NKußter 106“
NMsenheler Asselges
Mittwoch, 9. Kra# 1012
Aut de ' Kelde. „Du, mir scheint, daß
bei der Kompagne eine neuc Biersendung ein
s ist.“ „Woraus schlicht du das?“
9h Ja der Zahlmrister hat an die Tur geschrie.
: Bin bis 3 Uhr zuruck. Jetz ist aber schon
5 der Bataillonsschreiber gelommen und
hat eine andere St#unde hingelschrieben.
Gewohnseit. „Ahn. Sie aller Landflürm
ler, das tut Ihnen wohl, daß Sie wieder dabheim
im Ganrien herumarbeiten können! Aber
fapperment. was graben Sie denn da unheimlich
Tiefee? Wohl einen Brunnen was?“.
„Nein, nein, nur einen Sprengtrichter zu mei
nem gewohnten Nachmittagschlaschen.““
Guter Vergleich. „Du“, meint im Schut
zengraben der Landwehrmann Aloisl zu sei
nem Nuchbarn, „da schau nauf: Der Flieger
lampf grad uber unde’“- * „, schmunzell der
Nachbar gemutlich, „wie wann's um a Sdweinse:
hal geb’n 11!7“
Fürchterliibe Drohnng. ..Du', jagl
der alte Privatier Schwaibinger #m Wirt,
., donn sag i dir: mit einem Vierersatz mann dn
am End auch nouch anfangen talst. nachher lömmit
dich gleich um einen Slammganersan auch um
ichaungn
Welierberici fur Millwoc, den 9. Mei-Wolkig
bis lunb, zeilweise Regen.
Aus bem ejirsemisblalle.
Belrefl: Zerllörmgahandlungen seindl. Kelegag#langy#t,
Der Rriegeminister hat unter dem 21. April
ds. Is. nachstehende Belanmtmachung erlassen.
Dieselbe wird in Plakalsorm allen Ortspolizeibehörden
zugehen und i# sofort an geeignetem,
Jedermann zugänglichen und gegen die Witter
geschuntem Platze dauernd anzuschlagen.
Die Berölkerung ist anßerdem in ortsüblicher
Weise wiederholt auf die Bekanntmachung hinzuweisen
und ernstlich auf msordern, daß sie die in
gewerblichen Betrieben und in der Landwirl--schaft
beschaftigten Kriegsgefangenen auf das
Scharfire überwacht. Jusbesondere mussen Getreide-,
Lebend- und Futtermittellager besonders
scharf leaufsichtigt werden. Hiebei wird neuerlich
darauf hingewiesen, daß die Beschäfligung
rvon Rriegsgefangenen in Getreidelagern und
Mühlen rerboten ist. ,
Die Ber öllerung gibl sich den Kriegsgesandenen
gegenüber einer viel zul großen Sorglosigleit
hin. An Stelle der weit verbreitelen, durchaus
Uunangebrachten ? sertrauensseligleit muHß ein
gesundes Mißtrauen treten. Die Arbeitgeber
der Kriegsgefangenen, ihre Familienangehörigen
und ihre inländischen Arbeitolräfte müssen
steio im Auge behallen, daß die Kriegsgefangenen,
mogen sie sich noch so harmlos geben,
schließlich immer Feinde sind, deren Interesse
auf unsere Vernichtung gerichtet ist. In mehreren
Fällen sind Brandiistungen durch franzosische
Kriegegesangene sellgesleilt worden. C in nahe-
lienend. dal 0 die Russen in ähnlicher Weise
i orgehen.
Verdächtige Inunuer sind sosort den
Wachmannschaften der Ortepolizeibehorde und
nächsten Gendarmeriestation mitzuteilen u. auch
dem Bezirlsamte zu melden. Unter Umständen
ist (3z. B. bei Betreten auf strasbaren Handlungen
oder Versuchen hiezu) sosort mit Feftnahme
rorzugehen.
Bekaunntmachung.
