ufiue---.
Das hinterste unseres Lintenschiffsgeschwader
konnte zu veeser Zeit wenen seiner rückwärtigen
Stunu Feinde nicht ins Gefecht eingreisen.
balh festgestellt werden konnte, mehr als 20
feindliche rsens neuster Bauart. Da die
een unserer Linien zeitweilig ins Feuer von
den Seiten gerieten, wurde die Linie mit
Westkurs herumgeworfen. Gleichzeitig wurden
die Torpedo--Flottillen zum Angriff gegen den
Feind eingesetzt. Sie haben mit hervorragender
Schneid und sichtlichem Erfolg bis zu dreimal
hintereinander angegriffen. In diesem Gefechte.
abschnitt wurde ein englisches Großbkamosschif
vernichtet, während eine Reihe anderr schwere
Beschädigungen erlitten haben müssen.
Die Tagschlacht gegen die englische Uebermacht
dauerte bis zur Dunlelheit. In ihr standen
— abgesehen von zahlreichen leichten Streit.
kräften — zuletzt mindestens 25 englische Großkampfschiffe,
6 englische Schlachtkreuzer, mindestens
4 Panzertreuzer gegen 16 deutsche Großkampfschiffe,
fünf Sckhlachtkreuzer, sechs älteren
Linienschiffen, kein Panzerkrenzer.
Mit einbrechender Dunkelheit gingen unsere
Kottilleen zum Nahangriff gegen den Gegner
por. Während der nun solgenden Nacht fanden
Kreuzerkämpfe und Torpedoangriffe statt. Hierbei
wurden ein Schlachtkreuzer und ein Kreuzer
der Achilles oder Shannon-Klasse, ein, wahrscheinlich
oaber zwei feindliche kleine Krenzer
und mindestens zehn seindliche Farstörer vernichtet,
davon durch das Spizenschiff unseren
Hochseeflotte allein sechs. Unter ihnen befanden
sich die beiden ganz neuen Jerstörer Führerschiffe
„Turbulen“ und „Tipperary“.
Ein Geschwader älterer englischer Liniensckiffe,
das von Süden her herbeigeeilt war, lam erst
am Morgen des 1. Juni nach beendeter Schlacht
heran und drehie, ohne einzugreifen oder nur
in Sicht unseres Gros gekommen zu sein, wieder
ab.
Der englische Bericht.
London, 2. Juni. Die Admiralität teilt
mit: Am 31. Mai nachmittags entspamn sich auf
der Höhe der jütländischen Küfte ein Sbegefechl.
Die britischen Schiffe, die in den Kampf gerieten,
waren die Schlachtkreuzerflotte, einige
Kreuzer und leichte, die von 4 schnelben Schlacht.
schiffen unterstutz wurden. Unter diesen SchiffRen
sind die Verluste schwer. Der t# utschen
Schlachtflotre kam das unsichtige Wetter zu Hilse.
Sie vermied einen längeren Kampf mit un
feren Da##t#treinkräften. Bald nachdem diese
auf dem Kampiplatz erschienen waren, lebrte
der Feind in den Hafen zurüc, nicht ohne vorher
durch unsere Schlachtschiffe schweren Schaden
erlitten zu haben. Schlachtkreuzer „Queen
Mary“, „Indefatigable“, „Invincible“ und die
Kreuzer „Desence“ und „Black Prince“ sind 92
sunken, „Warrior“, der kampfunsähig wurde,
mußte, nachdem er ins Schlepptan genommen
worden war, von der Mannschaft verlassen werden.
Ferner wird gemeldet, das die Zerstörer
„Tipperary“, „Turbulent“, „Fortune“, „Sparrowhawl“
und „Ardent“ verloren sind. Von
6 anderen ist noch leine Meldang eingrlaufen.
Es ist kein britisches Schlachtschiff und kein leich.
ter Kreuzer gesunten. Die Verluste des Feindes
sind ernst. Wenigsteno ein Schlachttreuzer wurde
zerstört und einer schwer beichädigt. Es wiro
berichtet, das ein Schlachtschiff während der
Nacht von unseren Zerstörern versenlt worden
ist. Zwei leichte Kreuzer, die lampfunfähig. wurden,
sind wahricheinlich gesunken. Die Zahl der
Zerstörer, über die der Feind während des
Kampfes versügte, iann nicht genau angegeben
—* sie muß aber zweifellos groß gewesen
&#
Die englische Torstellung. sucht, wie man sieht,
die Bedeutung der Schlacht im Stagerrak durch
die Behauptung herabzustzu, daß die britischen
Hauptkräfte an ihr nicht beilgenommen, hätten.
