Aummer 260
.——— M—.
D##enstäg, 10. Aovem̃ber 7917
Die Russenfseindschaft in Persien.
W'IB. Konsbantinopel, 8. Nov. Lant
rerjischen Blätlermeldungen quälen die Russen
die Bevöllerung in Urmia auf jede Art und
Weise. Die Russen zerschnitten die Telegraphenkrähte
zwischen Urmia und Salmas. Das religiose
Oberhaupt von Kiazim erließ einen Fotva,
in welchem er zum Kriege gegen Rußland aufrust.
Die Russen tun ihr möglichstes, um die
Verbreitung des Fotva zu verhindern. ie
Kurden haben den russenfreundlichen Häuptling
von Symko angegriffen, belagerten und
erstürmten die Stadt Targevar. Die persische
Negierung hat den russenfreundlichen Gouverneur
von Urmia abgeseht.
Japanund Englandgegen
Nordamerika.
Tolio, 8. Nov. Die „Frakf. 3tg.“ meldet
über die Schweiz aus Tolio: Die gesamte
japanische Presse aller Parteifärbungen, einschließlich
den offiziösen Blattes „Hodschi“, beginnt
eine Erörterung über die Möglichkeit
eines Konfliltes mit den Vereinigten Staaten
von Amerika wegen der Besehung der deutschen
Inselgruppen, des Bismarckarchivels und
der Mariannen, die der offiziöse Verteidiger
negen der Japan durch den Panamakanal
drohenden Gesahren für notwendig erllärt. Für
diesen Standpunlt fordert er auch die engiische
Unterstützung.
DTie Spannung zwischen China und
Japan.
Tolio, 7. Nov. Japanische Truppen besetzten
das Gebiet zwischen der Meeresküste von
Schantung und der Sladt Tsinanfu. Die jaranische
Regierung begründete in einer Antnmornote
an China die Besehzung der Stadt
Iiinansu mil der Sympathie der Stadtbewoh-#uer
für Deutschland. (3.)
Frauksurt a. M., 8. Nov. Die „Franljurter
Zeilung“ meldelt aus Petersburg: Nach
Eanjormationen des „Nietsch“ aus der chinesiiren
Gesandinhaft ist in dem Konflikt zwischen
ehina und Japan wegen der Besetzung der
Stadt Tsinanfu, die China in seiner Proleslnote
al## Herausforderung bezeichnet, eine Verschärsung
eingetreten.
China gegen Rußland.
IANH. Wien, 8. Nov. Die Korrespondenz
Rundschau meldet über Konstantinopel: Das
Verhältnis zwischen Rußland und China gej.altet
jich immer ungünstiger. Die russische Regierung
hat in Peling wegen angeblicher chinesischer
Truppenverstärlungen in den Grenzgebielen
und antirussischer Kundgebungen in chinesischen
Städten angefragt. Die chinesische Negierung
habe auf diese Anfrage in entschieden ablehnendem
Tone geantwortet und bemerll, daß das
srinkslige Verhalten Rußlands und des nachweislich
mit diesem verbündeten Japan, sowie
lie von bziden Staalen genährte Agitation in
ehina alle Vorsichts= und Abwehrmaßregeln
der Regiz#rung rechtserligen. Die chinesische Regierung
habe auch die Getreideaussuhr nach
russischen Gebieten untersagt. Die Behörden
Eie eben gehort haben.=„Woher
wußten Sie, daß das Armband
mein Gigemum ist?
„Ich sah es an Ihrem Handgelenk, als Sie
mir den Wim reichten.“
„So glauben Sie also, daß ich den Mann
getötet daben ?“
„Das ist eine Sache, die mich nichts angeht.
Und cs wäre mir lieb, wenn ich nichts
darüber zu hören brauchte. Aber ich wiederhole
Ihnen, daß mich das Gesicht des Mannes
unablassig verfolgt. Der Mann hat in Potesci
nach mir gefragt, und es unterliegt für mich
keinem Zweifel, daß er nur um meinetwillen
dorthin gekommen war. Jehzt ist er tot, und
das, was er mir etwa zu sagen wünschte, ist
mit ihm begraben. Sie werden begreifen, daß
ich wenigstens zu erfahren wünsche, wer er war.“
J uko blies ein paar dicke Nauchwollen
aus senier Zigarette und schwieg. Aber
als ich nun, empört über seine Gleichgültigkeit,
von meinem Siue auffprang, sagte er in bescwichtigendem
T
„Bleiben Sie en junger **is bleiben
Sie sigen! Und hören Sie endlich auf, die
Sache wie ein hochtragisches Eniuch zu behandeln.
