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Civita Becchia, die ohngefähr?500 Mann zählten, frei
machten, und nachdem sie an das Land gessiegen waren,
so lange bis sie nach und nach wieder aufgefangen wurden,
das römische Gebiet sehr beunruhigten und besonders den
Reisenden gefährlich wurden. Die Sträflinge jener beiden
römischen Galeeren hatten nämlich mehrere Jahre bindurch
die Ketten, mit welchen sie an die Ruder angeschlossen
waren, nach und nach nächtlicher Weise durchgeschliffen,
wobei sie sich besondrer Ausdrücke und Zeichen bedienten,
und nachdem sie einmal im Jahr 1795 auf einige Wochen
verproviantirt worden und auf die hohe See gingen,
streiften sie auf einmal ihre Fesseln ab, und stellten dem
commandirenden Offizier und den wenigen Seesoldaten
frei, ob sie sich gegen sie vertheidigen, oder aber entwaffnet
ans Land gesetzt seyn wollten. Aus Furcht, der Mebrzahl
unterliegen zu müssen, wählten die Soldaten das
Letztere. Nachdem sie ibren Schiffsvorratb verzehrt batten,
stiegen sse bis auf einen einzigen türkischen Sclaven,
welcher schon gegen 10 Jabre bei dieser schlechten Gesellschaft
war, und das Schiff nicht verlassen wollte, ebenfalls
ans Land, machten Straßen und Dörfer unsicher,
und beunruhigten das römische Gebiet nicht wenig, indem
sie sich oft in großen Haufen vor einem Ort oder Kloster
versammelten, und sebr beträchtliche Contributionen von
Geld und Lebensmitteln verlangten, während die andern
in kleinen Abtbeilungen Mord und Straßenraub verübten.
In dieser Zeit erhielt ich nun von einigen meiner
Freunde, die sich während des Sommers und der Aria
cattiva in Tivoli aufhalten wollten, eine Einladung, um