Full text : deutsches Wörterbuch. Zweiter Band H-O. (2)

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Nr.  943)  Diejenigen  Ortsbehörden,  welche  noch  Empfangsbescheinigungen  seitens  der  Truppenteile  über  geliefertes  Naturalquartier,
  Pferdefutter  oder  gelieferte  Mundverpflegung  und  dergl.  in  Händen  haben,  wollen  mir  diese  Empfangsbescheinigungen

möglichst  bald  einsenden.
Schlawe,  den  7.  November  1914.

Auszug  aus  der  Verlustliste  Nr.  67.

2.  Garde-Regimenk,  Berlin.
Füsilier-Bataillon.
St.  Gérard  am  23.,  Le  Sure  am  29.,  St.  Quentin  am

29.  u.  30.  8.,  Ecury  Le  Repos  am  7.  u.  8.,  Fere  Champenoise
  vom  6.  bis  9.  u.  Reims  vom  12.  bis  27.  9.  14.

11.  Kompagnie.
Füsilier  Georg  Richard  Albert  Becker-Schlawe  —  vermißt.
Füsilier  Otto  Paul  Reinhold  Bottke-Altwarschow  —  vermißt.

Grenadier-Regimenk  Nr.  9,  Stargard  i.  Bom.

Laamotte  am  29.  8.,  Beuvraignes  vom  5.  bis  11.  und
Vregny  am  24.  u  26.  9.  14.

Füsilier-Bataillon.  12.  Kompagnie.
Füsilier  Wilhelm  Kusserow-Neumartinshagen  —  vermißt.

Landwehr-Infankerie-Regimenk  Nr.  48,  Küsftrin.

Tilsit  am  3.,  Wladislarow  am  5.,  Schirwindt  vom  5.  bis
12.  und  Willuhnen  am  12.  10.  14.

1.  Bataillon.  4.  Kompagnie.
Wehrmann  Ferri  Blum-Rügenwaldermünde  —  schwer  verwundet.

2.  Bataillon.  6.  Kompagnie.

Feldwebel  Anton  Scheel-Damerow  —  gefallen.

Reserve-Infankerie-Regimens  Mr.  49.  2.  Bak.,
Hohensalza.

5.  Kompagnie.
Leutnant  d.  R.  Uecker-Neuparpart  —  gefallen.

Infankerie-Regimenk  Nr.  149,  Schneidemühl.

Morcourt  am  29.  8.,  Rozoy  en  Multien  am  6.  u.  7.,  Acy

vom  6.  bis  8.  und  am  12.,  Rouves  vom  6.  bis  9.,  Leury

am  8.,  14.,  16.  u.  22.,  Terny-et-Lorny  am  13.  und  14.,

Crouy  vom  13.  bis  17.,  Candor  vom  20.  bis  29.  9.,  an

der  Aisne  vom  13.  bis  19.  9.,  vom  2.  bis  4.,  am  6.  u.

14.  10.  u.  Frisnières  am  25.,  29.,  30.  9.  und  vom  1.
bis  10.  10.  14.

2.  Bataillon.  8.  Kompagnie.
Offz.-Stellv.  Johannes  Hoffmeister-Peest  —  gefallen.

Der  Landrat.  von  Scheliha.

Auszug  aus  der  Verlustliste  Nr.  68.

2.  Garde-Regiment,  Berlin.

Bucquoy-Hebuterne  vom  2.  bis  12.  10.  14.
1.  Bataillon.  1.  Kompagnie.
Grenadier  Paul  Barz-Schlawe  —  leicht  verwundet.
2.  Bataillon.  7.  Kompagnie.
Wehrmann  Paul  Heyse-Rügenwalde  —  leicht  verwundet.

Infankerie-Regimenkf  Nr.  54.  3.  Bat.,  Köslin.
Pruska-Wielka  am  1.  und  Schirwindt  vom  9.  bis  12.  10.  14.
Reservist  Karl  Dubberke-Panknin  —  leicht  verwundet.
Reservist  Paul  Döbke-Borlow  —  schwer  verwundet.

Reserve-Jäger-Batfaillon  Nr.  2,  Kulm.
"  4.  Kompagnie.
Jäger  Albert  Jeske-Damshagen  —  gefallen.

Reserve-Sanikäfs-Kompagnie  Nr.  15  des
.  Reserveforps,  Königsberg.
Trainfahrer  Gefr.  Walter  Huse-Gr.  Soltikow  —  schwer
verwundet  bei  Wielitzken  am  4.  9.  14.

5.  Garde-Regimenk,  Spandau.  2.  Bakaillon.

Klikowa  am  10.,  Nowaja  Alerandria  am  11.,  Samwodzie
am  12.,  Wolka  vom  12.  bis  15.  und  Psary  vom  15.  bis
18.  10.  14.

8.  Kompagnie.

Unteroffizier  d.  R.  Paul  Bauer-Petershagen  —  schwer  velwundet.



Grenadier-Regiment  Nr.  3,  Königsberg  i.  Pr.

Wannagupchen  am  20.  8.,  Kulibikischhy  am  28.  9.  Szeszupha
  am  6.  u.  7.,  Pieszowck  am  7.,  Przelomka  am
7.,  8.  und  16.,  Wodzilki  am  7.  u.  16.  10.  14.
Stab.

Oblt.  und  Adj.  Gneomer  von  Natzmer-Borkow  —  gefallen

bei  Stallupönen  am  17.  8.  14.
2.  Bataillon.  5.  Kompagnie.
Res.  Franz  Völzke-Notzkow  —  schwer  verwundet.

Infanlerie--Regimenk  Nr.  14,  Bromberg.
Morcourt  am  29.  8.,  Etavigny  am  6.,  Soissons  14.  u.  17.,
Clamecy  am  17.  u.  19.,  Valny  am  22.,  La  Portieère  am
22.,  vom  26.  bis  30.  9.  u.  am  1.  u.  2.  10.,  Ferm-Haussue
  vom  22.  bis  30.,  9.,  vom  1.  bis  5.  und  am  9.,
La  Portièere  am  1.,  Balny  vom  1.  bis  5.  u.  Fresnieres

vom  2.  bis  8.  10.  14.
2.  Bataillon.  7.  Kompagnie.
Musketier  Franz  Lemke  II-Hanshagen  —  leicht  verwundet.

II.  Viebleuchenpolizei.

Nr.  944)

Viehseuchenpolizeiliche  Anordnung.

Unter  dem  Rindviehbestande  des  Bauerhofsbesitzers  Wilhelm  Runow
in  Klein  Runow  ist  amtstierärztlich  die  Maul=  und  Klauenseuche  festgestellt

  worden.

Zum  Schutze  gegen  diese  Seuche  wird  auf  Grund  der  §§  18  ff.  des  Viehseuchengesetzes  vom  26.  Juni  1909  (Reichsgesetzbl.
  Seite  519)  mit  Ermächtigung  des  Herrn  Ministers  für  Landwirtschft  Domänen  und  Forsten  folgendes  bestimmt.
Für  das  verseuchte  Gehöft  tritt  meine  viehseuchenpolizeiliche  Anordnung  vom  23.  v.  Mts.  Kreisblatt  Stück  111,

lfd.  Nr.  873,  hiermit  sofort  in  Kraft.
1909  bestraft.
Schlawe,  den  7.  November  1914.

Zuwiderhandlungen  werden  nach  §  74  ff.  des  Reichsviehseuchengesetzes  vom  26.  Jum

Der  Landrat.  von  Scheliha.