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Rosenheimer Anzeiger
L Samstag, D. Januar 1910.
Senowerrssche Nachrichten.
würzburg, 7. Jan. In Geroda bei Brückberg
brach ein Großfeuer aus. Es vernichtete
drei gefüllte Scheunen mit den Nebengebäuden
und den tausend Jahre alten Kirchturm; die
Kirche wurde gerettet.
Känchener Neulptelten.
München, 7. Jan. Zwei Söhne des Oberlokomotioführers
Sommerer spielten heute voarO
mittag in der elterlichen Wohnung in der
Donnersbergerstraße mit einem geladenen Revolver,
der sich plötzlich entlud. Der jüngere
der beiden Knaben, der acht Jahre alte Rudolph
Sommerer, wurde in die Schläfe getroffen.
Er wurde in schwer verletztem Zustande
in die Thirurgische Klinik gebracht. An
seinem Aufkommen wird Geweisel.
Künchen. 7. Jan. Eine schwere Bluttat
ereignete sich in der vergangenen Nacht vor
einem Gasthaus an der Schwanthalerstraße. Ein
23 jähriger Taglöhner erwartete dort die in
dem Gasthaus angestellte 21 jährige Kellnerin
Marie Wirmann, die er schon seit längerer Zeit
mit Liebesanträgen verfolgte. Nachdem die
Wirmann den Taglöhner abermals abgewiesen
hatte, versetzte dieser dem Mädchen mit einem
seitstehenden Messer einen lebensgefährlichen
Stich in die Herzgegend. Der Täter konnte
später festgenommen werden.
Baneriches Oberiand
g Aibling, 7. Jan. Im nahen Dorfe
hatte ein etwas ängstlicher Schuhmacher-Hine
sein gesamtes Vermögen, hestehend aus
3700 Mk. in Wertpapieren und Depositenscheinen
Münchener Banken in einer Altarnische
der dortigen Kapelle sorgsam versiedt. Als
Christabend erschien und die Russen noch nicht
kamen, schied der wackere Meister aus dem
Leben und hinterließ seinen Verwandten u. a.
auch einen Zettel, worauf Ort, Größe und
Geschichte des verborgenen Schatzes genau verzeichnet
war. Als man aber an der angegebenen
Stelle schleunigst nachsah, war das ganze Geld
bis auf den Rest von 200 Mk. vollständig verschwunden.
Wahrscheinlich haben es die —
fe gefressen. — Also“ berichten Münchener
Cokuatnachrichken.
Rosenhelm, 8. Jan.
Auf dem Felde der Ehre gefallen:
Johann Frank, Pfarrmesnerssohn von Eggstätt,
Landwehrmann im Juf.-Leib-Rgt.; Alois
Hofmann, Bauerssohn zum Mecsner in Mühlberg
(Traunstein), Res. im 3. Inf.-Rgt.; Michael
Pirchmooser zum Breitenmich! aus Landl-Thiersee,
gestorben auf dem serbischen Kriegsschauplat;
Unterjäger Josef Hepperger, Hausmeister
beim Gastwirt Andrä Ruppreckter in
Landl- Thiersee, gefallen in Galizien, früher
Vergfuhrer im Kaisertal (Lepperger ist das 14.
Todesopfer der Gemeinde Landl-Thiersec, welche
damit mehr als zehn Prozent der Eingerückten
verloren hat,).
Das Eiserne Kreuz. Mit dem Eisernen
Kreuz wurden serner ausgezeichnet: Fahnenträger
Mar Huber aus Prien, Unteroffizier
im 1. Res.-Juf.Rgt., früher in Bernau, Inhaber
der Südwestafrika-Medaille; Bürgermeister
Stollreither von Bad Tölz, Oberleutnant
beim 15. Inf.-Rgt.
Unsere Toten. Nach den vom Ersatz-Bataillon
des Res.-Inf.- gts. Nr. 1 anher gelangten
Mitteilungen sind der Hilfsmontcur
Peter Lechner und der Zuschneider Friedrich
Franz Kleinschmidt, ersterer am 11. November
bei St. Laurent, letzterer am 19. Dezember
1914 in Biache den Tod fürs Vaterland gestorben.
Aus Feldpostbriefen, welche Rosenbeimer
Krieger nach Hause schreiben, geht die
in der letzten Zeit bedeutend gestiegene An-Kriffslust
der Franzosen und Engländer hervor.
