Full text : Fremdwörterbuch von Dr. Daniel Sanders; Band 1; Jahrgang 1891. (1)

510  Uopperbolik

moralischen  Unrichtigk.  mitten  durchgeht  u.  die  Linle  der
Tugend  ist.  HB.  1,  266  2c.  ik,  f.;  0:  Hyperbelhaftigk.,
  Ubertreibung:  Mit  echt  orkentalischer
H.  Frankl  Zer.  1,  29  2c.  Tisch,  a.:  hyperbel-hast,
zartig:  1)  (s.  Hperbel  2)  H.  u.  ghaselenhaft  gleichtönend.
  361.—  2)  (s.  Heperbel  1)  H-e  Kurven.  IMüller
Ph.  1,  872  ff.,  auch:  H-e  Logarithmen  (s.  d.),  die  sog.
natürlichen,  wegen  ihres  Zusammenhangs  mit  der
Quadratur  der  Hyperbel,  s.  vawinden  111.
Sisieren,  tr.,  auch  o.  Obj.:  übertreiben,  in  Hyperbeln
  sprechen  2c.:  Sie,  deren  Lieblichk.  zuh.  sdle
Göttersprache  selbst  einst  unzulänglich  war.  W.  3,  182;
30,  83.  To#d,  n.,  -(e)s;  -e:  ein  Körper,  wie  er
durch  Umdrehung  einer  Hyperbel  um  ihre  Achse  erzeugt
  wird  (Rotations.  H.).  ode,  f.;  —n:  hyperbolische
  Kurve.  —  Hpperbor-äcr,  er,  m.,  —8;
uv.:  bei  den  Alten,  Bez.  der  Bewohner  des  äußersten
  Nordens  (vgl.  Cimmerier).  Humboldt  K.  1,  176;
W.  18,  358  2c.,  auch  wie  Barbar  2c.  W.  Lue.  6,  68;
Beide  gewahrten  in  mir  einen  wahren  H.,  der  v.  den
neuesten  poetischen  Schulen  Deutschlands  kein  Wort
wußte.  Bülow  Kl.  26  2c.  äisch,  ceisch,  a.:  nordisch
  2t.  —  HIpperbulic,  f.:  0:  Ubermaß  von
Willenskraft.  —  Hgoperchrom-asie  (gr.),  k.;
—(eyn:  Dieses  Uberschießende  der  Farbe  haben  wir  H.
genannt,  woraus  sich  denn  die  Achromasie  [s.  d.]  unmittelbar
  folgern  lässt.  G.  37,  105;  122;  39,  131.
lisch,  a.:  auf  Hyrerchromasie  bezügl.:  Die  h-en
..  Versuche.  37,  122  c.  —  Igpercineticus  (gr.),
a.:  auf  Uberreizung  beruhnd  2c.:  Necätio  (s.  d.)
ypercinstica  2c.  —  pperdulie  (gr.),  f.:  s.  Dulie.
—  ODnpperemelis  (gr.),  f.  [8  24,  3,  uv.]:  übermäßiges
  Erbrechen.  —  Upperenerg#-#  (gr.),  f.;
0:  allzugroße  Energie  (s.  d.  2e.).  -isch,  a.  —
Lnperephidröf-e  (gr.),  f.;  —#  Eis,  1.  /§  23,
3.  uv.]:  übermäßiger  (kolliquativer)  Schweiß.  —
Inpererethissc,  f.;  —ehn:  s.  Heperästhese;  Eretbine.
  —  Hnper-ide,  m.,  —#;  n:  eine  Gattung
Krebse.  Burmeister  gB.  2,  92  2c.  -#ion  (gr.,  —),
m.,  —§;  0:  Name,  bef.:  Des  Helins  (lat.  Soh),  eines
Sobus  des  Titanen  H.  Uberhaupt  wird  der  Sonnengott
v.  den  Pocten  oft  Titan,  oft  Helins,  zuw.  auch  H.  genannt.
  Kamler  Mvth.  94;  Welche  die  Rinrer  dem  leuchtenden
  Sohn  5—8  (—9)schlachteten.  V.  Od.  1,  8;
12,  176;  346  2c.;  auch  ein  Saturntrabant,  s.
Diene  2.  —  Opperkalalehtisch  (gr.),  a.:  f.
akatalektisch  u.  hypermetrisch.  —  Lnperkr-ise,  f.;
—nU  :  allzuhestige  Krisis.  ilih  ,  t.;  S-en:  allzuscharfe,
  ungerechte  Kritik.  31#u#r.  Zeit.  (1847)  403b
2c.  (s.  v.  Hyper).  —  Hpperolog--isch  (gr.),  a.:
über  die  Vernunft  hinausgehnd.  iomno,  m..
uv.;  men:  etwas  Hyperolrgisches.  —  Lopermeler
  (gr.),  m.,  —  ;  uv.  /§  21,  2,  etri]:  hypermetrischer
  Vers.  =  trisch,  -etrus,  a.:  hyperkatalektisch:
  Erlanbt  er  sich  reorsus  hypermetros,  d.  h.
solche,  welche  mit  ihrer  Schlußsilbe  durch  Elision  in  den
folgenden  Vers  hinuberreichen.  Zumpl  Gr.  5  818.  —
Onpernöa  (gr.),  f.  /§  214,  11:  Krankheit,  wobei
das  Gehirn  übermäßig  affieiert  ist.  —  Igperocha
(gr.),  f.  18  24,  11  der  nach  Besriedigung  der
Gläubiger  noch  bleibende  Uberschuß,  bes.  bei  Ver-GSppobolimäus