Der Mensch, dessen Leiche man unter
den Klippen von Potesci Gefunden bet- ist eine
lolche Autregung wirklich nicht
gzelebt wie ein Hund, und darume roar es nur
nd der ! daß er auch wie ein Hund getorbe
. ist also wahr, daß S
„Qewiß!" JIch habe gar Finen Grund,
Ihnen ein Hehl daraus zu machen, daß ich
inn von den Klippen hinabgestürzt habe. Es
abt gewiß lästige Insekten, die man zertritt,
haben demzufolge die Ausfuhr nach Charbin
gesperrt. Die millärischen Vorbereitungen
Chinas gelten als vollendel. Co heißt, daß
die chinesische Regierung —hunmehr sowohl #in
Pelersburg als auch in Tolio entscheidende
Schritte zu unternehmen gedenke.
Der Buren-Ausstand.
Pretoria, 8. Nov. Dewet rüdte am 29.
Oktober in Vrede im Freistaat ein. Er bewichnete
den Einsall in Südweslafrila als einen
scigen Alt und eine Ränberei. Dewet sagle
in einer Nede: Einige Freunde rieten mir, elwas
länger zu warten, bis England stirlere
Schläge erhalten habe, aber es ist unter meiner
und meines Volles Würde, einem toten Hund
einen Fußtritt zu geben. Ich hasse die Lügen,
die beständig verbreitet werden, daß Tausende
von Australiern, Kanadiern und Indiern gesandt
werden lönnen, um gegen uns zu lämpsen.
Woher will England sie nehmen? England
hat genug zu tun, um seine eigenen Schlachten
zu schlagen! Ich gehe nach Marwitz, wo
ich Wassen und Munition erhalten werde. Wir
gehen von dort nach Pretoria, um die britische
Flagge herunterzuholen und eine freie sudasti.
kanische Republil zu prollamieren.
Amsterdam, 8. Nov. „Nicuw van den
Dag“ meldet aus Johannisburg vom 7. Nov.:
Rebellen, die durch Regierungstruppen verfolgt
uurden, sind in den Oranjefreistaat eingefallen.
Feneral Beyers scheint sich bei ihnen zu befindein.
Sie haben die Brüle über den Jandilih
bei Birginia zerstört. Die Truppen Deweks
haben an verschiedenen Stellen die Eisenbahnen
nach dem Freistaat zerstört. Nach allen Berichten
steht der ganze ebemalige Oranjefreiaat
bereits im Aufruhr und desgleichen der
größte Teil des ehemaligen Transoaal. In
LKapstadt herrscht großze Bestürzung. Die Zensur
in London unterdrütt die schimmiten Nachrichten.
(Z.)
Deutscher Sieg in Südafeito.
Rotterdam, 8. Nov. Der „Nieuwe Noterdamsche
Courrant“ veröffentlich einen Wlief
seines Korrespondenten in Johannesbaurg vom
8. Oll., worin es heißt, daß zwei Schwatronen
des 1. Regiments berittener Tapschußen
den Deutschen in die Hände sielen, nachdem
ine Munition verschossen und ihre Kononcn
unbrauchbar gemacht worden waren. Die Englunder
und Afrikaner hißten die wein Flagge.
Der Oberst Grant siel verwundet in die Härde
der Deutschen. Zwei Schwadronen wurden rom
eiigl. Hauptquartier abgesandt, wurden adbe'
ron den Deutschen unter heftigem Maichinen.
gewehrfeuer genommen und gaben den Veriuch
auf, nachdem sie einige Verluste erlitten halicn.
.#
Die bayerischen Versuffsiste n.
münchen, 8. Nor.