Es wird berichtet von einer unglaublich
großen Munitionsverschwendung der französischen
Artillerie, von täglich und stündlich zu
regelmäßigen Zeiten sich wiederholenden Beschiefungen
der deutschen Stellungen und von
Angriffsgefechten und Durchbruchsversuchen der
Feinde auf der ganzen Linie. Sehr tröstlich ist
dabei für uns, daß diese lebhaft heführlen Atklionen
fast ganz erfolglos sind, daß sie aber
dem Feind die größten Opfer kosten. In den
Briefen heißt es wörtlich: „Wenn die Franhosen
nur recht oft und tüchtig angreifen, dann
werden sie bald besiegt sein.“ Weniger Erfreuliches
melden die Briefe von der deprimierenden
Wirkung der seinerzeitigen Rosenheimer
Falschmeldung über das angebliche Verhalten
von Nosenheimer Damen den französischen Gefangenen
in Großkarolinenfeld gegenüber. Beschämung
und Niederzeschlageobeit hatte sie für
die Rosenheimer, weicke an der Front seehen,
im Gefolge. Unwahrheiten schreiten schnellen
vorwärts, als Berichtigungen ihnen folgen
lönnen. (3.)
Ein Neujahrsgruß aus franzöfsi.
scher Gefangenschaft. Von Herrn Hans
Reff, welcher seit Wochen Kriegsgefangener in
Momtbrifon im Loire-Departement ist erhielten
wir heute eine vom 13. Dex datierte, mit dem
Poststempel vom 1 0 bene Postkarte,
auf der es heißt schon in Erfahrung
gebracht * zwer befinde ich mich
hier in französischer Gefantenschaft, die ich hier
mit mehreren Kumeraden aus Rosenheim und
Umgebung teile. Gott sei Dank sind wir alle
gesund und den Umständen entforechend geht es
uns gut. Die Freiheit allerung., welche die Gefangenen
in Deutschland haben, ist uns leider
nicht gegeben. Wünsche nen recht fröhliche
Weihnach tsfeiertage und eit recht gutes neues
Jahr, was ich auch der gesemtin Nosenheimer
Bevöllerung und allen Vereiren wünsche.“ Diese
Wünscke erwidern wir hiemit bestens und freuen
uns mit Herrn Neff auf ei baldiges Wiederehen.
In japanischer *i genschaft. Wie
früher schon berichtet, sind mei Söhne unserer
Stadt, welche zu den Helden von Tsingtau gehören,
i in jopanische Gefangeichaft geraten. Der
eine ist der Seesolhat Peter. Huber, Sohn der
Lokomotioheizers-- u# Hausbesitzerseheleute
Huber, äußere Mün uersirahe 27. der andere
ist ein Sohn des Suh macheimeisters Kastner.
Beide find in jap.nischer Gefangenschaft, wie
aus Briefen herronet, welche lic an ihre Angehörigen
gesandt aben. Huber creibt vom
Truppenübungsp'. Kurume in Japan unter
dem 17. Novemb.: „Seit vier Monaten schon.
wartet Ihr woh’ vergebens auf ein Lebenszeichen
von eurempeter, doch es ist Krieg. Daß
ich durchgekommen bin, beweisen meine Zeilen.
Ueber die Tsingtaer Ereignisse kann ich euch
nichts mitteilen (ds wißt ihr ja aus den Zeitungen),
denn wirsind hier kriegsgefangen. Es
geht uns hier so veit ganz gut, da wir doch
als Europäer bebndelt werden. Das Essen
ist nach unserer At. Unter Kälte haben wir
hier vorläusig unt zu leiden. Die Schlafgelegenheit
gebt, in Federbett ist es allerdings
nickt. Löhnun bekommen wir keine, aber
wir erhalten alles, we für unseren Lebensunterhalt
gebraucht wird. Der Japaner braucht auch
nicht mit dem Chinsen verglichen zu werden;
diesem ist er weit voaus in Bezug auf Reinlickkeit
und bei allen hustigen Einrichtungen, die
ich bis #jeht kennen geernt habe. Also schlecht geht
es uns in der japaiischen Gefangenschaft nicht.
Bei der Belagerung bin ich unverletzt geblieben.“
Huber stand bei der 1. Komp. des dritten
See-Bat. Wie der Sohn des Schuhmachermeisters
Kastner schrebt, ist er in Fukuoka, einer
9größeren Stadt JHans am Meere, in Gefangenschaft;
die Behardlung sei eine den deutschen
Helden würdige. Zwei Brüder des tapferen
Seeoldaten stehen etenfalls seit Kriegsbeginn im
Felde, und zwar auf dem westlichen Kriegsschauplatz..
