Full text : Rosenheimer Anzeiger. 62. Jahrngang (62)

 

ufiue---.

Das  hinterste  unseres  Lintenschiffsgeschwader
konnte  zu  veeser  Zeit  wenen  seiner  rückwärtigen
Stunu  Feinde  nicht  ins  Gefecht  eingreisen.

balh  festgestellt  werden  konnte,  mehr  als  20
feindliche  rsens  neuster  Bauart.  Da  die
een  unserer  Linien  zeitweilig  ins  Feuer  von
den  Seiten  gerieten,  wurde  die  Linie  mit
Westkurs  herumgeworfen.  Gleichzeitig  wurden
die  Torpedo--Flottillen  zum  Angriff  gegen  den
Feind  eingesetzt.  Sie  haben  mit  hervorragender
Schneid  und  sichtlichem  Erfolg  bis  zu  dreimal
hintereinander  angegriffen.  In  diesem  Gefechte.
abschnitt  wurde  ein  englisches  Großbkamosschif
vernichtet,  während  eine  Reihe  anderr  schwere
Beschädigungen  erlitten  haben  müssen.

Die  Tagschlacht  gegen  die  englische  Uebermacht

  dauerte  bis  zur  Dunlelheit.  In  ihr  standen
  —  abgesehen  von  zahlreichen  leichten  Streit.
kräften  —  zuletzt  mindestens  25  englische  Großkampfschiffe,
  6  englische  Schlachtkreuzer,  mindestens
  4  Panzertreuzer  gegen  16  deutsche  Großkampfschiffe,
  fünf  Sckhlachtkreuzer,  sechs  älteren
Linienschiffen,  kein  Panzerkrenzer.
Mit  einbrechender  Dunkelheit  gingen  unsere
Kottilleen  zum  Nahangriff  gegen  den  Gegner
por.  Während  der  nun  solgenden  Nacht  fanden
Kreuzerkämpfe  und  Torpedoangriffe  statt.  Hierbei
  wurden  ein  Schlachtkreuzer  und  ein  Kreuzer
der  Achilles  oder  Shannon-Klasse,  ein,  wahrscheinlich
  oaber  zwei  feindliche  kleine  Krenzer
und  mindestens  zehn  seindliche  Farstörer  vernichtet,
  davon  durch  das  Spizenschiff  unseren
Hochseeflotte  allein  sechs.  Unter  ihnen  befanden
sich  die  beiden  ganz  neuen  Jerstörer  Führerschiffe
  „Turbulen“  und  „Tipperary“.

Ein  Geschwader  älterer  englischer  Liniensckiffe,
das  von  Süden  her  herbeigeeilt  war,  lam  erst
am  Morgen  des  1.  Juni  nach  beendeter  Schlacht
heran  und  drehie,  ohne  einzugreifen  oder  nur
in  Sicht  unseres  Gros  gekommen  zu  sein,  wieder
ab.

Der  englische  Bericht.
London,  2.  Juni.  Die  Admiralität  teilt
mit:  Am  31.  Mai  nachmittags  entspamn  sich  auf
der  Höhe  der  jütländischen  Küfte  ein  Sbegefechl.
Die  britischen  Schiffe,  die  in  den  Kampf  gerieten,
  waren  die  Schlachtkreuzerflotte,  einige
Kreuzer  und  leichte,  die  von  4  schnelben  Schlacht.
schiffen  unterstutz  wurden.  Unter  diesen  SchiffRen
  sind  die  Verluste  schwer.  Der  t#  utschen
Schlachtflotre  kam  das  unsichtige  Wetter  zu  Hilse.
  Sie  vermied  einen  längeren  Kampf  mit  un
feren  Da##t#treinkräften.  Bald  nachdem  diese
auf  dem  Kampiplatz  erschienen  waren,  lebrte
der  Feind  in  den  Hafen  zurüc,  nicht  ohne  vorher
durch  unsere  Schlachtschiffe  schweren  Schaden
erlitten  zu  haben.  Schlachtkreuzer  „Queen
Mary“,  „Indefatigable“,  „Invincible“  und  die
Kreuzer  „Desence“  und  „Black  Prince“  sind  92
sunken,  „Warrior“,  der  kampfunsähig  wurde,
mußte,  nachdem  er  ins  Schlepptan  genommen
worden  war,  von  der  Mannschaft  verlassen  werden.
  Ferner  wird  gemeldet,  das  die  Zerstörer
„Tipperary“,  „Turbulent“,  „Fortune“,  „Sparrowhawl“
  und  „Ardent“  verloren  sind.  Von
6  anderen  ist  noch  leine  Meldang  eingrlaufen.
Es  ist  kein  britisches  Schlachtschiff  und  kein  leich.
ter  Kreuzer  gesunten.  Die  Verluste  des  Feindes
sind  ernst.  Wenigsteno  ein  Schlachttreuzer  wurde
zerstört  und  einer  schwer  beichädigt.  Es  wiro
berichtet,  das  ein  Schlachtschiff  während  der
Nacht  von  unseren  Zerstörern  versenlt  worden
ist.  Zwei  leichte  Kreuzer,  die  lampfunfähig.  wurden,
  sind  wahricheinlich  gesunken.  Die  Zahl  der
Zerstörer,  über  die  der  Feind  während  des
Kampfes  versügte,  iann  nicht  genau  angegeben
—*  sie  muß  aber  zweifellos  groß  gewesen