Aus der Verlustliste Nr. 45 tragen wir
noch folgendes nach: Prigade-Ertatz Bataillon
Nr. 2 in München und Pailan: Vom
21. Aug. bis 19. Sept.: NRese rois. Fricdrich
Dengler aus Endorf, vermißt: Reservist Hein-2
durenngerront nnchnen daß er zu dieser Gattung
gehö
„Er war ein menichliches Wesen, HerrOberst!“
„Ah, war darum doch nichts Besseres,
als ein giftiges Qewürm. Jedes nützliche Tier
int in meinen Augen hundertmal wertvoller, als
eine menschliche Kreatur von dieser Sorte."“
„Da ich ihn nicht gekannt habe, kann ich
nicht widersprechen. Aber ich meine doch, daß
Sie nicht zum Richter und am allerwenigsten
zum Henker bestellt waren. Sie haben ihn in
der Dunkelheit getötet. Und Sie wisten schon
verzeihen. wenn ich solche Tat für eine Tat
der Fisbeit hal
r Oberft wandte den Kopf. Erst jetzt
gewahete ich, dab er eine Art von VNeroln
um den Hals
„ 1 es #. interessiert, es zu hören,“
sagte er mit mehr Ruhe, als ich sie in Erwideung,
einer solchen Anklage erwartet hatte,
„jo will ich Ihnen zwetteilen- daß ich nicht der
Agareiser gewesen bin. Wäre ich in meinen
Handlun en etwas bedenklicher gewesen, so
würden Sie möglicherweise meinen Leichnam
statt des seinigen dort unten am Slrande gefunden
haben. Ich war
flinker als er, und meine Behendigkeit bereitete
unserem Freunde das whicsal, das er mir zu-Vedacht
hatte. Das ist a “
„Sie handelten in sens Notwehr? — Das
ist allerdings etwas andercs.“
„Ich glaube nicht, daß man der Sache diesen
Namen geben darf. Möglicherweise hätte ich
mich seiner au ch aus etwas gelindere Art erwehren
und hauch eine Flucht ermöglichen können.
Aber es schien mir zweckmäßiger, kürzer und
oründlicher zu Werke zu gehen.“
wenn sie einem vor die Fübe laufen. Uund Sie
Sagen Sie mir, wer er war.“
rich Limmer aus Niedertaufkirchen, Bez. Amt
Mühldorf, vermißt; Reservist Seb. Sperl aus
Endorf, vermißl.
Taulch, am 2). Aug.: Res. Leonh. H#ndoschell
auo Farrach, BA. Walserburg, verm.;
Res. Alois Neumaier aus Mühloorf, verwundet.
Die Verlustliste Nr. 47 umfaßt das 5. Reserve-Infanteriereginient
Ludwigshafen, das 2.
Pionierbataillon Srener und di cl. Reserve-Pionierkompagnie
des 2. Pionierbataillon:
Speyer und weist 995 Namen auf: ktot 146.
schwer verwundet 79. leicht verwundet 168, verwundet
258, vermißt 330 und gefangen 14.
Davon tresfen auf unsere Gegend folgende
Verluste:
5. Nes. Juf. Reg. in Ludwigehafen: Monlauban
vom 27. 50. Sept.: Res. Jos . Brechler
aus GGrabenstätt, tot; Res. Matthias Nutzmoser
aus Thalheim, leicht verwunoet.
2. Pionierbataillon in Speyer: Maire, am
22. Aug.: Hauplmann und Kompagniecef Al.
Knörzer aus Wasierburg., leicht verwunde!l,
Bein.
Berschledeue Nachrichten.
Straßsburg, 8. Nov. Nachdem wegen der
Kriegs- und (Gren#lage jeil nahezu einem Vierleliahr
de Länten der Kirchengloten eingestellt
war, in das Verbot ab heute in den Bezirken
östlich der Linie Jabern-Moleheim-Schlettsladt
aufgehoben worden.
Straßflurg l. E., 8. Nov. In einem Mumnitionsdepot
am Wasserturm ereignete sich gejletn
abend ein schweret Unglücksfall durch das
unvorsichtige Einsehen eines Kastens, in dem
sich einige vom Gesechtofelde zurückgesandte Zünder
und Zünderteile befanden. Es entstand eine
heftige Explosion, durch welche ein Oberseuerwerken,
der die Aufsicht führle, und ein Arbeiter
getötet und zwei andere Arbeiter schwer verletzt
wurden.
RMüncheuer Neuigkeilen.
tlünchen, 8. Nov. Die in München und
Oberbanern verhafteten Englänoer sind heute
nachmittag mit dem um 5 Uhr 12 Min. über
Ingolstart-Nürnberg abgehenden Personenzug
unter militärischer Bewachung nach Ruhleben
bei Berlin abtransportiert worden, nachdem sie
im Polizeigesangenenwagen vom Polizeidirek-=lionsgebäude
zum Hauptvahnbof verbracht worden
waren.
Bewerlsches Hberiand.