Auch der Sesoldat Stocker von der Masckinen-Kanonen-Abeilung
befindet sich in japanischer
Gefangenscheft in Kurume. Er ist ein
Nesse des Herrn Deitisten Held und teilte jeinen
Angehörigen ebenfals mit, daß er noch gesund
und munter ist.
Die meuen Kriegsbrotbestimmungen.
Die von uns bereits veröffentlichte Verordnung
des Vundesrates vom 5. Januar, die
am 15. Januar in Kraft treten soll (ür Bayern
kommt noch eine Vollzugsvorschrift) ist darauf
zurückzuführen, daß die früher erlassenen Verordnungen
zur Einschränkung des Weizenmehlverbrauchs
und zur Streckung der Getreidevorräte
nicht den erwarteten Erfolg hatten. Dieneue
Bundesratvverordnung bringt für das
Bäckergewerbe eine große Umwälzung im ganzen
Produktionswesen, und besonders sch wer mag
dies von den kleineren Geschäften, die vorwiegend
mit der Erzeugung von Frühstücksbrot
ihre Existenz fristeten, gerade in der jetzigen
Zeit empfunden werden. Ein Trost mag darin
gelcgen sein, daß sich alle Betriebe ohne Unterschied
der Verordnung anzupassen haben, daß
keine Ausnahmen gemacht und auch teine Ausnahmen
erwartet werden. Schon aus der Erkenntnis
der Notwendigkeit derartiger Mahnahmen
und aus patriotischem Pflichtgefühl darf
erwartet werden, daß die Bäcker das schwere
Opfer auf sich nehmen werden, daß aber auch
das Publikum in verständnisvoller Weise diese
Maßnahmen als im Interesse der Volksernährung
als unumgänglich notwendig anerkennen
wird. Es können jetzt die feineren Weißbrote
nicht mehr hergestellt werden, was aber für die
rationelle Volksernährung nur von Vorteil sein
dürfte. Der Begriff Kuchen hat insoferne eine
Einschränkung erfahren, als nach dem Wortlaut
der Bundesratsverordnung alle feineren Hefengebäcke
wie Kränze, Schnecken, Zöpfe, Butterbörnchen,
Zuckerbrote usw. nicht als Kuchen an-#Auschen
sind. Die Abschaffung der Nachtarbeit
äckereien, Konditoreien und Hotelbäkbereien
hat zur Folge, daß frisches Gebäck
mit Einführung der neuen Verordnung zum
Frühstück nicht mehr zu haben ist, wodurch für
die ganze Zubereitung von Klein-Weißbrot eine
andere Grundlage geschaffen werden muß. Am
besten wäre es wohl, wenn die Bäcker lelbst
sich dahin einigen würden, ein Einheitsbrot herzustellen,
wozu ja in den Vorschriften über die
Einheitsmehle schon die Vorbedingungen gegeben
sind. Es ist zu erwarten, daß sich das Publikum
unter Würdigung der gegebenen Verhältnisse
olne Unterschied des Ranges und Standes und
der Vermögeneverbältnise mit einem solchen
Einheitsbrot abfinden wird.
Der Gabelsberger Stenographen.
perein Rosenheim hielt in seinem Vereins-
lokale Gasthaus Wendl seine 31. Jahresversammlung
ab. Der 1. Vorstand, Herr Kgl.
Seminarlehrer Niklas, richtete herkliche Begrü
ßungsworte an die in ver stattlichen Zahl vor
31 Damen und Herren erschienenen Kunstbeflis
senen. Seine weiteren Worte standen unter
dem Eindruck des Krieges; zur Bekräftigune
seines Wunsches „auf glückliche Heimlehr dei
unter die Kriegsfahne berusenen 15 Vereins
mitglieder und auf daß Gott, der Herr übe:
die Geschicke der Menschen, jeden Einzelnen uni
unser liebes herrliches Vaterland beschütze“, er
hoben sich die Anwesenden von ihren Sitzen
Die erhebende Stimmung wurde weiter erhöh
durch die Ueberreichung einer Ehrenurkunde nebisilbernem
Vereinsabzeicken an Herrn Buch
druckereibesitzer Franz Späth dahier, der in 25
jähriger treuer Mitgliedschaft und 14 jährige
eifriger Mitarbeit als Ausschußmitglied für di
Gabelsbergersche Kunst und den Verein sich ve
dient gemacht hat. Sichtlich erfreut dankte re
Späth und widmete dem Verein und dem sei
24 langen Jahren an dessen Spitze stehende
sehr verdienten Vorstande, Heren Kgl. Seminar
lehrer Niklas, ein beifällig ausgenommene:
Hoch. Nach dem von Herrn Schriftführer Rott
müller über die Vereinstätigkeit im abgelaufe
nen Jahre erstatteten Bericht besteht der Verein
zurzeit aus 4 Ehren= und 73 ordentlichen Mitgliedern
und verlor im Oktober dieses Jahrer
durch den Tod seinen eifrigen Bücherwart un:
langjähriges Mitglied Herrn Lagerhausbuck
halter Karl Staber, dem allzeit ein ehrende
Andenken gesichert ist. Zu jetziger Kriegs#i
besuchen den Anfängerkurs 31, den —
dungskurs 32 und den Saßtürzungskurs 8 Da
men und Herren, sohin insgesamt 71 Teilneb
mer. Von 18 Teilnehmern des Vereinswett
schreibens am 5. Juni v. J. konnten 17 mi
Preisen ausgezeichnet werden, desgleichen 2 Ver
einsmitglieder für ihre Leistungen beim Kreis
verbandswettschreiben am 7. Juni in Weilheim.
