Full text : Bismarck´s Glaube.

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naturam,  sondern  nur  als  contra  oxpectationom,  und  die
Gedanken  seiner  Referendararbeit  7)  sind  ihm  stets  gegenwärtig
  geblieben:  Eigentlich  ist  alles  in  der  Erfahrungswelt
wunderbar;  nur  unsere  Gedankenlosigkeit  läßt  uns  vieles
als  gewöhnlich  erscheinen,  was  im  Grunde  ebenso  wunderbar
  d.  h.  von  Gottes  Weisheit  und  spezieller  Dorsehung
bewirkt  ist  wie  das  Seltsame,  das  uns  auffällt.  So  nimmt
Bismarck  denn  eine  gewisse  Mittelstellung  ein  zwischen
dem  naiven  Wunderglauben  und  der  vernünftigen  Wunderscheu.
  hilosophisch-naturwissenschaftlich  ist  sein  Wunderbegriff
  nicht  orientiert,  auch  nicht  gesichert.

In  seinem  Drivat=  und  SLamilienleben
gestattet  unserem  helden  sein  ins  Einzelne  gehender  Dorsehungs=
  und  Wunderglaube  eine  ungemein  weitgehende
Inanspruchnahme  Gottes  für  seine  persönlichen  Anliegen.
Die  Briefe  an  seine  Srau  sind  fast  auf  jeder  Seite  Zeugen
eines  selbstverständlichen  Gebetsverkehrs  mit  dem
sorgenden  Dater  im  bhimmel.  Kllerdings  fehlen  uns  die
Beweise  für  die  Jortdauer  desselben  während  der  schweren
ministeriellen  Krisen  und  nach  der  Entlassung.  Kber  es  ist
doch  untunlich,  an  der  Kufrichtigkeit  so  immer  wiederholter
zeugnisse  zu  zweifeln,  wie  sie  im  folgenden  gesammelt  sind.

An  die  Braut  schreibt  er  750);  „Im  ganzen  wird  der
Weg,  den  Gott  mich  geführt  hat,  doch  wohl  der  beste  für
mich  gewesen  sein,  ..  es  macht  sich  dann  stets  die  Ueberzeugung
  geltend,  daß  der  Mensch  sein  Elück  vergeblich
sucht,  solange  er  es  außer  sich  sucht.  .  In  allem  Sottes
Segen  genug,  wenn  wir  verständig  sind,  so  daß  wir  noch
vielen  Leuten  Gutes  tun  können.  .  doch,  Phomme  propose,