Philos.1—3 127
Turcas) 7 Dist.; vgl. Leuthinger’s Commentarii III, 14. Dann 7 Hex.
über 1504.
Bl.139 Von hier an enthält die Sammlung wesentlich Theologisches;
besonders häufig sind lat. oder deutsche Entwürfe zu Predigten oder
Abhandlungen mit Citirung der Belegstellen; solche Citate enthalten
gleich Bl.139— 141. Bl.142 2 Psalmen in Distichen. Bl.144
bis 165 Entwürfe und Citate; (Bl.145 “Eximius doctor Eckius in suis
sermonibus’); dazwischen Bl.146 “Exoreismus und Catheeismus das
ist das der Kindtlin (?) gesegnet wordt wider den Teufel’. Bl.146
wird von den Sünden gesprochen, welche navem (humanam) onerant
und geschlossen ‘vide Keyserspergium et libellum nostrum’.
Bl.147 "Audivi Kaiserspergium predicantem sub illo themate’.
Bl.161 ‘De utraque specie coenae dominicae’; entschieden dafür
(geschrieben von der 3. Hand). Bl.163 und 164 (von der 1. Hand)
Vorrede zu einem Buche, das gegen Luther gerichtet war und einem
Fürsten dedieirt wird; diese Vorrede greift Luther scharf, doch ohne
Schmähungen an; sie scheint vor Luthers Heirath geschrieben, da
es nur heisst “Coelibatum omnem aufert et consecratis deo sacerdotibus
infoelicia connubia permittit’.
Bl.166—169 In epistolam ad Thessal. 1. Bl.170— 185 Entwürfe
über verschiedene Themata; B1.185b wird Luther de peccato originali
erwähnt; Bl.188 De utraque specie.
B1.190—193 Über (7) abusus (in Luthers Sinn). Bl.194 Aus
Cicero gegen Catilina.
B1.195—209 Uber die einzelnen Theile des menschlichen Körpers
und deren Krankheiten. Dann ein Brief aus Wittenberg “Non te
clam est, optime Georgi, quod cum Berlinii essemus’; gegrüsst wird
ein Matthias und ein Georg Lu... Dann latein. Redewendungen.
B1.210—212 Leges Romanae mit Inhaltsangabe. Bl.213 “Dialogus
per interrogandi ac respondendi modum compositus pueros in fidei
sinceritate suceinctum instituturus. Magister. Discipulus. Quaero
quid es’.
Am Deckel angeklebt war ein Almanach Wittenmbergense von
1554. Darauf steht geschrieben “Anno 15512 (so) primam lauream
corone suscepi'.
Philos.3 16Bl. zu 19:14em. von verschiedenen
Händen des 15. Jahrh.
Sammelhandschrift: Bl.1 Vier Distichen “Terra domus non est
animis accomoda nostris’. Bl.1b Zeichnung einer Mandoline.
Niederd. Gedicht, 14 Zeilen “Den morgen wen ock upsta Dre gode
lof dat (?) eck en fa’, ein kräftiger Morgensegen. Bl.2 Alphabet
in Winkel- und Quadratschrift (vgl. Avc-Lallement, Das Deutsche
Gaunertlium IV, 1862, S.11) mit Einleitung "Ad evitandum multiplices
mercatorum errores’, worin “Apulleius’ als Erfinder genannt wird.
Bl.2b—4a Philosophisches: de qualitate, de oppositione, de conversione,
de aequipollentia. Bl.4b: 24 Distichen "Contra mendicat..
Jure dedit’ (aus der Fabula Taneredi von Philippus Beroaldus).
Bl.5—7 Tischzucht: 28 Dist. "Mensae doctrmam da nobis diseere
Christe’ bis “Et tibi mandati’; Otto (Commentarii p.195) hat aus
der Giessener Hft no.64 20 Verse mehr ecdruckt.