&#

 

 

Die  englische  Torstellung.  sucht,  wie  man  sieht,
die  Bedeutung  der  Schlacht  im  Stagerrak  durch
die  Behauptung  herabzustzu,  daß  die  britischen
Hauptkräfte  an  ihr  nicht  beilgenommen,  hätten.
Demgegenüber  brauchen  wir  nur  auf  die  Feststellung
  unseres  Admiralstabs  hinzuweisen,  wonach
  an  der  Schlacht  die  gesamte  moderne  engl.
Flotle  teilnahm.  Auch  über  unsere  Verluste  hal.
len  wir  uns  an  die  Mitteilungen  unseres  Aomi.
ralstabes.  Durch  den  zugestandenen  Verlust  des
Kreuzers  „Warrior“  erhöht  sich  die  englische
Einbuße  allein  an  Panzerkreuzern  auf  seche  Schif.
fe.  Die  englische  Ableugnung,  es  sei  kein  britisches
  Schlachtschiff  (Großlinienschiff)  und  lein
leichter  Kreuzer  gesunken,  braucht  vorerst  nicht
ernst  genommen  werden.  Bis  heute  dat  die  Londoner
  Admiralität  den  Untergang  des  Panzerkreuzers
  „Tiger“  in  der  Doggerbankschlacht  am
25.  Januar  1915  noch  nicht  zugegeben,  ebenso
wie  auch  der  Untergang  des  Großlinienschiffes
„Audacious“  konsequent  verschwiegen  wurde.
Durch  den  Untergang  des  „Warrior“  erhoht
sich  der  englische  Gesamtverlusl  in  der  Sbesch  lacht
am  Skagerrak  auf  140  320  Tonnen.

 

Der  Wohn  de  Kuilegnars.

#  #  Vlorese:  abs

—  —  ·.
Vft  genug  geschan  es,  dan  er  ihr  die  Antwort
auf  eine  Frage  schuldig  blieb,  und  daß  er  erschrocken

  zusammenfuhr,  wenn  sie  ihn  mit  freundlichem
  Lächeln  darauf  aufmerksam  machte.  Ja,
er  wußte  menchmol  überhaupt  nicht,  wovon  die
Rede  Lweln  .
dia  Albeiutgen  überzeugte  sich  bald,  daß
rs  uosth  Scherze,  ihr  Lächeln  und  ihre
licke  nicht  hinreichten,  ihn  zu  fesseln,  und  daß
e  au  anderen  Mitteln  greisen  mußte,  wenn  sie
ihn  aus  dem  Zustand,  in  dem  er  sich  befand,
aufrütteln  wollte.
ehe,  daß  Sie  ein  großes  Opfer  gebracht
haben,  als  Sie  sich  mit  unserer  kleinen  Reise
Wwerstanden.  erklärten  —  daß  Sie  ganz  andere
Wünsche  hatten,“  sagte  sie  mit  gewinnender
Freundlichkeit,  als  sie  dem  Kasino  zuschritten,
nachdem  ie  —  auf  Loydias  ausdrücklichen
Wunsch  —  in  dem  gleichen  Restaurant  den
G#onch  eingenommen  hatten,  in  den  sie  v
zwei  Tagen  dinierten.  „Ich  füh
fu  —  doa  ich  Sie  doch  so  gut  kenne.“
Eberhard  sah  wie  in  großer  leberraschung
chämiger  Verwirrung  ließ  d
opf  sinken,  als  sein  erstalnter

