Inhaltsverzeichnis : Spittler’s sämmtliche Werke. Vierzehnter Band. (14)

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schon,  noch  ehe  die  ständische  Versammlung
eröffnet  wurde,  vier  Hauptpartien  gebildet.  1)  Die,
welche  die  Scheidung  der  drei  Stände  behaupten  wollten,
und  diese  Scheidung  selbst  noch  als  ein  Mittel  ansahen,  um
der  werdenden  Anarchie  zu  steuern.  2)  Die,  welche  vorerst
eine  Reunion  aller.  Stände  zu  einem  Konvent  wünschten,
aber  unter  freier  Mitwirkung  des  Königs,  und  durch  über,
redungsvolle  Darlegung  ihrer  Ucberzeugungen  endlich  dabin
zu  kommen  hofften,  daß  für  die  Zukunft  eine  dem  englischen
Parlamente  ähnliche  Organisation  des  Konvents  eingeführt
werde.  3)  Solche,  die  für  ein  nordamerikanisches  Foͤderativ-Spstem
  waren,  und  das  neue  französische  System  noch  philosophischer
  einrichten  wollten,  als  ihr  Original  in  Nordamerika.
Ihr  Zweck  mußte  also  sepn,  die  königliche  Macht,  deren
völlige  Aufhebung  sie  noch  nicht  hoffen  kennten,  kaum  noch
im  Schatten  übrig  zu  lassen,  um  künftigbin  auch  diesen
Schatten  desto  leichter  verschwinden  lassen  zu  können.  4)  Eme
zwar  nicht  zahlreiche  aber  durch  die  Hülfsmittel,  die  sie
hatte,  sehr  gefährliche  Partie,  deren  Absicht  war,  unter  Begünsiigung
  der  ausbrechenden  Unruhen  einen  andern  K  enig
zu  machen,  unter  dessen  Namen  sie  regieren  könnten.  Diese
beiden  letztern  Partien  hatten  schon  mehrere  Monate
vor  Eröffnung  des  Reichstages  ihre  Komités  und
geheime  Korrespondenz,  und  so  verschieden  ihr  Ziel  war,  so
war  doch  offenbar  ein  groher  Theil  des  Wegs,  den  jede  dieser
  beiden  Partien  zurücklegen  mußte,  gemeinschaftlich.  Beide
mußten  durch  eine  recht  große  Anarchie  hindurch  zu  ihrem
Jiel  kommen.  Gewiß  fanden  sich  aber  im  Anfange  der  Versammlung
  nicht,  fünfgig  solcher  Deputirten,  die  cinen  ganz  entschiedenen
  Anarchieplan  hatten;  also  nicht  5  des  Korps  war
angesteckt.  Allein  wie  Manche  merkten,  zu  welchem  Schein
von  Autorität  man  gelangen  könne,  wenn  man  sich  mit  dem