Bumme J60.
Mittwoch, 8. 19016
türlich nie erlassenen Aufruf des Kaisers zu
arbeiten, hat das Regiment also nicht zum
Siege geführt.
Esde des Schützengrabenkrieges?
Von neutralen Blättern wird der Kampf
vor Verdun als der wichtigste Vorgang seit der
Marne-Schlacht bezeichnet. Die französische Zeitung
„Liberte“ gibt sogar der Ansicht Ausdruck,
daß die Schlacht bei Verdun wohl geeignet
sei, dem Schütengrabenkrieg ein Ende
zu machen und an die Stelle des Stellungslampfes
wieder den Bewegungskrieg zu setzen.
Aus dieser Aeußerung ergibt sich am besten, mit
welcher Unruhe die Franzosen trotz der von ihrer
Presse zur Schau getragenen heuchlerischen
Cleichgültigleit die Vorgänge vor Verdun betrachten.
Der Schützengrabenkrieg begann bekanntlich
am 14. September 1914, nach der
Schlacht an der Marne. Auf beiden Seiten
begann man die Front zu besestigen und fast
unangreifbar zu gestalten. Es bildete sich ein
neues, bisher unbekanntes Kriegsleben heraus,
dessen Inhalt aus Kämpfen und Befestigungsarbeiten
bestand, in deren Kunst sich die Heere
von Tag zu Tag vervolliommneten. Innerhalb
der Gräben entstanden lleine Festungen als
Kunstuerle einer neuartigen Befestigungsmethode.
In vielen Reihen hintereinander wurden
die Gräben gezogen, um den zurückweichenden
Truppen in neuen, fertigen Gräben Schutz
zu gewähren. So klieb die Lage während
18 Monate und konnte trog mancher Erfolge
auf der einen oder anderen Seite nicht entscheidend
geändert werden.
Die fünf großen Offensiven, welche Joffre
im Verlkauf des Schützengrabenkrieges unternahm,
galten eingestandenermaßen dem Zweck,
den Stellungskrieg zu beenden und durch eine
Durchbrechung der deutschen Front wieder den
Bewegungskrieg herzustellen, der allein eine Entscheidung
in großem Maßstabe ermöglicht. Alle
Offensiven Joffres scheiterten aber, ohne dieses
heißersehnte Ziel zu erreichen. Nun melden die
französischen Zeitungen, daß wohl unsere Offensive
den Bewegungskrieg herbeiführen werde.
Sie nehmen also von selbst an, daß unserer
Heeresleitung das glücken werde, was Joffre
nie erreichen konnte. Als Begründung führen
sie die Tatsache an, daß unsere Angriffe die
Bewegung größerer Truppenverbände auf französischer
Seite notwendig gemacht haben, um
den Ansturm der deutschen Armeen abwehren
zu können. Außerdem mache das furchtbare
Bombardement der deutschen Artillerie, das
übrigens auch schon von französischen Offizieren
und Soldaten als entsetzlich wirkend bezeichnet
worden ist, einen Aufenthalt in den Schützengräben
zur Unmöglichkeit und zwinge zur Aufnahme
des offenen Kampfes.
Es ist im Zusammenhang damit daran zu erinnern,
daß auch im September vorigen Jahres
das „Trommelseuer“, das die französische Osfensive
einleitete, den Schühengrabenkampf unmöglich
machen sollte. Unsere Front wich und
wankte aber nicht. Dagegen haben wir schon
jetzt den gewaltigen Erfolg zu verzeichnen, daß
die französische Front in der Woevre-Ebene
zum Wanlen und zum Rückzug gegen die Cotes
Lorraines gebracht worden ist. Die Kämpfe
vor Verdun haben sich bereito zu einer großen
Feldschlacht entuickelt, die sich aus dem bisherigen
Schühengrabenkrieg herausbildete.
Verdun, das nicht belagert wird, ist dabei als
starker Stützpuntt der französischen Armeen zu
betrachten. Es sind auch bereits jetzt größere
Massen in Bewegung, als sie im allgemeinen
bei den bieherigen Zusammenstößen — die
großen Offensiven nicht mit eingerechnet —
aufeinandertrafen.
Siegesziel.
K##szählung on W. H. Geinbors.
11 „Und du wirft in bezug auf deine Tochter
keine Ausnahme von der allgemeinen Regel
machen — nicht wahr?“
Run wurde er mit einem Male slugig.
