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d) auf das Verhältuis zwischen solchen Handarbeitern,
welche sich zu bestimmten land= oder
forstwirtschaftlichen Arbeiten,“ wie z. B. Erntearbeiten
auf Acker und Wiesle, Meliorationsarbeiten,
Holzschlagen usw. verdungen haben,
und dem Arbeitsgeber oder den von ihm bestellten
Aufsehern.
1 Als dienstberechtigt ist auch ein Gemeindevorsteher angesehen
worden, der die Arbeiten für die Anlage des Brunnens des Gemeindeschulhauses
anzuordnen und zu vergeben hatte, KG. DJgZ.
1896 S. 387.
Der Begriff „Instleute“ trifft nicht zu, wenn die gewählte
Wohnung nicht in einem dem Dienstherrn gehörigen oder auf dem
Gute befindlichen Gebäude sich befindet, vielmehr eine außerhalb
des Gutes belegene Mietswohnung ist, Ihrb. 12 S. 212, KG. G##.
39 S. 381. Dagegen schließt, wenn dem Arbeiter vom Gutsherrn
vertraglich eine Wohnung in den auf dem Gut befindlichen Gebäuden
versprochen und beim Dienstantritt auch gewährt ist, eine vorübergehende
spätere Unterbringung des Arbeiters durch den Dienstherrn
in einer Wohnung, die sich weder in einem diesem gehörigen
noch in einem auf dem Gute gelegenen Gebäude befindet, die
Strafbarkeit nicht aus, Ihrb. 35 C S. 50. Die Hofmänner (Hofmeister)
in Ost- und Westpreußen gehören zu den Instleuten, OVG.
Verw Bl. 26 S. 446.
* §D 2 stellt die daselbst bezeichneten Dienstleute nicht allgemein,
sondern nur hinsichtlich der Anwendbarkeit des § 1 dem
Gesinde gleich; seine Anwendung setzt stets einen zwischen dem
Tagelöhner und dem Gutsherrn oder dessen Stellvertreter geschlossenen
Dienst= oder Arbeitsvertrag voraus, Ihrb. 12 S. 213,
Or. GA. 13 S. 511, vgl. auch § 1 A6.
Gewährung einer Wohnung liegt auch dann vor, wenn der
ländliche Arbeiter für die ihm gewährten Wohnräume eine geringe
Miete bezahlt, Ihrb. 5 S. 374. Die Annahme zur Bewirtschaftung
erfordert nicht direkte Dienste für das Landgut, sondern es genügen
auch Dienste, welche indirekt im Interesse der Landwirtschaft er-