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land, d. h. auf den erstarkten Norddeutschen Bund stützen würde,
um einer endlichen Ueberwältigung durch den Panslavismus zu
entrinnen. Von jeher, in vielen publicistischen Auslassungen,
am ausführlichsten aber in meiner Flugschrift „Preußen und
Oesterreich im Jahr 1866“ welche noch vor dein Ausbruch des
Krieges in demselben Jahr erschien, habe ich das Zusammengehen
Oesterreichs mit Preußen für die Grundbedingung des
innern Wohlseyns und der äußern Sicherheit und Machtentfaltung
der deutschen Race erkannt. Leider aber mußte ich mich
überzeugen, daß eine gute Meinung dieser Art nicht beachtet
wird, und daß meine Worte in den Wind gesprochen waren.
Und auch jetzt noch, welche göttliche Liebe müßte vom Himmel
herabsteigen, um den Groll Oesterreichs gegen Preußen zu versöhnen!
Soviel von dem, was Oesterreich für Deutschland geleistet
und nicht geleistet hat.
Ich enthalte mich, die Vergleichung auch auf die Mittelund
Kleinstaaten auszudehnen, sofern diese immer zu schwach
waren, von sich aus eine Entscheidung, sey es zum Guten oder
zum Schlimmen, herbeiführen zu können. Nur im Gefolge einer
deutschen Großmacht, oder einer auswärtigen Macht, die allein
die Dinge entschied, hatten sie eine untergeordnete Bedeutung.
Jeder einzelne war zu ohnmächtig und unter sich waren sie niemals
einig. Wie viel also der eine oder andere guten Willens
dem Gesammtinteresse Deutschlands aufzuhelfen beflissen war,
oder es im schnöden Bunde mit dem Ausland schädigte, im
Ganzen wurde dadurch nichts geändert. Auch ihre Fortexistenz
haben sie immer nur der Eifersucht der Großmächte zu verdanken
gehabt, denn wenn eine Großmacht sie annectiren wollte,
hinderte es die Eifersucht der andern. Daher auch ihr fortgesetztes
Bemühen, den Schutz der einen oder andern Großmacht
zu gewinnen, vornehmlich durch verwandtschaftliche Bande. Be-