Traunstein, 8. Nov. Sirney Sonnino, der
jelht an Sielle Marquis di San Giulianos ila
lienischer Minister des Auswärtigen is,, hat
nahe verwandtschaftliche Beriehungen zu Deutschland
Seine Schwesier Alice, die wiedervermählte
Generalin Gibeni, ist die Wilwe des
jriheren banyerischen Gefanbten am Quirinal
Frhrn. Rudolf v. Tautphocus. Sie besitzt heute
noch das Schloß Marquartstein im Chiemgau,
wo sie mit ihren italienischen Verwandien und
der banerischen Fami. ie Tautphoeus jeden Sommer
weilt. In diesem Kreis weilt auch Sonnin?
ojt und gern.
Tegernsce, 8. Nov. Alstander v. Jswolsly,
Veruf: Russischer Staatsminister und Hauplmacher
des derzeitigen Weltlrieges, zuletzt in
Rotlach, nun unbelannten
Doch abermals schürielte der Oberst den
Kopf.
„Es ist beiser für Sie,
erjahren viel besser, mein junger Frenns“!
Ich fühlte, mie die Cutrunung mir das
Blut heiß in die Wangen stenzen ließ.
„Herr Oberst,“ sagte ich init einem Nachdruck,
der ihn nicht an der Cnnshait Otet meiner
Worte zweifeln lassen konnte, „dien Angelegenheit
scheint mir denn doch um vieies ernster, als
Sie sie zu nehmen belieben. Ich weiß in der
Tat nicht, was Sie zu der Annahme berechligen
könnte, daß ich geneigt sei, mich durch Still.
schweigen zu Ihrem Mitschuldigen zu machen.
Ich besiche jezt mi aller Cutschiedenheit darauf,
den Namen des Ermordeten zu erfahren.“
„Sie lind nur deshalb nach Bukarest gekommen?“"
„Ich habe Ihnen bereits ertlärt, weshalb
ich ##ee din. Zedensaus habe ich diese
Reise nicht gemacht, um mich von Ihnen wie
ein Kind behandeln zu lassen
Wieder ließ der Oberst ein paar Sekunden
verstreichen, bevor er mir Antwort gab. Und
dann klang seine Stimme ebenso überlegen
ruhig wie zuvor.
„Aber wie sollte ich Sie anders behandeln.
da Sie sich doch wie ein Kind benehmen?
Oder glauben Sie, daß Sie miich ungestraft
hätten einen Feigling nennen dürfen, wenn ich
ie hicht für ein großes Kind hielte?“
ch fühlte in der Tat etwas wie Beschämung
bei der Erinnerung an das unbedachte
Wort, das ich mir vorhin hatte entschlupfen
lassen. Denn in gan) Rumämn:en war rielleicht
keines Menschen Unerschrockenheit so bergehoch
über jeden Zweisel erhaben, als die des Obersten
Joan Sutzko, delsen Brusft neben anderen nur
daß Sie es nicht
Aufenthalts, und
Margaretha v. IJswoleky, Russische Staatsministerogatlin,
gleichfallo unbekannten Aufentlalls,
werden in offentlicher Zustellung zu einer
erhandlung am Kgl. Amtogerichte Tegernfee
ens Donnerstag, den 17. Dember geladen.
Grund der Ladung ist eine Forderungsklage,
gestellt von einer Neihe von Oeschäftsleuten
von Tegernsee, Rottach und Egern. „Ueberrascht
durch den Weltlrieg“ vergaßen Iswolsky
mit Frau die Begleichung der Schuster-, Schlos
ser-, Schreiner-, Glaser-, Tapezierer, Gärtnerund
Uhrmacher-Rechnungen. Die Milchsfrau ist
um den Betrag der gelieserten Milch vorläufig
geschädigt, der Installaleur mußie „umeinsunn"“
hie Einrichtung liesern, das hicen und zu anderen
Zwecken benbtigte Wasser blieb unbez3ahlt:;
solen der Buchsenmacher uno ein Optiker sind
Cläubiger der Russischen Staatsministersehegatien.
Zum guten Glück mußte das Paar die
oräfliche Milla zurücklassen, so daß eine zwangevollstredung
hinreichend Aussicht auf Erfolg
hiben dürfte.
Cekalnachrichten.
Rosenheim, 9.
Auf dem Felde der Ehre gefallen:
Ttartin Weindl aus Gunetsberg (Miesbach),
Landwehrmann beim I. Iuf. Rgl.; Johann
Schmid aus Trannstein.
Noobrr.