auf,  u
#e  e  den
Bckf
ichclteSre—-—davonkanntncht
die  Nee  Fseimw,  entgegnete  er,  und  bei  aller
Befortommenbet  war  ein  kühler  Klang  in
iner  Stimme.  „Es  ist  mir  ein  Vergnügen,
Sie  zu  Kheitep.  sobald  Sie  %½  wünschen.
Ich  —  ürchte  nur,  die  Fahrt  nach  der
—-—d  Fuchte  wird  Sie  Sabehene

Lydia  Aldringen  suhlte,  daß  nicht  alles  so
gut  verlies,  wie  sie  es  gewünscht  hatte,  und
die  fiebernde  Angst,  der  Sieg  über  die  verhaßte
Nebenbuhlerin  tönne  ihr  doch  noch  entriffen
werden,  ließ  ihr  das  Blut  heiß  zum  Herzen
strömen.

„Es  tut  mir  leid,  daß  ich  darauf  bestand,“
sagte  sie,  und  sie  brauchte  das  leise  Beben  ihrer
Stimme  diesmal  nicht  zu  erhencheln.  -
weiß,  Sie  sind  einer  von  den  nigen
Männern,  die  ihre  eigenen  Interellene  —  und
mögen  sie  noch  so  bedentungsvoll  sein  —  rücksichtslos
  zurücksiehen  lassen,  wenn  es  „Lilt,  einer
Pflicht  der  Ritlerlichkeit  zu  genügen.“

Die  Arti,  wie  sie  gesprochen  hatte,  gab
ihren  Worten  einen  tleferen  Sinn,  und  Eberhard
  vermutete  wohl,  was  sie  damit  hatte
sagen  wollen.  Aber  er  mußte  sie  zwingen,  sich
jetzt  noch  einmal  Lang  lar  auszusprechen.  Er
Wute  endlich  wissen,  welchen  Standpunkt
sie  sich  Fgenelich  steine,“  und  welche  Absichten
sie  noch  immer  hegte.  Er  war  nicht  gesonnen,
noch  ferner  alhn  zarte  Rücksichten  zu  nepmen.

„Wie  meinen  Sie  das?  —  Ich  um
Verzeihung,  wenn  ich  es  aösc0ht—  recht  hütte,  e,“
legte  er  mit  einem  Wechsel  in  Ton  und  Ausruck,

  der  ihr  nichts  Gutes  verhieß.

Lydia  Aldringen  versuchte  zu  lächeln,  aber
es  gelung  ihr  nicht  ganz  so  gut  wle  sonst.
Sie  begann  inne  zu  werden,  daß  sie  es  mit
Schwierigkeiten  zu  tun  hatte,  die  sie  bisher
ganz  bedeutend  unterschätzte.

erhard  war  bisher  46  9  liebenswürdig
und  freundlich  gewesen,  so  gutmütig  und  leicht-A#ubip.
  2  25.  aͤ  die  —  baser  erschien,  als
n  Wirklichkeit  war.  Der  tiese  Ernst,  die
sichere  Ralte,  die  er  plößlich  an  den  Tag  legte,

 

erwirrten  die  erfahrene  Frau,  die  geglaubt

 

Die  deutsche  Richtigstellung.
VWITB.  Berlin,  3.  Juni.  Amtlich.  Um  Le.
gendenbildungen  von  vornherein  entgegenzutrelen,
  wird  nochmals  festgestellt,  daß  sich  in  der
S-iacht  vor  Slagerrak  am  31.  Mai  die  deutschen
  Hochseestreitkräfte  mit  der  gesamten  mooernen

  euglischen  Flotte  im  Kampfe.  befunden

ben.
Zu  der  bioherigen  Bekanntmachung  ist  nach
zutragen,  daß  nach  amtlichen  englischen  Berichten

  noch  der  Schlachtkreuzer  u  Twwincibl#  und
der  Panzertreuzer  Warrior  vernichtet  wor.

den  sind.

Bei  uns  mußte  der  leine  Kreuzer  „Elbing“,
der  in  der  Nacht  vom  31.  Mai  zum  1.  Juni
infolge  Kollision  mit  einem  anderen  deutschen
Kriegsschiff  schwer  beschädigt  worden  wor,
gesprengt  werden,  da  er  nicht  mehr  eingebracht
  werden  konnte.  Die  Besatzung

vaue,  ihn  weit  meyr  im  ber  Nan  u  Daben.

