98 Goettingen. Universitäts - Bibliothek
fügungen der hannoverschen Regierung an Gesner, litterarische
Angelegenheiten betreffend, 12. Juli und 27. März 1756. B1.185
J. M. Gesner an Gerh. van Swieten “Mercatu vernali Lips. 1747’
und Bl.149f. @. van Swieten an Gesner, Vindobonae 2. Aug. 1747
und 20. Jan. 1748, betreffend Gesner’s Absicht, seinen Thesaurus ling.
lat. dem Kaiser zu widmen.
Bl. 189--191 Briefe betreffend die Geschichte Göttingens im
7 Jährigen Kriege. 189 (Franz Aug. Alb.) Xavier, Herzog zu
Sachsen, “de camp d’Essebeck ce 28 aout 1760’ und (V. F.) Due
de Broglio “au quartier general ce 4. Sept. 1760’, 189b (E.) Prince
de Croy et de Solre “d’Elershausen le 2. Sept. 1760’, sämtlich an
die Göttinger Professoren. 190 Brigadegencral Dagieu an Gesner,
Münden 27. Sept.; 190 und 190b Gesner an Dagieu, Gött. 2. und
21. Nov. 1760. 191 Gesner an Herzog Xavier (1761).
Bl.192—208 Briefwechsel über die Bearbeitung und Herausgabe
der Hollmann’schen Chronik, von Bl.197 an Originale. 1931.
(Chr. G.) Heyne an Hollmann, Gött. 4., 12., 14. Febr. 1785, 2. Juni
1787. 196 (Hollmann), über die Quellen seiner Darstellung,
Gött. 20. Nov. 1784. 197 verschiedene Fragen Heyne’s mit Hollmann’s
Antworten am Rande. 199 Hollmann an Heyne, Gött.
4. Febr. 1784 (muss heissen 1785); eine Abschrift hiervon ist Bl.192.
201—206 fünf Zettel von Hollmann an Heyne 12. Febr. 1785 bis
1. Juni 1787. 207 und 209 Joh. Beekmann (an Heyne), der erste
Gött. 8. Sept. 1787. Dazwischen BIl.195 ein Stück einer lat. Rede,
wohl Gesner’s.
1837 von Oberbibliothekar J. D. Reuss geschenkt.
Hist. 1it.83 LAÄIU-+ 1565 gezählte Seiten verschiedenen
Formats, in Fol. gebunden. 1710— 1737.
Akten und Briefe über die Gründung und erste Einrichtung
der Universität Göttingen, besonders 1733—1735. Es sind die
Handakten (. A. v. Münchhausen's, an den fast alle Briefe und Gutachten
gerichtet sind und für den offenbar auch die kürzeren Notizen
bestimmt waren, welche, von zwei Händen geschrieben, sich durch
den ganzen Band hinziehen und zwei hannoversche Regierungsbeamte
zu Verfassern zu haben scheinen. Das planvolle, bis in die kleinsten
Einzelheiten zielbewusste Vorgehen Münchhausen’s bei der Gründung
der Universität Göttingen wird dureh diese reiche Sammlung in das
klarste Licht gerückt. Man sicht, wie reiflich selbst die unbedeutendsten
Punkte der Organisation vorher von ihm überlegt wurden und wie
sehr er bestrebt war, durch Gedankenaustausch mit kundigen Zeitgenossen,
besonders Just. Henn. Böhmer in Halle, G. D. Strube und
C. W. Goetten in Hildesheim, sowie J. L. Mosheim in Helmstedt, das
Richtige zn finden und dann durchzusetzen. Ein beträchtlicher
Theil der Sammlung ist gedruckt bei E. F. Rössler, Die Gründung
der Univ. Göttingen, Gött. 1855. Derselbe handelt über sie S.XIH
seiner Vorrede.
Der eigentlichen Sammlung geht S.I—LXHI ein ziemlich genauer
alphabetischer Index voraus.
S.1 F.H. Reimers an M., Lüneburg, 16. Apr. 1733, Buchhändlersache.
5—17 Wie eine Academie Electorale.. anzurichten.. Stolberg