„Worauf soll denn das hinaus? Dahinter
muß doch etwas siecken — also nur ohne Umschweise
heraus mit der Sprache. Du weißt,
daß ich kei u Urcund von dipr omatischen Winkelhugen
bin
„Wos würdest du sagen, wenn ich dich
um die Crlaubnio baie, mit dem nachsten
Vazarettzug, der von bier. ins Veld zurudkehrt,
nach Prankreich zu gehen?“
Nein — wurde ich sagen.
du eiwas anderes ermarten?“
„Weshalo Rein? Hin ich zu gut oder zu
ichlecht, um zu tun, was du bei allen anderen
schön und ruhmenswert sindest?.
Der Sanitatsrat ging mit starken Schritten
auf und nieder. Die Auhe und Vestimmtheit in
Margaretens Wesen Urreinet ihm lebhaftes Unbehagen:
denn er mertie lco: l missessrhdq
um mehr als eine bioße Leune handle. Und
er war auch in einiger Verlebenheit, was er
auf ibre mit sonhrne Eniichie denbeũ gestellte
Frage antwrten soll
u gut — zu 16 lecht!- knurrte er. „Als
wenn das hier in Frage läme! „Du’b bist
einfach nicht understanessahig, und nicht selb-
Wie konntest
ständig genug, um ich auf ein derartiges
Wagnis einzutmisen Tanon, daß ich ganz
allein hier aueunt liihen soll, gar nicht zu
reden.“
Die Mutmaßungen, ob damit auch der Stiellungskrieg
ein Ende gel unden hat, wollen wir
den surchterfüllten Bekrachtungen der Franzosen
überlassen. Uns genügt es vollkommen, daß
der große Angriff in der erwarteten und angesetzten
Form gelang und schöne Früchte schon
jetzt gezeitigt hat. In Anbetracht dieser Umflände
können wir voll Vertrauen die weiteren
Maßnahmen unserer obersten Heeresleitung abwarten.
Die Zukunft wird schon zeigen, welcher
Art der Krieg in seiner Gesamtheit ist.
Eln Kampf mit der „Möve.“
London, 6. März. In Tilbury in der
Themsemündung sind am Samstag 16 Offiziere
und Mannschaften der „Clan Mactavish“
angekommen. Das Schiff war von der „Möwe“
ausgebracht worden. Die Erzählungen der
Schiffsosfiziere über das Schilfal der „Clan
Mactavish“ sind schon aus dem Grunde interessant,
weil sie deutlich die Angriffstaktik zeigen,
die englische bewaffnete Schiffe gegenüber
Kriegsschiffen an den Tag legen. Der dritte
Offizier gab folgende Erzählung:
Unser Kampf mit der „Möue“ hat in der
Nacht vom 16. Januar stattgefunden. „Clan
Mactavish“ fuhr ungefähr hundert Meilen südlich
von Madeira, als sie zwei Schiffe sichtete.
Eines fuhr ungefähr parallel mit dem unfrigen.
das andere richtete seinen Kurs direkt auf unser
Schiff. Wir hielten beide für gewöhnliche Kaufsahrteischisfe.
Um 5 Uhr 55 gab das Schiff
ein Morsesignal und fragte: „Was für ein
Schiss?“ Der Kapitän Olliver befahl mir,
keine Antwort zu gelen. Dann rief unser Schiff
selbst an, und zwar dieselbe Frage. Wir signalisierten
zarück und fragten, mit welchem Schiff
wir es zu tun hätten. Wir erhielten die Antwort:
„Mit dem „Author“ von Liverpool!“
Darauf teilten wir auch unseren Namen mit.
Plötzlich erhielten wir das Signal: „Stoppen!
Ich bin ein deutscher Kreuzer !“ Der Kapitän
gab allen Maschinisten Befehl, die größte Geschwindigkeit
zu entfalten. Ich sagie zu, daß
wir stoppen würden. Es war dies eine Täuschung.
Als das deutsche Schiff das Signal
erhielt, sloppte es. Die Folge war, daß es
zurückblieb. Als aber das deutsche Schiff merkte,
daß wir nicht hielten, eröffnete es das Feuer.
Unsere Kanone erhielt den Befehl, das Feuer
zu erwidern. Und nun begann der Kampf.
Die erste Granate, die herankam, tötete einen
Bootsmann, einen Laskaren. Die nächste ging.
durch die Kabine des Stewards und des zweiten
Offiziers und streute ihre Splitter über
dem Deck umher. Der nächste Schuß war ein
Tresfer in die Kommandobrücke. Einige Granaten
hlausten uns #ber die Köpfe. Eine jedoch
traf das Oberteil der Maschinenräume, tötete
17 Laskaren und verwundete fünf. Dann traf
eine Granate das Schiff unter der Wasserlinie.
