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ursprünglich Kulmsee (im Kreis Thorn),
später *m“ß , jetzt Pelplin (im —
Stargard). Das Bistum wurde 1245
vom Papst Innocenz IV. gestiftet und besteht
noch.
2) Dorf im böhm. Bezirk Aufsig, 5 km
nordöstlich von Teplitz, berühmt durch den
Sieg der Verbündeten über die Franzosen
unter Vandamme 29. und 30. Aug. 1813.
Als nach der Niederlage bei Dresden die
böhmische Armee sich nach Böhmen zurückog,
entsandte Napoleon den Marschall
andamme, um dem Feinde den Rückug
abzuschneiden. Er drängte die Russes
auch von der großen Straße über Peterswalde
nach Teplitz ab und zwang sie,
weiter im Westen den Übergang über
Gebirge zu versuchen. Aber in Erkenntnis
der großen Gefahr, welche der böhmischen
Armee dadurch bevorstand, kehrte
Prinz Eugen von Württemberg um und
besetzte noch am Abend des 28. Aug.
Peterswalde. Hier wurden die Russen
29. Aug. angegriffen und nach Böhmen
zurückgeworfen, leisteten aber im Verein
mit österreichischen Truppen den ganzen
Tag zähen Widerstand. Am 30. Aug. erschien
das preußische Korps Kleist, dem der
direkte Weg nach Teplitz versperrt war, im
Rücken der Franzosen bei Nollendorf. Die
Russen und Osterreicher rückten nun vor,
eroberten K. und brachten die Feoanzosen
in engice Verwirrung, während alle Versu
elben, nach Peterswalde durchzubrechen,
von den Preußen abgewiesen
wurden. Ein großer Teil des Korps Vandamme,
10,000 Mann, darunter der Feldherr
selbst, mußte sich den Siegern ergeben.
Der Verlust der Verbündeten betrug nur
3300 Mann, während die Franzosen noch
5000 Mann an Toten und Verwundeten,
ferner 80 Geschütze eingebüßt hatten. Kleist
erhielt von dem Dorf Nollendorf seinen
ehrenden Beinamen.
Kunersdorf, Dorf im preuß.
rungsbezirk Frankfurt, Kreis Lebus, 6 Ku
östlich von Frankfurt a. O., bekannt durch
die Niederlage Friedrichs d. Gr. gegen
die Osterreicher unter Laudon und die
Russen unter Soltikow 12. Aug. 1759.
Das ruffisch-österreichische Heer hatte,
78,000 Mann stark, eine Stellung auf dem
Kunersdorf —
Kurfürsten.
ten Oderufer bei Frankfurt bezogen;
edrich überschritt mit 48,000 Mannunterhalb
dieser Stadt die Oder, umging die
Feinde und griff die Russen im Nordosten
an, wo sie im Besitz mehrerer Berge eine
vorzügliche Stellung innehatten. iedrich
ließ den Mühlberg erstürmen, auf
dem er 72 Kanonen erbeutete, und nahm
Enx- und Friedrich li
sung durch dieim Osten der russischen Aufellung
sich weithin erstreckenden Sümpfe
das und Brüche aufgehalten, herankam, noch
Seydlitz mit der Reiterei gelang es, den
südlich von K. gelegenen Siiten zu erstürmen.
Inzwischen war Laudon von
der Dammschen Vorstadt, wo er bisher
gestanden, zur Unterstützung der Russen
herbeigeeilt und warf sich mit seiner Reiterei
auf die todesmatten Haufen der
Stürmenden. Ein Angriff der Russen
in der linken Flanke vom Elsenbruch her
war erfolglos. Nun löste sich das preußi-*
Heer in wilder Flucht auf. Die Preuverloren
18, Mann (darunter
550 Offiziere, auch der Dichter Ewald v.
Kleist), 182 Geschütze, 28 Fahnen und
Standarten, die verbündeten Russen und
Osterreicher 16,000 Mann. Diesen entriß
die Uneinigkeit ihrer Heerführer den vollcn
Gewinn des Siegs; doch war Ficbric,
der wie durch ein Wunder dem Tod und
später der Gefangenschaft entgangen war,
in verzweifelter Stimmung, übergab den
Oberbefehl dem General v. Fink und übernahm
ihn erst nach drei Tagen wieder, als
sich die Verhältnisse besser zu gestalten begennen.
Vgl. Stiehle, Die Schlacht bei
Koeibest zum Militärwochenblatt-Kurerzkanzler,
Titel der geistlichen
rsten im Deutschen Reich; der von
Mainz war K. in Germanien, der von
Köln K. in Italien, der von Trier K. in
Burgund.
Kurfürsten (Churfürsten, v. altdeutschen
kiesen, d. h. wählen, also Wahlfürsten),
diejenigen Fürsten des ehemaligen