Metadata : Wittelsbachische Regesten.

Heinrich  I  von  NiederBaiern.  1276.  83

 

1276

nov.  11
—  15

dec.  31

1277

ian.  .6

.—  13

—  23

—  29

—  30

fecb.  1

märz  8

apr.  8

x

mai  18
iul,  12

—  15

—  10

1278

apr.  19

—  21°

-

 

Linz

 

Wienne

Hertzogenhalle



in  Steier

in  Wels

Otingen

Altah

Stroubinc

Wienne

incastroSteir

in  Welsa

Izu  Griesbach

Landaw

Griezpach

Vilshoven

|  Ratisbone

Furstencelle

bestätigt  das  testament  des  Ortlieb  von  \Vald.  Reg.  Boic.  4,22.

eisnet  dem  kloster  Gleink  die  demselben  von  Pappo  von  Grunnenburg  bisher  Ichnbar  gewesene
vogtei  und  das  patronatrecht  über  die  kirche  von  Hadershofen.  Kurz  Beitr.  3,356.

Zeuge  Rudolfs  für  Neuburg  bei  Wien  nebst  seinem  bruder  Ludwig.

bestätigt  dem  gotteshaus  Lambach  die  von  den  herzogen  Lupolt  und  Friedrich  von  Ocstreich  erhaltenen
  freiheiten.  Kurz  Beitr.  2,461.—  Mit  jahr,  1276,  also  uns  eigentlich  1275,  doch  deuten
inhalt  und  ausstellort  mehr  hierher.  Letzterer  ist'Hall  bei  Kremsmünster  nach  Pritz  Gesch.
des  Landes  ob  der  Enns  1,309.

nimmt  das  durch  ehrbarkeit  und  gastfreiheit  bei  beschränkten  mitteln  sich  auszeichnende  kloster
Gleink  in  seinen  schutz,  und  bestätigt  demselben  die  von  den  herzogen  Lüpolt  und  Friedrich
von  Ocstreich  erhaltenen  freiheiten.  Kurz  Beitr.  3,357.

nimmt  das  spital  m  Pyrn  im  lande  ob  der  Enns  in  seinen  schutz.  Archiv  für  Oestr.  ‚Geschichtsq.
10,315.  \

[entscheidet  schiedsrichterlich  im  streit  des  Ortlicb  vom  Wald  mit  dem  gotteshaus  Raitenhaslach,

dass  die  verzichtleistungen  über  die  gerichtsbarkeit  aufrecht  bleiben  sollen.  Reg.  Boic.  4,26.  —
Wie  hiermit  eine  andere  beurkundung  des  herzogs  von  demselben  tag  und  ort,  dass  derselbe
Ortlieb  sterbend  verordnet  habe  seine  güter  der  genannten  kirche  zurückzugeben,  iın  Oberbair.
  Archiv  8,403  extr.  (vergl.  aber  auch  vorher  beim  11  nov.  1276),  zusammenhängt,  weiss
ich  nicht.

beurkundet  dass  Otto  sohn  des  Heinrich  von  Ror  dem  Kloster  Ränshoven  ‚einen  zins  von  gütern
bei  Ranshofen  und  Burghausen  übergeben  habe.  Reg.  Boic.  4,26.

beurkundet  dass  Otto  von  Ror  dem  kloster  Ranshofen  wegen  allem  schaden  bürsschaft  geleistet
habe,  der  demselben  wegen  der  seinem  vater  lIeinrich  von  Ror  gew  ährten  begräbniss  crwachsen
  könnte.  Mon.  Boic.  3,340.  |

gestattet  dem  abt  Chunrad  von  Raitenhaslach  iährlich  zwei  talente  salz  (mauthfrei  wie  man  untcrstellen
  muss)  durch  die  ämter  Burghausen  Schärding  und  Linz  zu  führen.  Reg.  Boic.  4,28.

beurkundet  dass  abt  Albin  von  NicderAltaich  die  ihm  lästige  vogtei  zu  Sifchoven  und  Mündreiching
dem  Ulrich  truchsess  von  Eckmühl  abgekauft  habe,  und  übernimmt  nun  selbst  die  unentgeldliche
  handhabung  derselben.  Mon.  Boic.  11,252.  >

bekennt  die  originalprivilegien  der  herzoge  Lupolt  und  Friedrich  von  Ocstreich  über  die  mauthfreiheit
  des  klosters  Metten  geschen  zu  haben,  und  verordnet  dass  solche  in  seinem  district

‚  an  der  Enns  aüfrecht  erhalten  werden.  Mon.  Boic.  11,446.

Zeuge  Rudolfs  für  Freising  in  mehreren  urkk.

tauscht  mit  dem  kloster  Garst  dergestalt  dass  dieses  ihm  sex  virorum  residentias  zum  schutze  scines
  waldes  Gaflenze  überlässt  und  dagegen  einen  hofin  Pusenwanch  erhält.  Kurz  Beitr.  2,561.

entscheidet  einen  streit  zwischen  dem  gotteshaus  Lambach  auf  der  einen,  und  dem  Gundacar  von
Stahremberg  auf  der  andern,  dergestalt  Jass  der  letztere  gegen  eine  geldabfindung  auf  die
“angesprochene  vogtei  über  leute  und  besitzungen  der  ersteren  verzichtet.  Kurz  Beitr.  2,462.

bestätigt  der  pfarr  zu  St.  Gilgen,  dem  Inbruckamte  und  dem  siechenhaus  zu  Passau  die  älteren
bairischen  privilegien  und  die  zollfreiheit.  Reg.  Boic.  4,44.

verzichtet  gegen  iährliche  hundert  pfund  auf  alle  vogteiliche  abgaben  von  den  gütern  und  leuten
des  gotteshauses  NiederAltaich  von  nächstem  martini  während  zweier  iahre.  Mon.  Boic.  11,253.

gebietet  seinem  richter  und  den  andern  mautncrn  in  Linz  die  der  kirche  St.  Egid  zu  Passau  vom
herzog  Liupolt  von  Ocstreich  auf  der  Donau  ertheilten  mauthfreiheiten  nicht  zu  beschweren.
Mon.  Boic.  295,294.

beurkundet  nun  auch  unter  seinem  neuen  siegel  (quia  sigillum  nostri  nominis  mutavimus,  ct  alio,
novo  videlicet,  nunc  utimur)  die  eingerückte  schr  merkwürdige  aufzeichnung  über  dierechte,
welche  ihm  als  einem  vogt  über  die  güter  des  domcapitels  zu  Passau  zustehen  d.  d.  Passau
15  dec.  1262.  (Scheid)  Bibl.  hist.  Gott.  185.  Mon.  Boic.  295,524.

beurkundet  wie  die  zwischen  ihm  und  seinem  bruder  Ludwig  streitig  gewesenen  artikel  nach  dem

“  rath  des  grafen  Friedrich  von  Truhendingen  beigelegt  worden  sind.  (Fischer)  Erbfolgsgesch.

im  lIerz.  Baiern  268  elender  abdruck.

beurkundet  dass  bischof  Peter  von  Passau  seinem  getreuen  \Vinmar  genannt  Frumesel,  um  seiner

kirche  dessen  dienste  zu  sichern,  genannte  güter  auflebzeit  verlichen  habe.  Mon.  Boic.  296,530

‘zum  21  apr.  Reg.  Boic.  4,64  zum  28  apr.—  Das  datum:  feria  quinta  infra  octavam  pasche,  ist

als  innerhalb  der  octave  zu  deuten.

11?