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gewesen, sie in der kurzen Zeit so zu verhunzen, wenn
er sie intakt aus der Hand Friedrichs empfangen
hätte. Die unfreiwillige Beihilfe Friedrichs an der
Katastrophe ist noch lange nicht genügend betont.
Er hatte seine letzten 15 Jahre weder organisiert
noch erzogen und reichte darin überhaupt niemals an
seinen Vater heran. Er erschuf tote Kräfte, Maschinen,
die, veraltet oder durch Rost zerfressen,
den Dienst versagten. Die Armee hatte keinen moralischen
und geistigen Inhalt mehr, und Friedrich
Wilhelm II.und III. konnten ihr auch keinen überflüssıgen
ablassen. Das wenige Gute, was Friedrich Wilhelm
II. noch hinterließ, verknöcherte der gleich
wankelmütige und geistig unfähigere Friedrich Wilhelm
III. vollkommen. Es werden seit Jahren für
Haus-, Hof- und Familienbedarf sog. Ehrenrettungen
jener Armee in Hülle und Tülle veranstaltet, aber
die Geschichte wird die ganze heutige Mache samt
ihren Lieferanten in den Müllkasten werfen. Die
Armee vom Jahre 1806 und der Staat waren morsch
an Haupt und Gliedern; der Junkergeist war allmächtig
in ihnen. Der Hochmut, dieser Bastard
des Stolzes, diese Überschätzung des eigenen Wertes
und Unterschätzung des Wertes anderer, kannte keine
Grenzen. Der Junkergeist war der Zwingherr des
Volkes und hatte im Bunde mit den Fürsten und Rcgierungen
dafür gesorgt, daß ein Freiheits- und Nationalgefühl
in Lande nicht aufkommen konnte. Das
in dumpfer Hörigkeit gehaltene preußische Volk
wurde mit einem Streiche gefällt von der entfesselten
französischen Volkskraft. — Nach diesem tiefen
Falle kam eine lange Zeit namenlosen Elends heran,
die natürlich, wie jedes Unglück, auch ihr Gutes
hatte. Da cs uns seit langer Zeit an guten positiven