Contents : Rummelsburger Kreisblatt. 69. Jahrgang 1914 (69)

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mit  einer  Hand  oder  mit  beiden  Händen  vorwärts  vor  den  Füßen  oder  vor  dem  hintersten  Fuß  so  ist  der  Sprung
gültig.  Wer  zurücktritt,  verkürzt  seinen  Sprung  um  diese  Schrittlänge.

2.  Wettkugelstoßen.
Die  Kugel  ist  10  kg  schwer.

Wertung:  28  m  —  0  Punkte
20  cm  mehr  —  ½/1  Punkt
140  cm  mehr  —  1  Punkt

56  m  —  20  Punkte
Jedem  Teilnehmer  sind  2  Stöße  gestattet  deren  bester  gilt.  Der  Abwurf  geschieht  auf  ebener  Erde  aus
dem  Stande  oder  mit  Anlauf  auch  mit  Drehung  des  Körpers  mit  der  rechten  oder  linken  Hand.  Ein  Ueberschreiten
  der  Mallinie,  das  Aufsetzen  eines  Fußes  auf  diese  sowie  jegliches  Berühren  des  Bodens  außer  mit  den

Füßen  machen  den  Wurf  ungültig.
3.  Eilbotenlauf.
Laufstrecke:  7X  100  m.

Wertung:  119  Sekunden  —  0  Punkte
½  Sek.  weniger  —  ½  Punkt
1⅜m  Sek.  weniger  —  1  Punkt
91  Sekunden  —  20  Punkte.
Die  von  jedem  Läufer  zu  durchlaufende  Strecke  beträgt  100  m.  Der  Lauf  ist  ein  Hin=  und  Herlaaf,
sodaß  die  Bahn  nur  100  m  lang  ist.  Der  zu  tragende  Stab  soll  mit  keiner  Fahne  versehen  sein,  seine  Länge  beträgt
30—45  em,  der  Durchmesser  3  cm.  Die  Enden  müssen  abgerur  det  oder  mit  einer  Kugel  versehen  sein.

·  4.  Schleuderballweitwerfen.
Die  Wurfbahn  ist  20  m  breit  und  50  m  lang.

Wertung:  126  m  0  Punkte  (7  Würfe  zusammengezählt)

1  m  mehr  —  ½1L  Punkt
7  m  mehr  —  1  Punkt
266  m  —  20  Punkte.

Das  Gewicht  des  Balles  beträgt  2  kg  und  der  Durchmesser  25  cm.  Die  Schlaufe  ist  2,5  cm  breit
und  darf  nicht  länger  als  20  em  sein.

Fliegt  der  Ball  seitwärts  über  die  Grenze,  so  wird  die  senkrechte  Entfernung  von  der  Mallinte  bis
zur  Schnittstelle  der  Grenzlinte  gemessen.  Der  Wurf  kann  beliebig  aus  dem  Stande  mit  einem  unbeschränkten
Anlauf  und  auch  mit  Drehungen  des  Körpers  um  die  Längenachse  ausgeführt  werden.  Die  Bestimmungen  über
die  Mallinie  wie  beim  Kugelstoßen.  ·

Vereine,  welche  zu  dem  End-Bannerwettkampf  zugelassen  werden,  müssen  sich  zu  folgenden  allgemeinen
Freiübungen,  die  aber  nicht  gewertet  werden,  verpflichten:

1.  Gliederübungen:
1.  Armschwingen  vorwärts  und  tiefes  Kniebeugen
2.  Armschwingen  seitwärts,  Kniestrecken  und  Seltschrittstellung  links  (r.)
3.  Einnahme  der  Haltung  nach  1
4.  Grundstellung  (§  27.  3.  Gruppe  la  der  Anleitung)
2.  Rumpfüdungen:  (§  27.  3.  Gruppe  2  der  Anleitung)
Armschwingen  seitwärts  und  Sprung  in  die  Seitgrätschstellung
Kntebeugen  lings  (r.)  und  Rumpfbeugen  links  (r.)  seitwärts.
Rumpfdrehen  links  (r.),  Arme  wagerecht
f.  Rumpfdrehen  nach  vorn
f.  Rumpfdrehen  rechts  (I.)
.  Rumpfdrehen  nach  vorn
Rumpfstrecken  und  Kniestrecken  links  (r.)
Grundstellung.
Die  Uebung  links  und  rechts  im  Wechsel.
3.  Haltungsübungen  (§  27.  3.  Gruppe  3  S.  50  der  Arnleitung)
1.  Standwage  links  (r.)  und  Armheben  seitwärts
2.  Grundstellung.  Die  Uebung  wird  wiederholt,  also  8  Zeiten
1.  Niederknien  mit  seitwärtsschwingen  der  Arme
2.  Körpersenken  rückwärts
3.  Körperheben
4.  Grundstellung
Die  Uebung  wird  wiederholt.
4.  Gewandheitsübungen.
1.  Fallen  zur  Hockstellung
2.  Zum  Liegestütz  vorlinks
3.  Durchhocken  zum  Liegestütz  rücklinks
4.  Aufspringen  durch  Heranziehen  der  Beine  zur  Grundstellung.

e  Soneo