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teidigungsstellung, die Barrikade an der Straße nach Metz zu
besetzen. Es wurde in den Nächten schon bitter kalt, besonders
gegen Morgen, die Tage waren sonnig und schön. Am Abend
vorher hatte Plappeville dem Kommandeur unseres II. Bataillons
und seinem Stabe einen Schreck eingejagt. Es war
streng verboten, des Abends in der nach dem Feinde zu liegende
Seite des Dorfes Licht zu zeigen oder im Freien Feuer anzubrennen.
Die Ordonnanzen des II. Bataillons hatten sich jedoch
in ihrer Weisheit an diesem Befehl nicht gekehrt und in dichter
Nähe des Hauses an einem mächtigen, weitleuchtenden Feuer
sich ihre Abendmahlzeit zubereitet. Dies war den Herren auf
Plappeville zu verlockend gewesen, und sie hatten diese Unvorsichtigkeit
mit einer Granate geahndet, die mit großer Präzision
in unmittelbarer Nähe des Feuers in die Erde schlug und
krepierte, aber ohne jemand zu verwunden. Der ganze Stab
war dadurch etwas nervös geworden, am meisten aber der
Doktor, derselbe, dem schon am 29. ein Gruß von Plappeville
vom Pferde geholfen hatte. Als ich noch vor Morgengrauen
an meiner Barrikade fror, sah ich auf der Chaussee eine dunkle,
in eine Decke gewickelte Gestalt promenieren, die sich auf Anrufen
als besagter Doktor zu erkennen gab. Als ich mein
Erstaunen über den frühen Spaziergang äußerte, antwortete
er sehr deprimiert, er könne nicht schlafen und wolle sich Bewegung
machen. Im Laufe des Gespräches entpuppte sich jedoch
der wahre Grund. Der Schreck vom vorigen Abend
wirkte noch nach; er glaubte sicher, Plappeville würde bei
Tagesanbruch die Kanonade vom gestrigen Abend fortsetzen und
das Stabsquartier in den Grund schießen. Da hatte er für
besser gehalten, sich rechtzeitig zu salvieren. Ich war boshaft
genug, ihn in seiner Ansicht zu bestärken und seine Nervosität
dadurch erheblich zu vermehren.
Am 6. mittags rückte ich in die Stellung der 2. Kompanie
und hatte eine starke Feldwache von 85 Mann an einem
Verhau in erster Linie, das Soutien in Baracken dahinter. Die
Nacht verging ruhig. Ich selbst war fast während der ganzen
Nacht, die hell und kalt war, vorn bei der Feldwache und den
Posten gewesen, aber keine Patrouille war auf den Feind gestoßen
mit Ausnahme einer, die im Morgengrauen bei dem