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Zeiten sprechen wollen, wodurch freilich mancher Unmündige
zum Schriftsteller veranlaßt, manche der trefflichsten ältern
und neuern Schriften unbenutzt bleiben mag. Wie viele der
Widerlegungen der Wolfenbüttelschen Fragmente werden auch
nur das nächste Jahrzehend überleben? Der Strom der theologischen
Litteratur besonders seit dem es so viel Ruhm und
Vortheil bringt bloß für das größre Publikum zu schreiben,
wird immer breiter; aber auch tiefer?
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Geschichte der Katholischen Kirche seit der Constitutionsstreitigkeit
bis auf die neuesten Zeiten.
6. 0.
Reihe der Päbste.
Die Jesuiten hatten- an Clemens XI. ihren Mann
gefunden, der entweder befehlen mußte, was sie wollten, oder
zwar die Freude hatte befehlen zu dürfen, aber nur keinen
Gehorsam sah. Ersteres zeigte sich in den Jansenistischen,
letzteres in den Chinesischen Missionsstreitigkeiten. Sein
Nachfolger Innocenz XIII. würde besonders in Ansehung 1721
des Kirchenstaats einer der besten Regenten geworden seyn,
nur lebte er nicht lange geung, um etwas großes und ganzes
ausführen zu konnen.,
Wenn aber wirklich- im Conclatzehähmer so viele feine 1724
Italiänische Politik herrscht -als man Lorgibt, wie kommt
es, daß ein so einfältiger Mann als Benedict XIII. zum
Pabst 'gewählt wurde, und seine Regierung dauerte überdiß
lange genug, daß Coscia und Fini große Reichthümer
sammlen konnten. Clemens XII. betrog seine Wahlherrn, 15 30
wie sie schon oftebetrogen worden seyn mögen, der alte schon