Volltext : Gesetzes- und Verordnungs-Blatt für das Großherzogtum Baden. Jahrgang 1911. (43)

XI.  185

Hierauf  wurde  die  Gegenliste  von  der  Wahlkommission  unterzeichnet  und  zu  den  Akten
genommen;  endlich  wurde  das  Protokoll  verlesen,  für  richtig  befunden  und  unterzeichnet
N.,  Bürgermeister,
N.,  Gemeinderat

ls  s"en.
J.,  Gemeinderat  als  Urkundspersone

.

N.  N.,  Ratschreiber.

Beschluß.

1.  Sind  die  Gewählten,  soweit  nicht  schon  geschehen,  mit  der  Aufforderung  von  der
Wahl  in  Kenntnis  zu  setzen,  etwaige  Ablehnungsgründe  binnen  acht  Tagen  dem
Gemeinderat  vorzutragen.

Ist  das  Wahlergebnis  bekannt  zu  machen  mit  dem  Bemerken,  daß  die  Wahlakten
von  der  Bekanntmachung  an  binnen  acht  Tagen  zu  jedes  Wahlberechtigten  Einsicht
im  Wahllokal  aufliegen  und  etwaige  Einsprachen  oder  Beschwerden  innerhalb  derselben
Frist  bei  dem  Bürgermeisteramt  oder  dem  Bezirksamt  schriftlich  oder  mündlich  zu
Protokoll  mit  sofortiger  Bezeichnung  der  Beweismittel  angebracht  werden  müssen.

N.  N.,  Bürgermeister.

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Anmerkung.  Nach  Ablauf  der  Einsprachefrist  oder  Erledigung  der  Einsprachen  ist  in  einem  Nachtrag  vom  Bürgermeister
  und  Ratschreiber  zu  beurkunden,  daß  die  Vernichtung  der  unbeanstandeten  Wahlzettel  stattgefunden  hat  (&  16  der
Wahlordnung).

Druck  und  Verlag  von  Malsch  &  Vogel  in  Karlsruhe.