Ingredkenz
27, 312; püchler Süröstl. 1, 18 rc. U. in ugw.
Mz.: Die beiren ersten Ingredien te. Mol Nat. Br. 2,
104e. nz, f.; -en, -len: Ingrediens (s. d.):
Frivelität ist keine J. in dem eig. Charakter der Deutschen.
W. 36, 184; Haupt-Jlien. Sazar 14, 176a 2c.
— Ingremiakiön (nlat.), f.; —en: Anfnahme in
ein Gremium (s. d.), bes. in eine geistl. Körperschaft.
— Ingreis (lat.), m., -es; —e: Eingang;
Eintritt; bes.: ins Kloster 2c.; Beifall. -ion, f.;
—en: das Hineingehn; der Eingang od. Anfang
einer Rede 2c. — Ingrosfs-ärius (nulat.), m.,
uv.; -rlen (§ 24, 21: eingetragner Pfand-, Hypothekengläubiger.
ation, f.; —-en: Eintragung
ins Hypothekenbuch: 3—s-Dekument, Hypothekenschein.
-ätor, m., —; ören [8 24, 3, öris)]: Verwalter,
Führer des Hypothekenbuchs. -ätus, m.
[8 24, 2): Ingrofsarius. -keren, tr.: Etwas
„mit großer Schrift“ ins Reine schreiben (engl.
engross), z. B. eine Bill, nach ihrer 2ten Lesung
im Parlament 2c.; bes. aber: Etwas gehörig ins
Hypothekenbuch eintragen. ist, m., -en, —; -en:
Ingrossarius. — Inguen llat., § 24, 3, v.,
inis): Gegend des Bauchrings, Leiste, Weiche rc.
-inal, a.: auf die Weichen bezügl., auch: i-is,
. B.: IJ.= (od. Leisten-.) Bruch, Hérnia i-is;
. Drüse, Gländula i-is; = Gegend, régio i-is;
Ring, ännulus i-is (Bauchring) 2c.— Ingurgitatiön
(lat.), f.; —en: Schlemmerei, Völlerei 2c.
i##rn, tr., auch o. Obj.: hineinschlingen, schlemmen,
zechen 2c. — Inguftäb-ei (nlat.), a.: ungenießbar.
ilität, t.; 0: Ungenießbarkeit. —
Ingwer, m., —s; uv.: die würzige Wurzel eines
ostind. Gewächses u. dies selbst, Amömum zingiber
(nach str. sringawêéra, hornförmig, gr.
#eyyrs gßes, mhd. gingeber u. ingewör), auch:
Ingber (Adelung); Imber (Schiliberger 119); Zingeber
(weidner 222 21c.); Deutscher J., Arum maculätum;
Gelber od. Müller-J., Curcuma longa; Wilrer od.
Block-J., Zingiber silvéstre od. purpürbum 2c.;
J.-Bier, Art Zuckerbier;-Korall (e), Madrepöra
digitäta; -Kraut; Lepidium officinäle; -Mus;
Ol; = Stein, v. ähnl. Aussehn wie die J.=Wurzel
cre.
Inhabit (lat.), a.: ungeschickt, untüchtig 2c.
Silas, f. [824, 3, tätis): Untauglichk., Unfähigkeit
2c.; I. téstium, Unzulässigk, der Zeugen 2c.,
auch: Inhabilität, f. — Inhabit-äbel (lat.),
a.: unbewohnbar. abilität, f.; 0: Unbewohnbarkeit.
-#nt, w., —en, —#; -en: Ein-, Bewohner.
atiön, f.; —en: Bewohnung. —1eren, intr.
(haben), tr.: wo wohnen; bewohnen. — Inhaftferen,
tr.: „in Haft“ setzen, verhaften. — Inhalaliön
(lat.), f.; —#en: Einhauchung, Einathmung,
nam. zu Heilzwecken, bei Krankheiten der Athmungsorgane
2c.: Heilkräftiger als die Luft v. Nizza,
Florenz, Bardges od. v. sämmtl. J—sInstitutionen.
