Unterdrückung und Löschung eines Feuers. 285
§ 5. Auf das Kommando:
(1) Tretet — an!
machen Nr. 1 und 2 „Rechts um“, Nr. 3 und 4 „Links um“.
(2) Marsch!
Nr. 2 macht nochmals „Rechts um“ und bleibt stehen; 6
Nr. 4 geht bis zur Mitte des Hinterrades auf der Schlauchseite, macht „Links um“
. ibt stehen;
und * um die Spritze vorn herum bis zum Vorderrad an der Saugerseite und
macht „Front“ gegen die Spritze; " " "
Nr. 3 geht um die Spritze hinten herum bis zum Hinterrad an der Saugerseite
und macht „Front“ gegen die Spritze. (S. Fig. 2.) "
Nachdem die Pferde abgesträngt sind — wobei Nr. 1 und 2 die Zugstränge lösen
und sie den Pferden kreuzweise auf den Rücken legen — und nachdem die Pferde von der
Spritze weggeführt sind, wird auf das Kommando:
(3) Zum Manövrer — Marsch!
von Nr. 1 und 2 die Deichsel herausgenommen und unter die Spritze oder, wo dies nicht
geht, seitswärts von derselben abgelegt, Z "
durch Nr. 2 der vordere, durch Nr. 4 der hintere Balancier heruntergeklappt, ferner
durch Nr. 1 der vordere, durch Nr. 3 der hintere Druckbaum in die Oesen des Balanciers
eingesteckt, worauf Z 1
alle vier in die Stellung, die sie vor dem Kommando (3) hatten, zurücktreten.
(4) Mit 10 (bis 30) Meter Schlauch vorwärts — Marsch!
Nr. 1 nimmt das Strahlrohr und geht hinaus bis zu der Stelle, bis zu welcher
die Schläuche gelegt werden; sodann schraubt er das Strahlrohr an, sobald der Schlauch
ausgelegt ist.
*h asnmt einen Schlauch; bei 20 lbis 30] Meter Schlauch nimmt auch Nr. 4
einen Schlauch; beide legen die Schläuche möglichst rasch aus, und zwar Nr. 2 den entfernteren,
Nr. 4 den der Spritze zunächst liegenden. Hierauf schraubt Nr. 4 den Schlauch
an der Spritze fest und tritt an den hinteren Druckbaum, während Nr. 2 die mittlere
Verschraubung zu befestigen und dann an die Mitte des ausgelegten Schlauches zu
treten hat.
znl. 3 schraubt den Sauger an, überzeugt sich davon, daß der Hahn geschlossen ist,
und bleibt beim Sauger stehen. Wird kein Sauger angewendet, sondern die Spritze durch
eine andere mit Wasser gespeist, so hat Nr. 3 darauf zu sehen, daß die Saugeröffnung
gut geschlossen und der etwa vorhandene Hahn geöffnet ist.
(5) Wasser — Marsch !
Es treten die Spritzendrücker an die Druckbäume und es wird gepumpt.
(6) Wasser — halt!
Es steht Alles still.
(7) Mit 10 lbis 30] Meter Schlauch vorwärts — Marsch!
Nur. 4 schraubt die Verschraubung an der Spritze ab. Sobald dies geschehen, geht Nr. 1
mit dem Strahlrohr und mit dem daran befestigten Schlauche vorwärts, so weit befohlen ist.
Nr. 2 und 4 verfahren wie auf Kommando (4). Sind Reserve-Spritzenmänner da,
so besorgen diese das Holen und Auslegen der Schläuche, nicht aber auch das Ab= und
Anschrauben, welches Nr. 2 und 4 zu thun haben.
(8) mit 10 (bis 30) Meter Schlauch zurück — Marsch!
Nr. 4 und 2 lösen die Verschraubungen, die sie befestigt haben; sodann tragen Nr. 2
und 1 den Schlauch, welcher benutzt werden soll, ihn an seinen Enden fassend, so weit
zurück, daß Nr. 2 an die Spritze zu stehen kommt. Darauf schraubt Nr. 4 den Schlauch
an der Spritze fest und tritt Nr. 2 an die Mitte der Leitung zurück.
Sind Reserve-Spritzenmänner da, so haben dieselben sofort die Schläuche, welche nicht
im Gebrauche bleiben, aufzuwickeln; außerdem bleiben dieselben bis zu einer Pause oder
bis zum Kommando (9) liegen.
(9) Zum Abmarsch — Marsch!
Nr. 1 schraubt das Strahlrohr los und trägt dasselbe an den dazu bestimmten Ort;
Nr. 2 löst sämmtliche Verschraubungen der Schlauchleitung; «