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lachten mich an. Ich wußte nicht, was das bedeutete,
und aß noch ein Stück Kuchen. Vater sah nach der Uhr
und lachte mich wieder an. Da schlug die Uhr sieben, und
auf einmal ging die Tür auf, und ein richtiges, lebendiges
Schäfchen mit einem roten Band um den Hals kam herein.
„Mäh, mäh!“ rief es und stand still im Zimmer.
Ich guckte Vater und Mutter an, aber vor Überraschung
konnte ich nicht sprechen. Da lachten beide ganz laut, und
Mutter sagte: „Das Schäfchen soll dir gehören; Vater hat
es dir zum Namenstage gekauft.“ Da sprang ich vom
Stuhl auf und nahm mein Schäfchen vor Freude in die
Arme. Zuerst lief es vor mir weg, aber bald wurde es
ganz zahm. Jetzt frißt es aus meiner Hand und läuft
hinter mir her, wenn ich in den Garten gehe.
Die Kuh gibt uns süße Milch. Die Menschen geben
ihr dafür Wohnung und Nahrung. Ihr Haus ist der
warme Stall, ihr Lager das weiche Stroh. Da lebt sie
den langen Winter hindurch, geschützt vor Kälte und
Sturm. Man füttert sie mit Heu, Stroh und Rüben;
dazu kommt wohl auch etwas Mehl. Ihr Getränk ist
das Wasser. Wenn aber der Frühling kommt, treibt der
Hirt die Kuh hinaus auf die grüne Weide oder in den
schattigen Wald. Da findet sie saftige Kräuter und Gräser.
Am Abend kehrt sie in den Stall zurück. Dann ruft
sie durch lautes Brüllen die Melkerin herbei. Bald ist der
Eimer mit süßer Milch gefüllt. Das Kind erhält davon
eine Tasse voll; denn die Milch ist gesund und macht die
Wangen rot.