„Ich  meine,“  sagte  sie  weich  und  hingebend,

  „daß  etwas,  was  Sie  getan  haben  —

etwas  sehr  Edles  und  Großmütiges  —  mich

iis  solcher  “96  n  erfüllt  hat,  daß  ich
i

—  da  eimnis  halb  wider
Wilen  Lutheißen  mußte.“

Ab  erhard  machte  nicht  den  Eindruck,
als  wre  er  durch  ihre  (hmmeichelnben  Worte
Frerled  gee  Ohne  daß  der  kühle  Ausdruck

eines  Antlitzes  sich  im  mindesten  veränderte
mit  der.  Gleichen  ruhig  beherrschten  Siie#

lagte
57  ich  fragen,  welches  Geheimnis  Sie

meine  i
—  ich  bin  sicher.  daßs  Sie  es  wohl  wissen!“

85  bedauere  lehr,  Sie  dringend  bitten
zu  müllen,  sich  deutlicher  zu  erklären.  J
weißz  in  der  Tat  von  keiner  Handlung  der  Art,
wie  Sie  sie  beschrieben  haben.“

Sie  sah,  daß  sie  sich  TIrreltbar  verconnt
hatte,  und  daß  es  keinen  anderen  ?  gab,
sich  aus  der  Lage.  zu  helfen,  als  ganz  6“  en  zu
sprechen.  Sicherlich  würde  er  sich  mit  nichts
anderem  zufriedenge

Sie  sah  ihm  in  bie  Augen,  während  sie

e:

„Wenn  Sie  mich  denn  zwingen  wollen,
Ihnen  zu  erklären,  daß  un  miltig  gehandelt
  haben  —  —  e  die  vornehme
Art,  wie  Sie  fl.  *  —i  O  der  Geselllchosterin
  1  Ihrer  wester  unterzogen  haben,

 

f  dem  Begec  beler*  er  aleben.  u

½  nn  en  tlichen
ötte  00  5!  lter  6
*  4  helicht  h  er  seinem  Gmi  gegenberaeltanden.
  -

-—

folönitäg,"s.kJi-"nilc"lc"
wurdediirchTorpedodvotegebo,U-auf
deiiKommandaiitemZOffizier  18  Mann,
die  zur  Sprengung  an  Bord  geblieben  waren.
Lettere  sind  nach  einer  Meldung  aus  Hollano

durch  einen  Schlepper  nach  Omuipen  gebracht
und  dort  gelandst  worden.

Der  Chef  des  Admiralstabes  der  Marine.
Die  englischen  Verluste.
London,  3.  Juni.  (Amtlich.).  Vier  See-(ladetten

  des  Schiffes,  Queen  Mary“  wurden

gerettet;  alle  anderen  Offiziere  find  verloren.
Der  Kommandant  des  Schiffes  „Irwincible“
und  ein  Leutnant  wurden  gerettet;  alle  anderen
sind  verloren.  Alle  Offiziere  der  Schiffe  „Indefatigable“,
  „Defence“  und  „Black  Prince“  sind
verloren;  alle  Offiziere  des  Schiffes  „Warrior“
wurden  gerettet-:
  London,  3.  Juni.  (Reuter).  Der  dä  i
sche  Dampfer  „Vidar“  landete  in  Hull  sedchs
Ueberlebende  des  Kriegsschiffes  „Shart“,  der
einer  von  den  drei  Zerslörern  ist,  die  vermin#
wurden.  „Vidar“  sah  den  „Sharl“  in  Brano
und  nahm  die  Ueberlebenden  auf.
Weitere  englische  Schiffsverluste.
!7  WTB.  Berlin,  4.  Juni.  Am  31.  Mai  hat
eines  unserer  Unterseeboote  vor  dem  Humber
einen  modernen  großen  englischen  Torpedobvo
Jerstörer  vernichtet.  .
Nach  Angabe  eines  durch  uns  geretteten  Mit.
gliedes  der  Besatzung  des  gesunkenen  englischen
Zerstörers  „Tipperary“  ist  der  englische  Panzerkreuzer
  „Euryalus“  von  unseren  Streitkräften  in
der  Seeschlacht  vor  dem  Skagerrak  in  Brand  gescholsen
  worden  und  vollstänidg  ausgebrannt.