Jetzt gab der Kapitän Befehl, mit dem Feuern
einzuhalten und das Schiff zu stoppen. Einige
unserer Schüsse mußten getroffen haben, denn
wir waren nur 40 Dards entfernt. Man sagte
mir, daß ein Schuß sicher getroffen und zwei
Mann getötet hätte. Ich signalisierte, daß wir
gestoppt hätten. Sobald die Deutschen unser
Signal sahen, gaben sie Antwort und stellten
das Feuer ein. Die Deutschen signalisierten,
sie würden ein Boot schicken. Mit Begleitmannschaft
kam ein deutscher Offizier an Bord. Der
Kapitän erwiderte auf die Frage, warum wir
auf den deutschen Kreuzer geschossen hätten:
„IJch feuere, um mein Schiff zu schützen. Wenn
meine Regierung mir eine Kanone auf das
Schiff stellt, so benütze ich sio, dem eine Kanone
ist nicht zur Verzierung da.“
Die Deutschen stellten sich nun auf Deck in
eine Reihe und standen uns mit gezogenen Revolrern
gegenüber. Ein herabgelassenes Boot
Sie eilte au! ihn zu und legte ihren Arm
um seinen Nacke
„Wenn ich Han eines Mädchen, eln Junge
zeworden wäre, Papa — rdest du dann
auch nur einen Augenblick cezögert haben, mich
ebenso wie meinen Bruder dem Vaterlande 4
geben? Würdest du dich dann darüber be-—
baben, daß du allein hler zurückblelben
„Na, ich weiß nicht — —"
„Nein, nein, du hättest es nicht getan! Im
Gegenteil: stolz wärst du gewesen — so stolz,
wie es sich in diesen großen Tagen für einen
deutschen ater gezlemt. Ist es ein Unrecht,
wenn ich wünsche, daß du auch auf mich ein
bißchen Losz sein könntest?“
„Wer hat di odiese gefährliche Dialektik
gelehrt, Mäbel h könnte dir darauf vieles
ontworten, aber es r. ja keinen Zweck. Denn
mit deinem Vorhaben kann ich m auf geinen
Fall elnverstanden erklären. Frage doch Heln
wie er darüber denkt! Er wird dir desels
Antwort 9geben. die cdu won. mir gehört hast.“
ut, Pap e ihn fragen.“
oana, le dain offenbar als
vorläufig abgetan. Dem Sanitätsrat aber k/
fürs erste die Laune verdorben, rns er gin
E# Arbeitszimmer, um, wie er sagte, n
bendllen noch einige Briefe zu chrelten.
#enn Heinz kommen sollte, ehe ich serug
bin, so vn, mich bel ihm! Eln Biert eltün
wirst du ihn doch wohl auf eigene
Rosten Interbülten können.
tet ege Minuten später traf der Erwarete
eln
Papa läßt dich bitten, ein Wellchen
„Der
mit i vorlieb zu nehmen“, lagte Margarete
aarete ihm dedenüber.
mit unserem zweiten Offizier und mehreren
Lruten. abeel. Befehl, zu dem Bogleits
fahren, während tin anderer
Se FPhooffi und der Kapitän zu öme“
ge bracht wurden. Am nächsten # teilten
uns die Deutschen mit, daß wir auf den Kreuzer
„Möwe“ gebracht werden. Ein Namen war
nicht au dem Krenzer angebracht, aber an Kaisers
Geburtstag erschienen die Deutschen in
Gala mit dem Ramen „Möwe“ auf den Mützen.
Als wir von der „Appam“ fortfuhren,
versenkten die Deutschen die „Corbridge“, pinselten
dann der „Möwe“ eine dunkelgelbe Farbe
auf und nahmen'“ noch andere Maskierungen vor.
