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Deutschlands doch aus ihrer individuellen Willkür und
Haßgesinnung heraus nicht schaffen. Schlugen sie
Feuer, so rechneten sie mit reichlich vorhandenem
Brennstoff. In Bäterchens Reich freilich ist der Krieg
von einem Häuflein männlicher und weiblicher Politiker
und Intriganten gemacht worden; die Millionen
der Krieger sind zur Schlachtbank geführt worden,
ohne ODeutschland und Osterreich zu hassen; sie haben
gelitten und haben die Erde mit ihrem Blut getränkt,
ohne zu wissen, wozu und warum. Die Schlachtfront
der Russen wäre, dem absoluten Herrscher geborsam,
wohl eben so tapfer und gottergeben gegen
Franzosen und Engländer marschiert, wie sie nun
zufällig gegen Deutsche und Osterreicher anstürmte.
Anders bei hochentwickelten Bölkern wie den Engländern
und den Franzosen. Vorurteilsfreie Beobach--ter
haben es in den letzten Jahren einwandfrei festgestellt,
daß ansehnliche Teile des englischen Bolks
von tiefem, wachsendem Groll und unversöhnlichem
Haß gegen Deutschland erfüllt waren; und dieser
Groll und Haß scheint in König Eduard und Eduard
Grey nur seine tauglichen Werkzeuge gefunden zu
haben. Und so sind am Ende auch in Frankreich
Delcassé und Genossen nicht die Macher sondern die
Werkzeuge einer mächtigen Stimmung und Leidenschaft.
Werden wir die Koalition der drei Großmächte
nicht von Deutschland aus und aus seinem Gebahren
begreifen? Der sagenumsponnene Till Eulenspiegel
pflegte zu sagen: „Es mag mich niemand leiden.
Kein Wunder! Ich tue auch danach.“ Müßte nicht
Deutschland, in Zerknirschung an seine Brust schlagend,
bekennen: „Alle Welt ist gegen mich in Harnisch ge-