Aus der vaterländischen Geschichte.
259. Ans Daterland. bon Frlebrich von Schiller.
Fss Daterland, ans teure. schließ dich an,
Das halte fest mit deinem ganzen herzen!
hier sind die starken Wurzein deiner Kraft;
Dort in der fremden Welt stehst du allein,
Ein schwankes Kohr, das jeder Sturm zerknickt.
260. Im altgermanischen Gau.
Von Falk, Gberold und Rother.
1. Die Heimbehr eines Germanenjünglings.
s war vor vielen, vielen Jahren. Hab's nicht selbst erlebt, was
ich euch erzähle. Müßte ein steinaltes Männlein sein — hundert
Jahre? Nein, viele hundert Jahre alt. In jener grauen Vorzeit
sah unser Vaterland ganz anders aus als heute. Soweit das Auge
reichte, Wald, nichts als Wald, und durch den Wald sauste kein
Dampfwagen, zog sich keine breite Straße; nur schmale schlechte
Fußwege schlängelten sich hindurch.
Auf solchem Pfade schritt einst ein Kräftiger junger Krieger dahin.
Eine wollene Jache bedechte die Brust und eine lange Hose
die Beine, nur die Arme waren nacht und bloß. Um die Hüften
Loeirbuch für Cberklassen. D. 28