Demgegenüber brauchen wir nur auf die Feststellung
unseres Admiralstabs hinzuweisen, wonach
an der Schlacht die gesamte moderne engl.
Flotle teilnahm. Auch über unsere Verluste hal.
len wir uns an die Mitteilungen unseres Aomi.
ralstabes. Durch den zugestandenen Verlust des
Kreuzers „Warrior“ erhöht sich die englische
Einbuße allein an Panzerkreuzern auf seche Schif.
fe. Die englische Ableugnung, es sei kein britisches
Schlachtschiff (Großlinienschiff) und lein
leichter Kreuzer gesunken, braucht vorerst nicht
ernst genommen werden. Bis heute dat die Londoner
Admiralität den Untergang des Panzerkreuzers
„Tiger“ in der Doggerbankschlacht am
25. Januar 1915 noch nicht zugegeben, ebenso
wie auch der Untergang des Großlinienschiffes
„Audacious“ konsequent verschwiegen wurde.
Durch den Untergang des „Warrior“ erhoht
sich der englische Gesamtverlusl in der Sbesch lacht
am Skagerrak auf 140 320 Tonnen.
Der Wohn de Kuilegnars.
# # Vlorese: abs
— — ·.
Vft genug geschan es, dan er ihr die Antwort
auf eine Frage schuldig blieb, und daß er erschrocken
zusammenfuhr, wenn sie ihn mit freundlichem
Lächeln darauf aufmerksam machte. Ja,
er wußte menchmol überhaupt nicht, wovon die
Rede Lweln .
dia Albeiutgen überzeugte sich bald, daß
rs uosth Scherze, ihr Lächeln und ihre
licke nicht hinreichten, ihn zu fesseln, und daß
e au anderen Mitteln greisen mußte, wenn sie
ihn aus dem Zustand, in dem er sich befand,
aufrütteln wollte.
ehe, daß Sie ein großes Opfer gebracht
haben, als Sie sich mit unserer kleinen Reise
Wwerstanden. erklärten — daß Sie ganz andere
Wünsche hatten,“ sagte sie mit gewinnender
Freundlichkeit, als sie dem Kasino zuschritten,
nachdem ie — auf Loydias ausdrücklichen
Wunsch — in dem gleichen Restaurant den
G#onch eingenommen hatten, in den sie v
zwei Tagen dinierten. „Ich füh
fu — doa ich Sie doch so gut kenne.“
Eberhard sah wie in großer leberraschung
chämiger Verwirrung ließ d
opf sinken, als sein erstalnter
auf, u
#e e den
Bckf
ichclteSre—-—davonkanntncht
die Nee Fseimw, entgegnete er, und bei aller
Befortommenbet war ein kühler Klang in
iner Stimme. „Es ist mir ein Vergnügen,
Sie zu Kheitep. sobald Sie %½ wünschen.
Ich — ürchte nur, die Fahrt nach der
—-—d Fuchte wird Sie Sabehene
Lydia Aldringen suhlte, daß nicht alles so
gut verlies, wie sie es gewünscht hatte, und
die fiebernde Angst, der Sieg über die verhaßte
Nebenbuhlerin tönne ihr doch noch entriffen
werden, ließ ihr das Blut heiß zum Herzen
strömen.
„Es tut mir leid, daß ich darauf bestand,“
sagte sie, und sie brauchte das leise Beben ihrer
Stimme diesmal nicht zu erhencheln. -
weiß, Sie sind einer von den nigen
Männern, die ihre eigenen Interellene — und
mögen sie noch so bedentungsvoll sein — rücksichtslos
zurücksiehen lassen, wenn es „Lilt, einer
Pflicht der Ritlerlichkeit zu genügen.“
Die Arti, wie sie gesprochen hatte, gab
ihren Worten einen tleferen Sinn, und Eberhard
vermutete wohl, was sie damit hatte
sagen wollen. Aber er mußte sie zwingen, sich
jetzt noch einmal Lang lar auszusprechen. Er
Wute endlich wissen, welchen Standpunkt
sie sich Fgenelich steine,“ und welche Absichten
sie noch immer hegte. Er war nicht gesonnen,
noch ferner alhn zarte Rücksichten zu nepmen.
