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geworden waren, und auch Louvet seine kleine Sackpistole als
seine letzte Hülfe ansah, so blieb Pethion immer eben derselbe.
Guadet war der leichtsinnigste, unbedachtsamste junge Meusch,
dessen Murh und Hoffnungen bloß im Blute lagen, und der
eben so wenig sicher geleitet werden konnte, als er selbst zu
leiten im Stande war. Barbaroux, ein junger Mann von
28 Jahren, dick und fett wie ein 40jähriger, von sehr entschlossener
und gesetzter Tapferkeit; aber die Weiber! Louvet
endlich, ein wahrer Romanenkopf, der, wie man aus dieser
Schrift sieht, Alles übertrieb, und seinen Gegnern Proiekte
zuschrieb, an die sie nie gedacht haben konnten. Will er uns
doch hier bereden, Verlust und Wiedereroberung von Toulon
sep ein verabredetes Spiel zwischen England und der Bergpartie
gewesen! Daß Brissot aber ein heimlicher, tückischer
Mann gewesen sey, der durchaus nicht den freien Muth einer
eignen Ausführung hatte, ilt bekannt. Unmoͤglich konnte also
eine Partie, deren Chefs sich so ungleich waren, und die sich
weder in ihren eigenen Planen, noch in den Manen ihrer
Feinde zusammen verstand, eine Rotte so entschlossener und
oft selbst aus Furcht rasch handelnder Bbsewichter, als die
Maratisten waren, überwältigen, und man sieht auch aus
Louvets Erzählung, daß jene von der letzten Katastrophe, in
der sie erlagen, wie Träumende üöberfallen worden sind. Gewöhnsich
heißt es die Revolution vom 51. Mai; vielleicht
richriger, die vom 2. Juni, denn erst dieser Tag hat ganz
entschieden, und noch in jener kritischen Nacht vom 30. auf
den 34. haben die Maratisteu nicht gesiegt. Damals zog die
Sektion de la Butte-des-Moulins, die es mit den Girondisten
hielt, vollig schlachrferrig im Palais-Royal auf, und
lagerte sich dort wie eim Heer, das nur noch ein letztes
Signal erwartet. Auch zeigten sich fünf andere Sektionen
voͤllig bereit, sie im Kampf zu unterstützen. So sehr aber