sind bei der Stadtkämmerei
weiter eingegangen:
Uebertrag: Mk. 30 797.20
Reinertrag des Theaters Bach am
Für die
15. Januar 321.15
40. Kirchenlammlung des k. Frauenbundes
45.—
Enag des EGlückshafens 194.11
. 40.—
9 % der langen Tischgesellschaft im
neuen Flöhinger Keller und von
24.—
den Gästen
A. B
z:
i
Für Zahlblöde 19.—
Ungenannt 10.—
Von den Gäsien des neuen Flötzinger
Kellers 10.
41. Kirchensammlung 52.—
42. Kirchensammlung 48.—
Direktor Hutten 100.—
Rosenheimer Amzeiger 11.—
Vom Fünferlverein patriot. Abend 200.=Für
verk. Eßwaren u. Hundefutter 21.80
43. Kirchensammlung 89—
Kath. Gejellenv#erein 100.—
Nauckklub des kath. Gesellenvereins 20.—
V. P. im kath. Gesellenverein 0.—
Aus Sühneversuch 5.—
Otto Huber Einquart.-Gelder 109.20
Kath. Mädchen-Jugenoverein 20.—
Ungenannt 50.—
Assistent Haindl 3—
Bon den Gäsien des neuen Flötzinger-Kellers
10.—
Wunibald Kalteis 150.
Von langer Tischgesellschaft und von
den Gästen im neuen Flöhinger-Keller
15.—
A. J. weitere Zuwendung 50—
· 32644.46
Weiteren Gaben sehen wir gerne entgegen.
Für die Angehörigen-Unterstützung lind ferner
bei unserer Inseratenverwaltung eingeg
Uebertrag: 50
Summa: 357. 0
Weiteren Gaben sehen wir gerne entgegen.
Wetterbericht für Sonntag, Februar:
Fecktel Nordbayern wo# 6. W noc
end sohnig.
*
rngenannt