„Wie meinen Sie das? — Ich um
Verzeihung, wenn ich es aösc0ht— recht hütte, e,“
legte er mit einem Wechsel in Ton und Ausruck,
der ihr nichts Gutes verhieß.
Lydia Aldringen versuchte zu lächeln, aber
es gelung ihr nicht ganz so gut wle sonst.
Sie begann inne zu werden, daß sie es mit
Schwierigkeiten zu tun hatte, die sie bisher
ganz bedeutend unterschätzte.
erhard war bisher 46 9 liebenswürdig
und freundlich gewesen, so gutmütig und leicht-A#ubip.
2 25. aͤ die — baser erschien, als
n Wirklichkeit war. Der tiese Ernst, die
sichere Ralte, die er plößlich an den Tag legte,
erwirrten die erfahrene Frau, die geglaubt
Die deutsche Richtigstellung.
VWITB. Berlin, 3. Juni. Amtlich. Um Le.
gendenbildungen von vornherein entgegenzutrelen,
wird nochmals festgestellt, daß sich in der
S-iacht vor Slagerrak am 31. Mai die deutschen
Hochseestreitkräfte mit der gesamten mooernen
euglischen Flotte im Kampfe. befunden
ben.
Zu der bioherigen Bekanntmachung ist nach
zutragen, daß nach amtlichen englischen Berichten
noch der Schlachtkreuzer u Twwincibl# und
der Panzertreuzer Warrior vernichtet wor.
den sind.
Bei uns mußte der leine Kreuzer „Elbing“,
der in der Nacht vom 31. Mai zum 1. Juni
infolge Kollision mit einem anderen deutschen
Kriegsschiff schwer beschädigt worden wor,
gesprengt werden, da er nicht mehr eingebracht
werden konnte. Die Besatzung
vaue, ihn weit meyr im ber Nan u Daben.
„Ich meine,“ sagte sie weich und hingebend,
„daß etwas, was Sie getan haben —
etwas sehr Edles und Großmütiges — mich
iis solcher “96 n erfüllt hat, daß ich
i
— da eimnis halb wider
Wilen Lutheißen mußte.“
Ab erhard machte nicht den Eindruck,
als wre er durch ihre (hmmeichelnben Worte
Frerled gee Ohne daß der kühle Ausdruck
eines Antlitzes sich im mindesten veränderte
mit der. Gleichen ruhig beherrschten Siie#
lagte
57 ich fragen, welches Geheimnis Sie
meine i
— ich bin sicher. daßs Sie es wohl wissen!“
85 bedauere lehr, Sie dringend bitten
zu müllen, sich deutlicher zu erklären. J
weißz in der Tat von keiner Handlung der Art,
wie Sie sie beschrieben haben.“
Sie sah, daß sie sich TIrreltbar verconnt
hatte, und daß es keinen anderen ? gab,
sich aus der Lage. zu helfen, als ganz 6“ en zu
sprechen. Sicherlich würde er sich mit nichts
anderem zufriedenge
Sie sah ihm in bie Augen, während sie
e:
„Wenn Sie mich denn zwingen wollen,
Ihnen zu erklären, daß un miltig gehandelt
haben — — e die vornehme
Art, wie Sie fl. * —i O der Geselllchosterin
1 Ihrer wester unterzogen haben,
f dem Begec beler* er aleben. u
½ nn en tlichen
ötte 00 5! lter 6
* 4 helicht h er seinem Gmi gegenberaeltanden.
-
-—
folönitäg,"s.kJi-"nilc"lc"
wurdediirchTorpedodvotegebo,U-auf
deiiKommandaiitemZOffizier 18 Mann,
die zur Sprengung an Bord geblieben waren.
Lettere sind nach einer Meldung aus Hollano
durch einen Schlepper nach Omuipen gebracht
und dort gelandst worden.
Der Chef des Admiralstabes der Marine.
Die englischen Verluste.
London, 3. Juni. (Amtlich.). Vier See-(ladetten
des Schiffes, Queen Mary“ wurden
gerettet; alle anderen Offiziere find verloren.