24 Tagen wurde die „Westburn“ getaas
In jener Nacht wurde allen gefangenen
Mannschaften mit Ausnahme der Leute der
„Clan Mactavish“ mitgeteilt, daß sie das Schiff
zu verlassen hätten. Uns dagegen wurde gesagt,
daß wir nach Deutschland Lebracht E—
würden oder daß man uns an der „M#ö
halten werde, bis das Schiff versenkt *
würde, weil wir gefeuert Milet st als alle
Mannschaften von Bord waren, wurde uns
bedeutet, daß. wir mit Ausnahme des Kapitäns
und der beiden Kanoniere gehen. könnten. 228
Mann von uns wurden auf die „Westburn“
gebracht. Das Schiff stand unter der Bewachung
von acht Mann. Man hatte Bomben an
dem Schiff angebracht. Als wir am 22. Februar
in Teneriffa anlamen, wurde uns gedroht,
daß wir alle in die Luft gesprengt werden
würden, wenn wir uns rührten. Die „Weslburn“
fuhr von der Süodseite her in den Hafen
von Teneriffa ein. Ein britischer Kreuzer kam
von Norden. Als wir am nächsten Tage auf
die Athenic gebracht wurden, sahen wir, wie die
„Westburn“ von den Deutschen, die lie eine
halbe Meile in die See hinausgebracht hatten
angesichts des britischen Kreuzers vor Tenerifso
versenkt wurde.
a e I
ZeitungS-BeschlagnahmeinPati5.
Paris, 6. März. (Agence Havas.) Die
Zeitung „Homme enchainé“ Clemenceaus wurde
beschlagnahmt. Sie darf acht Tage nicht erscheinen.
(Clemenceau scheint seine Kritik wegen
der Kriegslage bei Verdun noch verschärft zu
haben.)
Die Erplosion im Fort Double
Couronne.
Köln, 6. März. Zu der Explosionskatastrophe
bei Paris erfährt die „Köln. Ztg.
Wenngleich die Pariser Zensur den Silera
alle näheren Angaben über Umfang der
Katastrophe gestrichen hat, die sich am Samslag
im Fort Double Couronne ereignete, läaßt
sich doch aus den Mitteilungen, die die Zensur
gestattete, entnehmen, daß das Fort zum gre
ten Teil in die Luft r½ ist. In dem Fa
befand sich ein bedeutendes n
erfolgte um 1½ Uhr mittags eine Entzündung,
die sich innerhalb- weniger Sekunden
dem ganzen Lager mitteilte und eine Erschütterung
hervorrief, die nicht nur alle Baulichkeiten
des Forts, sondern auch auf mehrere Hundert
Meter hinaus die draußen liegenden Gebäude
zerstörte und zahlreiche Menschenleben forderte.
Die Umgebung des Forts, so schreibt „Von
Parisien“, bietet einen trostlosen Anblick.
sollte glauben, daß ein katastrophaler Sian
darüber hinweggefegt hat, der Häuser in Trümmer
legte, Bäume entwurzelte und ungeheure
Steinblöcke weithin schleuderte.
„Keine Kopee für die Kriegshinterbliebenen
übrig.“
Stockholm, 6. März. Bei der Behandlung
der Hinterbliebenenversorgung Kriegsgenach
der Begrüßung. „Er hat noch ein paar
drüdende Briese zu schr reiben. Mir aber ist es
sedr lieb, daß ich auf diese Art dazu komme,
ein paar Worte unter vier Augen mit dir zu
reden. Ich babe meinem Vater von der Ubsicht,
ins Feld zu gehen, Mittellung gemacht.“
beu „Nun — und wie hat er sich dazu getellt
7“
#nr“ rbot schroff abgelehnt, seine Zustimmung
zu gebe
e ich eJ erwartet hatte. Dann dürfte
es * em auosichtsloses Beginnen sein, das
Thema noch einmal aufzunehmen.“
, weiß nicht. — Es kommt wohl dar.
auf an, in bücher Weise es geschieht.“
illst du mir dann nicht vielleicht einen
ü geben, wle ich es nach deiner Meinung ansangn
müßte? Ich fühle mich — offen gestanden
— recht mangelzaft gerüstet, seine Einwen,
dungen zu widerle
„Vor — Elen noch schienst du doch
meinem ansabt anz elnverstanden.
Hast du delne “ cht so r 44 % otanden 7=„Innerlich
einverstanden war ich wobl nicht.
Aber du sordertet meine Gürsprache bel deinem
ater als einen Bew meiner — meine
Freundschaft. Und da trntn ich olerbinee eig
die e le, dir V en. Nun frage
mich nur, wle ich d ### vor dein
Ontel — oß * sollte ich ihm
antworten, wen v ei mil
der Be gelludueg alel 5750# bles elne An.