Es ist einwandsrei nachgewiesen, daß die in
unseren Händen befindlichen Kriegsgefangenen
aus ihrer Heimat dazu angestiftet werden, in
rerbrecherischer Weise landwirtschaftliche und industrielle
Betriebe, Sant und Ernte zu zeritören
oder zu schüdigen und unseren Vieli#tand
zu verseuchen. Die Wiilitärverwaltung hat alle
Vorlehrungen getroffen, um zu verhindern, daß
die Kriegegesangenen aus ihrer Heimat mit den
zu solchen Zmecken dienlichen Milteln versehen
werden.
Immerlin in er nicht ausgeschlossen, daß einzelne
Gegeniande sehon im Besiz der Kriegsgesangenen
sind oder beim Eintressen der Sendungen
der amtlichen Prüsung entgehen. Die
gesamte Bevölkerung muß daher milwirken, die
gentanten Anschlage unserer Feimde zu vereiteln.
Vor allem int cn die Pflicht der Arbeilgeber,
melche Kriegegefangene beschaftigen,
Wachtleulte. die Kriegegesangenen
und ihren
und der.
Verkehr unter einanden standig in ulermochrn,
bie an sie eingehenden Sendungen einer sorgsälligen
Prüsung zu unterziehen und alle ver —
dächtigen Wahrnehmungen ungesäumt der nächsten
Behörde mitzuteilen.
Die abgefeimten Plänc unserer Feinde. müssen
an deutscher Wachsamkeit scheitern, wie ihre
Versuche, uns mit den Waffen niederzuringen,
an deutscher Tapferkeit zerschellen werden.
Gebt Gold für Elsen!
Aur eingelieserte golb. Uhrketten
kommen nächstens eiserne Keten als
Anubdenken bei des Goldanka##fsstelle
zur Ausgabe.
Volksküche Rosenheim
gunsschrt bschl mil Lcn - Guischeinen
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erhältlich.
Es wird gebetcn, allcn schriftlichen
Anfragen auf Jaferatc eine
Fveimarke
einzulegen.
Weternzen- und Kriegerverein
Kosenhel . E V.
minwoch, den Pisss ane
9. Mal 1017,
fruh 8 Ubr. Beteiligung
an dem bl. Seelengottes
dienst für den auf dem
Helde der Ehre gefallenen
Kerrn losepn Böelela
nteroffizierineinem Laner
Stelln. Generalkommando I. B. Armeekorps.
Bekanntmachung.
nn- 1. Miai 1917 ist eine Behkanntmachung Ur.
so.
J.
NR. belreffend Bestandserhebung von Iladel-A.
din “ Kraft getreten.
die Feltanntmachung ist öffenllich angeschlagen und hann
bei den K. Bezirkschmtern und bei den Stadtmaoistraten sowie
bei den Handele- und Handwerkskammern aungeseben werren.
München, den 1. Mai 1917.
3160
Der Kommandierende General:
von der Tann.
Res. Ins. Regt.
Inh des Eis. Nreuzes II. Kl
Die Vorstandschaft.
Aufstellung um ½8 Uhr
vor dem Lahnenquartier
(JInnstraße). 861
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stellt ein, Gellstofft werlie Redenfelden. Su melden bei
Dbermonteur Kowsck.
37#S
Aufforderung!
Derjenige Herr, welcher am Sonntag abend in der Gaslwirlschaft
zum Anau. urtümlich einen fremden Negenschirm milnahm.,
wurd hiermit aufgefordert, denselben in der gleichen Gastwirtschaft
wleder abzugeben.
hannt wurde, erfolgt andernfalls Anzeige.
Da der Betreffende durch mehrere Sisteee l
3
Feldrugssoldsten
Von 1870-71.
Rosenhbeim.
Am Donnerstag den 10. Mai,
1011 vormitlags 0 Uhr, wird an
der Loreito-Kirche dahier die
bl. Stifismesse gelesen, wom
Freunde und Gönner freundlich?
eingelaben werden. Tiforotionen
sind anzuhesten. 3967
nach Rosenheim komme.
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behannt, daß ich lommenden Samstag, den 12. Ula#mit
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