Metadata : Weltkrieg und Gottesreich.

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Zeitgenossen,  nüchtern  und  genial  wie  in  allen  andern
Stücken,  den  Gedanken  des  Wachstums,  der  Entwickelung
  und  der  Gesetzmäßigkeit  geltend  gemacht.
Das  Senfkorn  des  Gottesreichs  ist  in  den  Erdgarten
gesät:  Jesus  selbst  ist  das  Senfkorn,
das  unscheinbare.  Aber  es  wird  wachsen  und
die  Erde  überschatten,  und  alle  Nationen  werden  in
seinem  Schatten  genesen  von  ihrer  tausendfältigen
Not.  Das  Wachstum  geht  aber  nicht  vor  sich  in  dem
Tempo,  das  den  ungeduldigen  Menschen  beliebt,  —
in  dem  Tempo  vielmehr,  das  Gott  gefällt.

Art  und  Mission  des  Gottesreichs.
Darüber  erleuchtet  uns  vor  andern  Worten  das  Gleichnis
  vom  Sauerteig:  Zunächst  ganz  unansehnlich  von
Gestalt  hat  das  Gottesreich  doch  die  gewaltigste  Weltmission.
  Wie  eine  Handvoll  Sauerteig,  von  der
fleißigen  Hand  einer  knetenden  Hausfrau  hineingemengt,
  einen  ganzen  Backtrog  voll  Brotteig  durchdringt,
  durchsäuert,  verwandelt,  so  wird  das  Gottesreich,
  das  in  der  unscheinbaren  Gestalt  eines  Rabbi
und  seines  Werks  in  diese  Welt  bineingetreten,  die
Welt  nach  und  nach  ganz  durchdringen  und  nach  der
Ahnlichkeit  Zesu  umgestalten.

In  GEleichnissen  und  Lehrreden  hat  Jesus  dem
Gottesreich  die  Mission  zugedacht,  den  ganzen  Jammer
dieser  Welt,  Armut  und  Sünde,  Not  und  Krankheit,
Cod  und  Teufel  zu  überwinden.  Es  wird  die  Welt
aus  einem  Jammertal  in  ein  Freudenland  verwandeln,
wo  die  Menschen,  all  ihres  Jammers  ledig,  an  Gottes
Batertisch  des  Lebens  froh  werden.

Die  sittliche  Art  des  Gottesreichs
und  diemenschliche  Mitwirkung.  Zesus,
in  innigster  Verbindung  stehend  mit  der  Wirklichkeit