elegenheit ist, über die er allein zu befinden hat
*8 doch in der Tat nicht die Loin su
8 ihm gegensiber für dich einzu
trete
ii nledergeschlagenen Augen saß Man
Sle war noch immen
dbabe doa
Hlieger in der Duma erklärte. der V
des Fnanmustere Kusminsli, dee R
keine — übrig. Diese Ernah
zung *W3 einen lebpasten Zusammenstoß zwitreter
erbei engarem bezei den Regierungsandpunkt
als den E—M des Bwiiem Der
Widerwille gegen den Eintritt in das
schon groß genug. Er müsse Küß die verbrecherische
Regierungserklärung, sie werde den
Dumabeschluß auf Gewährung von Versorgung
nicht gutheißen, noch wachsen. Die Linke erhob
einen nee Lärm. Sawenko rief: „Get
nicht die Terminologie eurer Kanglei
Pe uma tut, was sie will!“ Kusminski unterbrach
den — mit den Worten: „Die
Regierung kaun sich unmöglich der Hinterbliebenen
annehmen. Das kostet zu viel Geld. Das
Interesse des Staates an dem Wohl der Kueerfamillen
ist gering. Die Kinder Gefallene:
ben kein Kecht, Unterstützungen zu verlangen;
das ist Sache privater Wohltätigkeit.
Der Eindruck der deutschen Erfolge
bei Verdun in Amerikoa.
Neuyork, 6. März. (Vom Vertreter des
WITB.) Die Berichte pon den deutschen Erfolgen
bei Verdun machen in Neuyork einen grobßen
Eindruck. Die Zeitungen widmen ihnen lange
Leitartikel.
6 EM— —— und Abgeordneten
Heer sei
Portugal.
Berlin, 6. März. Der „Lokal-Anzeiger“
hreiht: Die Antmort non Portugal auf unere
Note wegen der Beschlagnahme der deut.
schen Handelsschiffe ist wie wir erfahren, noch
nicht eingetroffen. Wenn die portugiesische Regierung
etwa glaubt, daß sie die Sache beliebig
hingiehen kann, so dürfte sie sich in einem schweren
Irrtum befinden. Sie dürfte nur erreichen, daß
sich die Lage noch mehr zuspitzt, denn darüber
kann kein Zweisel bestehen, daß wir uns das
Vorgehen Portugals unter keinen Umständen
gefallen lassen werden. (3.)
Die Deutschenflucht aus Lissabon.
Haag, 6. März. Der Auszug der Deutschen
aus Lissabon dauert weiter an. Der dortige
deutsche Konsul löste 800 Fahrkarten nach Madrid
für seine Landsleute. Der Hafen von Z##
bon steht unter sen Bewachung. (3.)
1
uor A #“*
Die Wirkungen des U.Bootskrieges.
London, 6. März. In der Jahressitzung
der Schiffahrtskammer machte der Reeder Gir
Walter Runciman eine Mitteilung, welche vie
„Times“ als nerpöse Entgleisung betrachtet. Er
agte nämlich, wenn die Regierung noch ein
halbes Dutzend Schiffe versenlen lasse, so werde
die Schiffsrate von 60 auf 90 steigen. Wir
stehen vielleicht, ohne daß wir es merken, vor
einer groehn finanziellen Katastrophe, und ich
münschte, man könnte dem Publilum klar machen,
wie groß die Gefahr ist, wenn wir nicht imstande
sind, rasch eine genügende Anzahl Schiffe
herzustellen. In diesem Augenblicke wurde Nunciman
durch den Präsidenten der Versammlung
mit der Bemerkung unterbrochen, daß kein
Grund zur Beunruhigung vorliege, es könne
ein nationales Unglück eintreten. Aber alles,
was ein Mann von der Stellung Runcimans
hier sage, würde dem Feinde überbracht werden.
——
—
lepr bah und in ###em Erst uckte es eigen.
u lich Nunaberzogensiihrem-genzusnstezeneaisusdrun
troglgen Entschlusses.
u brauchst eine Legitimation, um meine
u suhrent Nun, viellelcht läßt sie sich
bes a en. Hast du noch ger.m nicht über eine
Möguchertt besn vachgedacht?
weljelnd sah er sie
* i , liebste Margarete-aber ich verstehe
* ig auchtr
nner wie es scheint, zu
Zeiten n Lhunr von Begrisfen. Du kannst
doch unmöglich von mir derlangen, daß ich
noch bemtschen wer
Heinz Lolemö de auf. Micht ein heißes
Aufflackern der Freude, sondern ein teler Ernsk
war es, der sich in seinen
„Du mußt Nachsicht m
er. „, welß in der Zn t □—7 wie ich *
delne Worte zu 2 habe.
mich zu wenig verwöhnt, als aß ich noch den
Mut guforiußen könnte, lauben, es möchte
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