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auf seinen Gütern errichten, und ich sollte ibm daber
nach England folgen. Allein meine Freunde, welche diesen
launigen Lord Bristol, der übrigens sebr viel für
Kunst und Künstler durch sein Geld gethan, besser als
ich kannten, riethen mir ab, indem sie aus eigner Erfahrung
wußten, daß der Lord in seiner Großmuth nachzulassen
pflege, am Ende aber den Künßtlern das Leben
sauer mache. Da ich nun nicht gern von fremder Laune
abbängen wollte, überließ ich den Antrag einem italienischen
Architekten. Die Summe, welche Lord Bristol
täglich für Kunstsachen ausgab, veranlaßten in Nom einen
besondern Kunst-Commers, und man batte oft Mübe,
sich vor den vielen Mäklern, welche mit ibrer Waare
vor dessen Hause auf der Straße Kanden, sich demselben
zu näbern. Kam man vollends in das Haus, so standen
so viele Italiener auf dem Vorplatz, auf der Treppe
und in dem Vorsaal, welche da ihre Arbeiten zur Schau
aufgestellt batten, damit sie der Lord beim Ausgeben seben
sollte. Dieser Kunstmarkt zeichnete sich noch dadurch
besonders aus, daß sich unten vor des Lords Wohnung,
in dem Vestibüle und auf der Treppe die Bilderhändler,
in dem Vorsaal die ordindren ttalienischen Künstler
aufstellten, und daß es nur den Fremden und ausgezeichneten
Italienern erlaubt war, in die Zimmer des
Lords zu treten, als wo er sich dann gewöhnlich in den
Morgenstunden mit denselben unterbielt.
Daes übrigens scheinen möchte, daß das Geld in Rom für
einen fremden Künstler leicht zu gewinnen seo, so will ich
biergegen die Geschichte meiner ersten Einnabme daselbst anfübren,
die mir trotz meiner vielen Arbeit nicht so leicht