Die Vereinsbücherei zählt zurzeit 380 Bände.
Der von Herrn“ Kassier Stürminger erstattete
Kassabericht ließ an Einnahmen 1172.88 Ml.,
an Ausgaben 935.44 Mk. ersehen. Den beiden.
Berickterstattern wurde Dank und dem Kassier
auch Entlastung zuteil. Beschlossen wurde, aus
der Vereinskasse 100 Mk. dem Ortsausschuß
zur Fürsorgetätigkeit für die Angehörigen der
PLeiegsteilaehmer zu überreichen. Hierauf sprach
Herr Kaufmann Eugen Maier in ehrenden Worten
der gesamten Vereinsleitung für ihre
Mühewaltung herzlichen Dank aus. Ebenso fand
Herrn Maiers Vorschlag, die bisherige Vorseits
beifällige Zustimmung. Die Gewählten,
Vorstand Niklas, Schriftführer Rottmüller,
Kassier Stürminger und Zeisitzer Späth und
Bensegger nahmen ihre Ehrenämter wieder an.
Die Wahl eines Bückerwartes an Stelle des
verstorbenen Herrn Staber wurde für später.
versckoben. Sodann wurde einstimmig die Versendung
von iebesstaben an die im Felde steheuden
Mitglieder beschlossen.
Verhaftungen. Eine Dienstmagd von
Niederböring wurde wegen Diebstahls und Betrugs
feslgenommen. — Ein Hilfsmontcur aus
Weiheim in Württemberg wurde wegen Bannbruchs
festgenommen.
Der Weltkrieg.
Letzte Telegramme bis 3 Uhr nachm.
WITB. Großes Hauptgquartier, 8.
Jan., vormittags. Amtlich.
Der andauernde Regen sumpft das Gelände
in Flandern mehr und mehr ein, so daß die Operationen
stark behindert werden.
Oesilich Reims versuchten die Franzosen heute
nacht, uns einen Vorgraben zu entreißen. Durch
einen sofort angesetzten Gegenangriff wurden
sie aus ihren Stellungen zurückgeworsen und
verloren 50 Gefangene an uns.
In der Mitte und im Ostteil der Argonnen
machten unsere Truppen weitere Fortschritte.
Ein nächtlicher französischer Angriff gegen
unsere Stellungen am Buchenkopf südlich Diedolshausen
wurde abgewiesen. Weitere Angrisse
der Franzosen auf die Höhe wesilich Sennheim
brachen in unserem Artillerieseuer zusammen.
Wir machten zwei Ofsfiziere und hundert
Mann zu Gefangenen. Um die Ortschaft Oberburnhaupt
südlich Sennheim wird noch gekämpft.
Auch im Osten herrschte ungünstige Witterung.
An der ostpreußischen Grenze und im
nördlichen Polen änderte sich nichts.
Oestlich Rawka schritt unser Angriff fort.
1600 Russen wurden gefangen und 5 Maschinengewehre
erbeutet
Auf dem östlichen Pilica-Ufer fanden nur
Artilleriekämpfe statt.
Oberste Heeresleitung.
Vomwestlichen Kriegsschauplatz.
Berlin, 3. Jan. Deutsche Flieger zeigten
sich über Strazele und Hazebrouk, ebenso über
Armentieres, wo Bomben im Bahnhof epploa
dierlen. Bei dem wenige Stunden späler cinrichtet
wird,
standschaft ohne weiteres wiederzuwählen, all.
saenden Artilleriefeuer wurden mehrere Häu—
ser stark beschädigt. Bei Verdun wurdeneinige.