Der Kommandant des Schiffes „Irwincible“
und ein Leutnant wurden gerettet; alle anderen
sind verloren. Alle Offiziere der Schiffe „Indefatigable“,
„Defence“ und „Black Prince“ sind
verloren; alle Offiziere des Schiffes „Warrior“
wurden gerettet-:
London, 3. Juni. (Reuter). Der dä i
sche Dampfer „Vidar“ landete in Hull sedchs
Ueberlebende des Kriegsschiffes „Shart“, der
einer von den drei Zerslörern ist, die vermin#
wurden. „Vidar“ sah den „Sharl“ in Brano
und nahm die Ueberlebenden auf.
Weitere englische Schiffsverluste.
!7 WTB. Berlin, 4. Juni. Am 31. Mai hat
eines unserer Unterseeboote vor dem Humber
einen modernen großen englischen Torpedobvo
Jerstörer vernichtet. .
Nach Angabe eines durch uns geretteten Mit.
gliedes der Besatzung des gesunkenen englischen
Zerstörers „Tipperary“ ist der englische Panzerkreuzer
„Euryalus“ von unseren Streitkräften in
der Seeschlacht vor dem Skagerrak in Brand gescholsen
worden und vollstänidg ausgebrannt.
Der Chef des Admiralstabes der Marine.
· A
Der große Panzerkreuzer „Euryalus“ war im
(Mai 3 258 ene Wasser
rerdrängung betrug 12,200 Tonnen, er verfügte
über zwei 23,4. Zentimeter-, zwölf 15,2.
Zentimeter., zwölf 7.6--Zentimeter, drei 3,7. Zentimeter-Geschütze
und 75 Mann Besat ng.
Die Geretteten von „Elbing--“ und
1„ „Frauenlob“.
i Rotterdam, 3. Juni. Der in Dmuiden
Engetroffene“ Eschdampfer „Berta“ hatte 22
Schiffbrüchige, 3 iere, 3 Unteroffizjere und
15 Matrosen #von dem kleinen deutschen Kreuzer
„Elbing“ an Bord, außerdem einen Engländer,
einen nterarzt des englischen Torp-eiäger=„Tipperary“.
Der am Bein verwundete Eng
länder war von den Deutschen gerettet worden.
Die Osfkiere haben ihr Ehrenwort gegegeben,
nicht zu fliehen. Sie werden voraussichicch nicht
interniert, sondern freigelassen, da sie ale Schiss
brüchige von einem neutralen Fahrleug auf
hoder See aufgenommen wurden. Die Deutschen
lehnten es ab, der Presse irgendwelche Infolm
tionen zu geben, bevor der deutsche Gesandte in
Haag, o. Kühimamn, angekommen war. In
Hoe van Holland traf der Dampfer „Thames“
mit neuen deutschen Schiffbrüchigen ein; sie watren
von dem deutschen Kreuzer „Frauenlob“,
der von zwei Salven versenkt wurde. Der Kapitän
der „Thames“ traf die schiffbrüchigen deulschen
Seeleute auf drei Flößen. Die Deutschen
waren so erschöpft, daß man sie von den Flößen
heruntertragen mußte. Die Geretteten wurden
auf der „Thames“ liebevoll empfangen, mit
Nahrung und Kleidern verseben und bei ihrer
Wäulst in Holland gut aufgenommen und vergt.
— wenn ich Sie unterbrechen
muß- Komtesse,“ sagte er eisig. „Aber meine
Ehre verbieket mir, irgend jemandem zu gestatten,
in dieser Welse von melner Ehe zu
rechen.
war bis in dle Lüpen Gbblaßt, und
ein Sher Zorn wallte in sie
erstickte ihn, und in dem Dü P demnr sie
k nsa „lag eine flehende Blite um Verelhun
- -*' n doch auch früher davon ge-Frrochent
tammelte lie.
Nicht in dieser ürt, r“ — Ich
blite Sie, die Meinung nicht aufommen zu
sE— als wöre es eln Opser von melner Gee
e
o n ein — gewiß *2 Sie sind, zu
edel. iit doch nicht geugnen, daß
Sie *s —“ — vlulselalr wer en aii eben niiissen
enn err Bater davon erführt, so
er — so un d er es ocwiß nicht tlbenmerd
und er würde —
r lönnte eon dem' Geschehenen nicht
ändern — ganz abgesehen davon, dab 1#
4ode * einmal n würde, wenn es Perh
nicht geschehen wär
288 gh ernst zu nehmen, He “*37
gerich vor — 4½% 2 s und
rau
— in Gegenwart der Heron#5 von
8* zu ven Schrint gedrängt worden sind,
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