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Vorre de.
Diese Schrift macht keine Ansprüche. Es ist ein Todtenopfer,
das ich bringe, am Grabe eines Mannes, der
sich mehr als ein bleibendes Denkmal gegründet bat.
Dieser Mann war mein Freund, in des Wortes voller
Bedeutung, und im vieljäbrigen, fast täglichen Umgange
mit ihm lernte ich den Gang seines innern und äußern
Lebens kennen. Er schloß sich gern auf, wo erl vertraute
und Erwiederung fand. Mehrere Nachrichten theilte mir
auch der damals noch lebende Bruder des Verstorbenen
mit, und einige interessante Notizen verdanke ich seinem
Schüler, Hrn. Thiery, der lange im Hause seines Lehrers
lebte.
Ist die Form des Ganzen auch nicht aus reinem
Gusse, und hätten Hammer und Meisel noch gebraucht
werden können, so entschuldige mich Lage und Stimmung,
in welcher sie geschrieben wurde. Eben da ich im
Schmerz um einen unvergeßlichen, geliebten Todten in