Der  Chef  des  Admiralstabes  der  Marine.

·  A

Der  große  Panzerkreuzer  „Euryalus“  war  im
(Mai  3  258  ene  Wasser
rerdrängung  betrug  12,200  Tonnen,  er  verfügte

  über  zwei  23,4.  Zentimeter-,  zwölf  15,2.
Zentimeter.,  zwölf  7.6--Zentimeter,  drei  3,7.  Zentimeter-Geschütze

  und  75  Mann  Besat  ng.

Die  Geretteten  von  „Elbing--“  und
1„  „Frauenlob“.

i  Rotterdam,  3.  Juni.  Der  in  Dmuiden
Engetroffene“  Eschdampfer  „Berta“  hatte  22

Schiffbrüchige,  3  iere,  3  Unteroffizjere  und
15  Matrosen  #von  dem  kleinen  deutschen  Kreuzer
„Elbing“  an  Bord,  außerdem  einen  Engländer,
einen  nterarzt  des  englischen  Torp-eiäger=„Tipperary“.
  Der  am  Bein  verwundete  Eng
länder  war  von  den  Deutschen  gerettet  worden.
Die  Osfkiere  haben  ihr  Ehrenwort  gegegeben,
nicht  zu  fliehen.  Sie  werden  voraussichicch  nicht
interniert,  sondern  freigelassen,  da  sie  ale  Schiss
brüchige  von  einem  neutralen  Fahrleug  auf
hoder  See  aufgenommen  wurden.  Die  Deutschen
lehnten  es  ab,  der  Presse  irgendwelche  Infolm
tionen  zu  geben,  bevor  der  deutsche  Gesandte  in
Haag,  o.  Kühimamn,  angekommen  war.  In
Hoe  van  Holland  traf  der  Dampfer  „Thames“
mit  neuen  deutschen  Schiffbrüchigen  ein;  sie  watren
  von  dem  deutschen  Kreuzer  „Frauenlob“,
der  von  zwei  Salven  versenkt  wurde.  Der  Kapitän
  der  „Thames“  traf  die  schiffbrüchigen  deulschen
  Seeleute  auf  drei  Flößen.  Die  Deutschen
waren  so  erschöpft,  daß  man  sie  von  den  Flößen
heruntertragen  mußte.  Die  Geretteten  wurden
auf  der  „Thames“  liebevoll  empfangen,  mit
Nahrung  und  Kleidern  verseben  und  bei  ihrer
Wäulst  in  Holland  gut  aufgenommen  und  vergt.


—  wenn  ich  Sie  unterbrechen

muß-  Komtesse,“  sagte  er  eisig.  „Aber  meine
Ehre  verbieket  mir,  irgend  jemandem  zu  gestatten,
  in  dieser  Welse  von  melner  Ehe  zu

rechen.

war  bis  in  dle  Lüpen  Gbblaßt,  und
ein  Sher  Zorn  wallte  in  sie
erstickte  ihn,  und  in  dem  Dü  P  demnr  sie
k  nsa  „lag  eine  flehende  Blite  um  Verelhun

-  -*'  n  doch  auch  früher  davon  ge-Frrochent
  tammelte  lie.

Nicht  in  dieser  ürt,  r“  —  Ich
blite  Sie,  die  Meinung  nicht  aufommen  zu
sE—  als  wöre  es  eln  Opser  von  melner  Gee

e
o  n  ein  —  gewiß  *2  Sie  sind,  zu
edel.  iit  doch  nicht  geugnen,  daß
Sie  *s  —“  —  vlulselalr  wer  en  aii  eben  niiissen
enn  err  Bater  davon  erführt,  so
er  —  so  un  d  er  es  ocwiß  nicht  tlbenmerd
und  er  würde  —
r  lönnte  eon  dem'  Geschehenen  nicht
ändern  —  ganz  abgesehen  davon,  dab  1#
4ode  *  einmal  n  würde,  wenn  es  Perh

nicht  geschehen  wär
288  gh  ernst  zu  nehmen,  He  “*37
gerich  vor  —  4½%  2  s  und

rau
—  in  Gegenwart  der  Heron#5  von
8*  zu  ven  Schrint  gedrängt  worden  sind,

S——

 

—.——  [s