Das Eiserne Kreuz wurde fernet verlichen
an: Georg Pichl, Buürgermeiitersjohn
von Umratshausen; Hans 4# Langschartner, Sohn
des Herrn Michael! Langschartner in Muhldorf;
Mar Siebenläs, Vizefeldwebel bei der Masoinengewehrtompanie
des Infanterie-Leib-Re-Kiments,
Sohn des ebe: naligen Sleuerverwal-=lers
Sirbenls in Mühlrorf, nunmehr in Weillieim;
Josef Oberbolzer, Gesreiter im Ii-.
Leibregiment, Bruber des HH. Expolitus Sberbolzer
auf Petersberg.
Aus nicktbayerischen Verlustlisten.
Preußische Verlufilit ite Nr. 70: Ins.
MAgt. Nr. 607: Unteroffiiter d. NRes. Nüolaus
C Sberech ner aus Holztirchen, vermißt; Inf. Rat.
Nr. 72, Gesceeiter Josef Schweiger aus Grafing,
lci 4% verwundct. Preuwche Verlustline Nr. 71:
Inf. Rgt.Nr. 99 in Zabern: Res. Johann Fcir
aus Antwort, schwer verwundet. Sächsische Ver
r slline Nr. 30: Inf.-Rgt. Nr. 179 in Leip##ig:
Neservist Josef Kloiler ans Unterolloren. BA.
Ebersberg, leicht verwunde:. Marineverlustliste
Nr. Seesoldal Seberg, genannt Billig,
aus Neunlirchen, Bu. Miesbach, tol.
Feloposlisendungen. #om 1). bis einsc.ießlich
21. November werden wieder Feldprostbriese
nach dei Feloheere im Gewichte von
250 500 Gramm i#ngelassen. Die Gebühr
leträgt 20 Pig.
Unter den Heldeu von Tiingtau besinden
sich auch zwei Sohne unferer Stladt. Der
eine il ein Sohn des Schuhmachermeisters Kie
mens Kastner in der Riederstraße, der als Freiwilliger
bei der Matrosfen-Artillerie dient, der
andere ist ein Sohn des Heizerd Huber in Furstätt
und steht beim Seebatoe on. Präienin
haben beide die flrmischen Tage gut uberlet
Ocsterreichischer und #ungarischer
La ndsiurm. In Beantworliung zählreicher
- sei an dieser Stelie folgendes milgeleilt.:
Fur die in Baye#n sich aufhaltenden
Angehörigen der nichtgedienien dflerreichtschen
und ungariichen Landilurmes der Geburts Jahrnänge
1877 bis einschließlich 18-1 wird seiner
eil eine spe ielle Verfugung uber die Neu.
kur persontus
zeichnungen ameh die N
Aber dieses Geeühl der
mich doch nicht, zu erwide
Aus druck war
ahferlent brrbetenen Ausl#r
ichn
znu: 170 Maderie
*
Uielleicht unpassend
gewähll: aber Sie werden nicht beitreiten
wollen, Herr Obersl, daß jener Mann kein
Ihnen ebendüruger Gegner war. Er war offenbar
schwach und binsautg. Und er konnte einem
Manne von Ihrer Konstitmtion kaum mebr
Widerstand entgegensetzen, als ein Knabe.“
„Ich iagte Ihnen ja schon, daß ich ihn
getötet habe wie ein Iniekt, das man zertritt,
ohne sich der Ungleichben der Krafte zu ichamen.
Ich bin nicht blurdürfüg, und das Leben eines
Menschen hat in zieinen Augen sicherlich keinen
geringeren Wert, als in n Ihrigen. Aber
wenn hier in diesem Zummmee zwanzig Subscke
von der Art jenes Mannes wären, und wenn ich
eine Moglichkeit hätie, sie alle miteinander
vom Erdvoden zu vertilgen, so würde ich mich,
bei meiner Ehre, keinen Augenblick bedenken.
es zu tun. Darum lassen Sie mich Ihnen noch
einmal frenndschafklii raten: Verbannen Sie
diese Affäre aus Ihren Gedanten! Nebmen
Sie an, alles sei nur cin Traum Gewesen. und
kehren Sie nach Poteci zuruck. um der Dinge
zu warten, die da tmmen werden. Es duriten
sich nämlich innerhalb der nachsten vierundzwanzig
Stunden Veröänderungen in Ibrem
Leben vollziehen, die für Sie zansendmot wichniger
und bedeutsamer sind, als die Angelegen.
heit, die Sie heute böchttüverslaffgerwene nach
Eulateit aeführt hat
wollen mur also wirklich nichts sagen?
— 5“ #on in der quälenden Ungewihheit
bleiben über die Person dieses Menschen und
über die Absichten, die ihn bestimmt hatten.
„Der