Kor von deutschen Fliegern bombardiert. (.,
Von der belgischen Grenge.
Amsterdam, 8. Jan. Die „Times“ medet
von der belgischen Gren#: Forikahrend:
Schnee= und Regenfälle haben dem' Kaupf zui
Ten den Schützengräben seil einigen ––
o gut wie unmöglich gemacht. Auf 1/1.##
Seiten müßte man sich darauf beschrernn. öi-Laufgräben
so wasserdicht wie mogtich u
hen. Nur die Artillerie bleibe den ganien 25
bei der Arbeit. (3.)
Das französische Parlament.
Genf, 8. Jan. Der Beweggrund der r
en Opposition gegen die Wiedere: z
esfkqnzosischenParlanientgiski)-.
orJatekpellationeniiberdie ’Ikai re.
iner großen Zahl von Generalen. ##
efürwortete rückhaltslos einen
es Parlaments. (.3.)
Neue Opfer der englischen Minen.
Christiania, 8. Jan. Die Minen an
der norwegischen Küste sch einen Opier geĩordert
u haben. Drei überfältige Dampfer : .
ür perloren. (3.)
Zur Kriegslage im Oen.
Amsterdam, 8. Jan. Der Kor
zes „Daily Telegraph“ dralie#t
urg: Bei Betracktung der (dein
mmer wieder die große eer ’-«
verden, die Deutschland Ruß land 1c1
mfolge seiner größeren Mctili
um eine Folge der s#ategischen #
So lange der Feind On= und
und Ungarn besitzt, lann er feine Tr
einer Front zur anderen mit solche#r z5%
eit wersen, daß selbi der heruhn
Marsch der Russen nicht dagegen a.,
#ann. Nur so lassen sich die Lr#
)
àu?d
erklären.
Verlorene russische Aercl#une.
WIB. Basel, 8. Jan. Die „B
richten“ berichten: Nack, der „Nu:
sind bei den Kämpfen bei Lo#:
10 russische Aeroplane vericren e,
Die russischen
Pol
Verumür ——-
en.
Amsterdam, 83. Jan. Der T.
meldet aus London: Wie aus
hat das Duma
die ganze Gegend in Polen z:Wiher LSn
Warschau besichtigt und daruber ein
veröffentlicht. Darnach ist beind
verwüstet. Was durch die
stört wurde, ist geplünder:. ##f
Schaden davongelommen. rur
rung hat deshalb strenge Ma- re
(trussischen) Plünderer eratrise
die bei Sciernevice ein Schioß «
den siehenden Fuße erscked#en
ist an 30 Stellen Feue *½
Schlosser in Wenvoien ..
viele Bauernhöre in Tnn —
delt. (.3.)
Unwetter auf de
plauenu.
Wien, 8. Jan. Dar anhauen .
und die fortwahrenden Reg
ganzen polnischen und galiplatz
in ein Meer von Kor
jegliche Bewegung hemmt. IS
ganzen Linie von der Weickkel !
Paß hält tagsüber an. —-#
sind schneefrei. Ueber ihre H. 4 :-lideJiitbached.k..i»n-:j-.s:
beworriijeiikauiiirhts
TITel-el,deriiichrei-iisii:-ständenjegliche-is-qe.1.icr.kcts:.-..:Z«
EineneiiecfsciisixxiciExz·
BiidapefiswiTerdixc
etfianekde5.l,s.s·i.i *
In harter und bzäher Arl
umfassende V borbereitungen
fensive in Serbien.
dierende der Sudarmee
sich rasch die Her#zen alt u
herzog besichtgt unerm «
iicksledciiLniieriior.-,I-...::«"
Mann. Er häit strennb
rüstung rollftändig ii
Letzle Ta#iseer
Schweres Unglück auf der Neum#ei:r
Untergrundlahn.
Kopenhagen, 8. Jan. n r**
Tidende“ kringt folgende M. idan :in
morgen ereignete sich auf der eier n
grundbahn ein furchtbares l#i
Haltestelle, die sich am Kreu ud
Brodway und der 59. Streer borfin
aus bisher unbekannter Uri##
Der gesamte Verkehr auf der 1# -.:::..-::
murde augenblicklich mum Ztoden gerra..—
die Explosion entstand an e##een #icudes
Tunnels Feuer und mehrere Maern #un
ten ein. Ein Zug, der sick in der ½2=Erplosion
befand, war dicht besenk. rrt Unn
fang des Unglucks ist noch nicht beiannt.
Der ee S.
.—
Wetterbericht für Samstag. den 9. Jaunnar:
1 Unbeständig; weitere Niederschlahe.