Volltext : Erläuterungen des Atlas zur Geschichte der sächsischen Länder.

HN.
en  die  Nodermuͤndung  geht,  ist  eine  uralte  Gränztezeichnung,  vitllricht  zwischen
den  Gebitien  der  Hermurr  uren  und  Semnonen.  Der  polhschener  Ser  (Glon-Weli,
  Lommatsch)  ist  eine  gebeiligte  Stämte  serdischen  Getttedienstes.  —  Die
MKark  erweiterie  sich  baid  uͤber  dit  it  Rachbargaut  Risani  und  Churizi;  alle  Gaue
waren  Pan  —  Herr)  gelheilt;  die
Sudpanicen  des  meißner  Anues  werdden  nech  zu  Aupfürst  Augusts  Zetiten
e#wähnt.

Zur  Vertheidigung,  —F—  Zuslucht  im  Kriege,  wie  als  Standpunkie  zu
weiterm  Eroberungen  wurden  von  den  Deulschen  (est  auf  serbischen  Anlagen)
Durgwarten  gegründet,  *  unter  tinem  dem  Markgrosen  untergebenen  Burggrasen
  standen  und  Anlaß  zur  Gründung  der  Staͤdte  gaden  Ven  ihnen  sind  in
den  ältesten  Zeiten  schen  genannt  die  zu  Meißen,  Debna,  Doben  (bei  Grimma),
Sehle  (1000),  Leitnig:  aus  den  zwei  ersten  und  zwei  lerten  bilreten  sich  dann
die  lange  noch  destebenden  Bursgrasschaften;  außerdem  nech:  Pesterwik,
Biesnit  (107  1.),  Costebaute,  Jadel,  Wo  (Weitzig  bei  Drekden  oder  Ober
Wartha  7  10  71.),  Beri  (ors.),  Hieschstein  (1005.),  Schatsenberg  (von  König
Heinrich  I.  angeletzt),  Jehren  (1003.),  Seußliy  (1205.);  weiter  im  Innern  laein:
  Oslerland  (bei  Pschab,  schen  148l.  wüst);  Debeln  (Stoupitzterg,  1240
k#rstert),  Rochlig  und  Wurzen  an  der  Mulee,  Kriebstein  (ein  neuer  Ausbau
1282.)  an  der  Zschepau.  Im  Süren,  als  Schud  oder  Naubburgen:  Hohnslein
(12338.),  Wildenstein  (1200,  eine  den  grötzten  Theit  der  süchsischen  Schweiz  um  ·
lassende  Herrschaft),  Winterstein  (auf  dem  Winterberge,  1442.  von  den  Lausitdern
els  Raubschioß  zerflön),  Eilienstein  (s.  oden),  Königstein,  Liebehal  i  Residenz
Heimiche  des  Erlauchten,  1258,  63,  60,  09),  Wehlen  (  Residenz  vesselten  1371.,
72.),  kohmen  (II/80;  Chlumen),  Dohné  (hot  2107.  köhmische  Besatzung),  Belanitz
  (Pillnig,  1319  meißnisch),  Nathen  (11683  vom  Kurfünft  Ernst  erobert).

Der  Anban  des  Landes  hat  jedenfalls  sedr  früh  schon  flatt  gefunden.
Ein  so  reges  Leben,  wie  diese  vielen  Burgen  vorausseden,  kann  nicht  ohne  Ackerban
  bestehen.  Gewiß  haben  die  Wenden  sich  darum  Verdienste  erworbm.  In
der  deutschen  Zeit  haben  vorzüglich  die  Bienhümer,  Stisicr  und  KAllster  die  Kultur
  des  Bodens  sehr  gesärden.  Durch  die  Gründung  des  Klosters  Altzelle
bei  Nossen  (1162.),  welches  geer  Husen  Land  erbielt,  wird  die  obere  Muldengegend
  angebaut  und  deren  Exsreichthum  entdeckt:  Bergbau  in  Christiansder
und  Kusie  (kosnis);  dort  erhebt  sich  dalr  (11109)  die  sreie  Bergstart  Frriberg.
Nun  wird's  im  rWut-  Mitiquidiwald-  (Erszebirge)  immer  und  lich.
ter.  Nachher  kam  ich  200),  Schorf.
kenberg  (1223;  von  in  Hussiem  1180.  verschöm),  *8  ¶220)  aus.
Dle  schon  Gras  Benne  v.  Woltenbutg  als  meisner  Bischof  (loss.—I66.)