Schüching Bronckh. 2, 225; J—s-Kur 2c. Ter (engl.
inheler), m., —;:; —s: Inhalations-Apparat.
ceren, tr.: einhauchen, einathmen, — nam.
mittels eines Inhalations-Arxparats. — Inhame:
Initiativ 537
s. Igname. — Inhã--rent (lat.), a.: inhärierend.
renz, f.; -en: das Inhärieren, Inhärentsein.
ikren, intr. (haben): 1) an-, inne-haften, inwohnen
2c.: Der Materie inhäriert die Schwere, ist
rie Schwere inhärent 2c. — 2) auf Etwas beharren,
davon nicht abgehn c. -sĩv, a.: beharrend, bestätigend:
J.-Bescheir, den frühern wiederholend
u. bestätigend. — Inherit-anre (engl. Senz), k.;
—: Crbschaft; Erblehn. -or, m., —5; —#: Erbe,
weibl.: -refs, -rix: Erbin. — Inhiatiön (lat.),
f.: —-en: das Jappen — nach Etwas; heftiges,
gieriges Verlangen. — Inhib-ieren (lat.), tr.:
Etwas verbieten, verhindern, ihm Einhalt thun rc.,
nam. durch richkerl. Spruch. ition, f.; Sen:
Inhibierung: I—s-Maßregel 2c. Tiloriales, pl.
[8 24, 3, Gen.: lium]: I., Lit(theræ i., Inhibitorium.
-itõrisch, a.: inhibierend. -itorium,
n., — ; sen [(§ 24, 2, u.]: gerichtlicher Inhibitionsbefehl
Glandätum i.). — Inhospitäl (lat.),
a.: unwirthl., ungastl. -ität, f.; (-en): Ungastlicht.
— Inhuman (lat.), a.: der Humanität
(l. d.) ermangelnd. - atiön, f.; 0: die Menschwerdung
(Christi). -ität, f.; 0: Mangel an
Humanität.
Inigist, m., —en; -en: Jesuit (s. d. u. Ignatius).
— Inimic-e (lat.), adv.: feindlich. -##tia,
f. [8 24, 1): Feindschaft. -us, a.; m. [824, 2):
feindlich, Feind. — Inimitäb-el (ulat.), a.: unnachahmbar.
eilität, f.; 0: Unnachahmbarkeik.
— Ininewug (tschirpew.), m., uv.; uv.: im
Hohlnapfsviel (od. Pugasaing) die beiden Figuren
od. Steine der Männer od. Bauern: Das ganze
Sriel des Hehlnapfs u. der Marken, Pügasaing, mit
13 Steinen .: 2 Kenäbeeks, große Schlangen; 2
J., Keilmänner; eine Kriegskeule, Puggawäu-=gun;
Ju. ein dünner Fisch, der Kego;]4 Rundsteine,
Ojzawäbeeks; u. 3 Shesbebwug, Entvöglein.
Freiligraih H. 215. — Inintelligib-el (ulat.),
a.: Unverständl. ilität, f.; 0: Unrversiändlichk. —
Iniqu-e (lat.), adv.: unbillig, ungerecht. -ität,
f.; —en: Unbilligk., Härte, Unrecht, das Böse 2c.
ilp (engl.), n., —#; -zilies: Iniquität, — auch
personif.: das böse Prinzip, der Teufel: Mehistopheles:
Im alten Bühnenspiel] sah man mich dort lin
England] als öld I. G. 12, 107 ꝛc. - us, a.: unbillig
2c.; auch: unwillig, s. asellus. — Inirritäbel
(nlat.), a.; eilität, f.; 0: s. irritabel 2c. —
Initi-äl (lat.), a.: auf den Anfang bezügl., ihn
bildend 2c., anfangend, anfänglich: I.-Buchstaben
(s. Lettre 1), große Anfangsbuchstaben, oft auch
verziert, farbig 2c. -le, f.; —n: Initialbuchstabe.
-and, m., -en, (—8); -en: ein zu Initiüerender,
Einzuweihender, Einweiheling: Die versch. Grade,
worurch sie die J-en theils abzuschrecken, theils aufzuzögern
suchten. W. 18, 56; 29, 282 2c. atiön, f.;
en: Initiierung, Einweihung. 279; 23, 110 tc.
ativ, a.: etwas ins Werk zu Setzendes in Angriff
nehmend, die Einleitungen dazu treffend, es
anbahnend 2c.: Daß es Pflicht jeres Startverordneten
sei, die nothwendigen Verbesserungen .. i. zu erforschen.
Volksz. 14, 42 c.; Das J.-Komité. Nat. 20, 132 te.