steigrung  v.  Pfändern.  —  Upperö-on  (gr.),  n.,
—8;  -a,  zen:  Ober-Gallerie  eines  Tempels  2c.  Weiss
Kost.  1,  820.—  Gpperostös-e  (gr.),  f.;  —m;  Gis,
f.  I§  24,  3,  uv.]):  Knochenwuchrung.  —  Dpperox--pd
  (gr.),  n.,  —e)s;  -e:  Stweroryd  (s.  d.  u.
Oxyd).  „uditcren,  „ugenĩeren,  tr.,  resl.:  (sich)
zu  einem  Hyperoryd  verwandeln.  I#genisalion
Endatiön),  f.;  —en:  Hyperoryhdierung.  —
Loperpatlh-ie  (gr.),  f.;  0:  übermäßige  Empfänglichk.
  für  Einwirkungen,  nam.  für  Krankheiten.
  isch,  a.:  ein  Zustand  der  Hyperpathie.
—  Cgnperphölisch,  a.:  über  das  Natürliche
binausgehnd,  übernatürlich.  w.  29,  235.  —
Unperfark-öm  (gr.),  n.,  —e)s;  -e;  -öma  [§23,
3,  n.,  -tis];  -öfc,  f.;  —n;  -õsis,  f.  24,  3,
uv.):  wildes  Fleisch,  Fleischwuchrung.  —
Uppersöph-ie,  f.;  O:  Uberweisheit,  Superklugheit.
  -isch,  n.:  überklug.  —  Hppersthẽn  (gr.),
m.,  -(e)s;  -:  Art  Takksilikat  (s.  Diallag):  Felsen
v.  Labrador,  Felrsrath  u.  H.  Ausld.  38,  64  13;  H.=Fels
  besteht  aus  einem  körnigen  Gemenge  v.  Labrador
u.  H.  Oken  1,  499;  H.  (Paulit).  ..  Man  verarbeitet
ihn,  seines  Farbenschimmers  wegen  zu  Dosen  2c.  Die
Steinschneider  nennen  ihn  labradorische  Hornblende.
262;  Peechn  1,  537;  Dviertelj.  10,  194  2c.  ic,  f.;
0:  Uberfülle  der  Krast  (s.  Stbenie).  -isch,  a.:
aus  Hypersthenie  herrührend,  dafur  zeugend.  -ofc,
f.;  —;  -osis,  f.  [8  24,  3,  uv.  ):  hyperühenische
Entzündung.  —  Ugperlhomte  (gr.),  f.;  O:  übermüthige
  Tollkühnheit,  nam.  als  Geistesstörung
aufgefasst.  —  Uppertön-ie  (gr.),  f.;  —(eyn:
Uberspannung.  isch,  a.:  überspannt.  —
Hppertröph-ier  (gr.),  f.;  —eyn:  übermäßiges
Wachsthum,  nam,  einzelner  Körvertheile  (Polytrophic,
  Ggstz  Atrophie);  auch  bildl.:  Trotz  jcner  gelehrten
  H.  Ellisen  Polygl.  153,  überwuchernde  Gelehrsamleit.
  -isch,  a.:  im  Zustand  der  Hypertrophie
  2c.  —  Gpgperulililarismus:  s.  Hoper  u.
Utilitarismus  u.  s.  w.

Upphäma  Igr.,  824,  3,  n.,  tis):  Blutunterlaufung.
  —  LDphen  (gr.),  n.,  —:  —#:  „In-Eins“,
  das  grammat.  Zeichen  der  Vereinigung  od.
der  Synizese  (s.  d.).  —  Hupu-obãt  (gr.),  m.,
en,  —#;  -en;  -öbates,  m.,  uv.:;  uv.:  Schlaf-,
Nachkwandler.  Jobalesis,  f.  [8  24,  3,  uv.];
obalis,  f.;  0:  das  Schlafwandeln.  -ologie,  f.;
(—en):  Lehre  vom  Schlaf:  Hypnolögisch,  darauf
  bezüglich.  -opathik,  f.;  -(ehn:  krankhafte
Verändrung  des  Schlafs.  ophodik,  f.;  eyn:
das  Aufschrecken  aus  dem  Schlaf.  -opsochic,  f.;
0:  Seelenschlaf.  o,  m.,  uv.;  0:  H.,  der  Gett
res  Schlafes.  Guhl  1,  44.  öse,  f.;  —:  lis,  f.
(§  21,  3,  uv.  I:  Einschläfrung.  -ölicum,  u..  —#;
ifa  [&*  24,  2,  n.]:  Einschläfrungsmittel,  Schlaftrunf.
  otisch,  a.:  einschläfernd.  —  Uppobalis
(gr.),  f.  1824,  3,  uv.  I:  Unter-,  Grundlage,  Fußgestell.
  —  Hppobiüôm-us  (gr.),  m.,  uv.;  en
s8  21,  2,  m.  J:  die  Zurückführung  einer  Gleichung
auf  einen  niedern  Grad.  —  Lpppob-olon  (gr.),
n.,  —;  ola:  Zuwachs  od.  Nachtrag  zu  dem  v.  der
Chefrau  eingebrachten  Heirathsgut.  -olimäuo,