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der Bischof unter Hufkündigung des Untertanenverbandes
dem Großherzog abtrotzen will? Das alles halte
ich aus der innersten Ueberzeugung meines Glaubens
für so falsch, wie die Unterschiebung der hiesigen Bischöfe
als „Gesalbte des herrn“ und „Nachfolger der Apostel“
oder der ehrgeizigen Priester als „Schutzwächter der Ehre
der unbefleckten Braut“ oder der Hffektation eines cuprianischen
Märturertums in dem erzbischöflichen Halast von
Hreiburg. Ich begreife auch nicht, wie der Preuße und
der Hrotestant in Ihrem#Bruder sich mit dem Kuftreten
der Rundschau abfindet, obschon ich doch Ihren Bruder
in beiden Eigenschaften kennen gelernt habe und als Dorbild
ehre."“
Man spürt hier die Seitnähe der Hublikation des vatikanischen
Dogmas von der unbefleckten Empfängnis,
womit ja die völlige Ultramontanisierung der römischen
Kirche einsetzte. 1855 wird Bismarck durch die Bonifaziusfeier
zu folgender Kuslassung veranlaßt 7): „Ich bin
sehr neugierig auf die Bonifaziusfeier; ich finde es ganz
richtig, daß die Evangelischen sie ihrerseits feiern; denn
eigentliche Katholiken waren die deutschen Bonifaz-Thristen
schwerlich in der damaligen Morgenröte des Hapismus.“
Uoch eine Reihe Keußerungen s) seines durch den
politischen Gegensatz gesteigerten konfessionellen Gegensatzes
zu Rom begegnen in den Briefen an Gerlach, den
er offenbar von katholischer Lumpathie zu heilen sich berufen
fühlt; ich lasse sie hintereinander folgen. „Gewiß
ist wohl, daß die Korruption und die römische Kirche eine
große Rolle in Wien spielen. Wer, zwischen Gesterreich