Full text : Historische Untersuchungen. Heft V. (5)

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reden,  was  auf  dem  angesaezten  reichstage  zu  Speyer  sol  furgewand
  werden,  damit  solchs  zu  der  ere  gotes  und  forderung  seins
hailigen  worts  dinstlich  furgenomen  wurd.  sein  churfurstl.  genaden
wolten  iren  f.  g.  auch  fruntlicher  mainung  nit  bergen,  das  sein
churf.  gn.  sich  mit  unserm  genedigen  hern  dem  lantgrafen  entschlossen
  und  vorainigt,  das  sein  churf.  genaden  umb  der  gelegenhait
  willen  beschreiben  und  sich  mit  euer  furstl.  gn.  unterreden
solten.  desgleichen  haben  unser  genediger  herr  der  lantgraf  bei
denjenigen,  so  seinen  f.  gn.  gesessen,  zu  thun  auch  auf  sich  genohmen,
  und  stellen  sein  churf.  genaden  in  kainen  zweivel,  sein  f.  gn.
werden  darinnen  keinen  vleis  sparen.  ire  churf.  und  furstl.  gn.
hetten  auch  den  abschied  gemacht,  das  ieder  furst  dasjenige,  so  er
handeln  und  erlangen  wurd,  von  wegen  des  andern  mit  sold  gethan
  haben.  so  nun  ire  f.  g.  willigen  wurden  in  dieser  sachen  bei
unserm  genedigsten  herrn  vor  ainen  man  zu  stehen  und  diesen
handel  unserm  genedigsten  herın  zu  bedenken  anhaim  stellen  wurden,
  villeicht  mit  erbietung,  was  sein  churf.  genaden  vor  gut
achten,  das  wolten  sie  die  fursten  mit  ainig  sein;  wurden  aber  die
fursten  vor  bequemer  achten,  das  etwas  dazumall  davon  solde  gered
  werden,  alsdan  mocht  man  die  sach  auf  die  ban  richten,  damit
  die  rete  zusamen  verordent  und  sich  aus  den  dingen  unterreden
  theten  auf  gefallen  unser  genedigsten  und  genedigen  herrn
allerseits;  wiewohl  es  der  rete  bedenken  nach  ditzmal  wenig  furtreglich
  sein  wirdet,  und  nachdem  solchs  auf  diesen  tag  nicht
schigklich  mag  dargethan  werden,  sold  darauf  zu  sagen  sein:
nachdem  difs  ein  grofse  und  schwere  sach  und  weil  aus  ihrer  andwort
  befunden,  das  sie  die  fursten  bei  unserm  genedigsten  herrn
vor  ainen  man  stehen  wolten,  welchs  ihr  churf.  gn.  mit  fruntlicher
danksagung  annehmen  theten;  wo  nun  die  fursten  solchs  fur  gut
ansehen  wurden  und  inen  gefellig,  wolte  unser  genedigster  herr
diese  ding  mit  statlichem  radt  derjenigen  so  dorinnen  verstant
und  sonderlich  der  gotlichen  schrift  gegrund,  bewegen  und  ainen
ratschlag  stellen  lafsen,  denselben  man  den  fursten,  so  sie  auf  dem
zuge  des  reichstags  zu  seinen  churf.  genaden  stossen  wurden,  ader
aber,  wo  solchs  nit  beschehe,  zu  Speier  fruntlicher  mainung  und
vortreulich  anzaigen,  auch  mit  ihnen  den  fursten  dazumal  mit  gots
hulf  entlich  schliefsen.

Wan  nun  dieser  artigkel  sein  beschlus,  so  solte  den  fursten
ferner  zu  vermelden  sein,  das  sonder  zweivel  ire  furstliche  genaden
hericht  entpfangen  und  gut  wilsen  trugen,  welchergestalt  das